"Wofür schäme ich mich denn?"

Regisseurin Sahar Rahimi im Interview zu Klassismus. Teil 1: Leben.

© Florian Krauss Sahar Rahimi steht in Jeans, weißem Shirt und schwarzer, cooler Jacke frontal vor dem Fotografen und blickt gerade und entschlossen in die Kamera. Im Hintergrund nackte Betonwand mit Rauchverbotszeichen und dunkle Möbel, darauf oben ein schmaler Strauß Blumen in einer hohen Vase. Sie hat ihre dunklen, lockigen Haare aufgetürmt und ist geschminkt mit Rouge, Lippenstift und Nagellack. In ihrer rechten Hand hält sie eine beige Handtasche, auf den ersten Blick sieht das aus wie ein Buch. In ihrer linken Hand hält sie ein Gläschen Hipp-Babynahrung. Auf den ersten Blick denkt man, es sei eine Dose Cola oder ähnliches.

Ein Interview aus der Koralle "Auch für Erwachsene!"

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„Zeige deine Klasse“ heißt ein Buch von Daniela Dröscher. Es beginnt mit Scham. Um Scham ging es auch im Gespräch mit Sahar Rahimi recht schnell: die Scham einer Aufsteigerin, die es weiter gebracht hat als ihre Eltern. Was nicht heißt, dass nicht vielleicht auch die Eltern gesellschaftlich schon eine Strecke zurückgelegt hätten. Menschen, die sich neue Welten erobert haben. Was sind das für Geschichten? Welche Erlebnisse stehen dahinter? Welche Perspektiven? Welche Konflikte, Hindernisse, Gedanken und Gefühle?

***

Köln, 08.06.2020

Von Christiane Enkeler

Sahar, beim Impulse-Festival moderierst du innerhalb der Akademie zum Thema „Zeige deine Klasse!“ einen so genannten Working Class Stammtisch. Da wird die Frage gestellt: „Klasse - was ist das für eine Kategorie?“ Was ist es denn für eine Kategorie für dich?

Irgendwie ist es unsichtbar. Und irgendwie natürlich auch wieder nicht.

Natürlich gibt es die feinen Unterschiede, Kleidung und Gestik und Bewegung, und wie man sich verhält. Aber wenn man das jetzt vergleicht mit anderen Kategorien, „Frau“, „Person of Color“, oder: „Trans“ - das sind Zuschreibungen, die von etwas Körperlichem ausgehen. Und das gibt’s ja erst mal nicht in der Kategorie "Klasse".

Ich habe vor ein paar Tagen meiner Tochter „Pinocchio“ vorgelesen. Pinocchio wird vom armen Gepetto geschnitzt. Als er in die Schule kommt, verlässt er zum ersten Mal seinen Raum. Da wird ihm die Frage gestellt: Wer bist du und wo kommst du her? Er sagt: Mein Vater ist ein reicher Schreiner und wir leben in einem Schloss. Und prompt wächst ihm die Nase. Da dachte ich: Das ist ein genaues Bild für diese Klassenzugehörigkeit oder die soziale Herkunft, die eben doch nicht körperlich versteckt werden kann. Denn Pinocchio lügt. Dieses Lügen ist ein ganz großer Teil davon. Gerade Menschen, die die Schichten wechseln, indem sie sich da bewegen, wo sie sich sonst eigentlich nicht bewegen sollten, die fragen sich ganz oft: Wie kann ich das so unsichtbar wie möglich machen? Das interessiert mich. Dieser Moment von Verleugnung. Oder das Unsichtbarmachen der eigenen Herkunft.

Szene aus der Theaterproduktion "Pinocchio" von Monster Truck, 2018.
© Christian Kleiner

Glaubst du, mit einer bestimmten Klassenzugehörigkeit wird man geboren?

Ja, natürlich. Weil man einfach in diese Familie geboren wird, die man sich nicht ausgesucht hat.

Und kann man das nicht ändern?

Doch, das ist änderbar. Das ist ja auch das Interessante an "Klasse“: einfach zum Beispiel über einen Aufstieg. Einfach zum Beispiel über so eine Geschichte wie meine: Ich bin ein migrantisches Arbeiterkind und jetzt bewege ich mich in relativ elitären Kreisen, wenn man so will, im freien Theater. Man ist da nicht festgeschrieben.

Trotzdem ist es nicht so einfach abzulegen. Es gibt immer wieder Hindernisse. Ich erinnere mich an die vierte Klasse, der Moment kurz vor dem Übertritt auf Hauptschule, Realschule oder Gymnasium. Ich erinnere mich daran, dass meine Klassenlehrerin, obwohl ich relativ gute Noten hatte, uns damals sagte: Die braucht ja eigentlich nicht aufs Gymnasium zu gehen. Das ist nicht notwendig, dass du aufs Gymnasium geht. Ich hab mich damals gar nicht gewundert. Aber im Nachhinein denke ich natürlich: Da werden einem schon so unsichtbare Schranken gesetzt, die dann doch wahnsinnig wirkungsmächtig sind.

Erzähl doch mal ein bisschen. Ich habe gelesen, dass du im Iran geboren bist...

Ich bin 1981 im Iran geboren, mitten in den Iran-Irak-Krieg. Das war dann auch der Grund, warum wir 1984 nach Deutschland gekommen sind. Ich bin ein klassisches Flüchtlingskind. Wir hatten eigentlich in die USA gehen wollen und sind in Deutschland quasi hängengeblieben. Meine Mutter war chronisch krank, das war auch einer der Gründe, warum wir damals den Iran verlassen hatten. Die medizinische Versorgung war einfach nicht gut während des Krieges. Mein Vater hat, solange ich mich erinnere, immer, immer, immer, gearbeitet. Was ihm auch vor die Füße kam, hat er gemacht. Bis heute hat er große Skrupel, Sozialleistungen anzunehmen.

Was hat er denn gearbeitet?

Mein Vater war lange klassischer Lkw-Fahrer, also auch Langstrecken, später eher in der Region. Dann war er lange Lagerist. Er hatte keinen schlechten Beruf, es ging uns immer gut, wir mussten nicht hungern und wir hatten ein Dach über dem Kopf. Aber es war natürlich auch immer ein bisschen knapp. Ich erinnere mich, dass ich meiner Mutter immer sagte: Können wir mal in einen Spielzeugladen gehen, aber ich kaufe nichts. Okay? Ich kauf nichts. Ich will nur gucken.

Hast du noch Geschwister?

Ich bin Einzelkind. Und kam dann eben doch aufs Gymnasium. Das, auf dem ich war, war in München in einem Viertel, wo viele Bildungsbürgerkinder wohnten. Die wurden dann natürlich meine Freunde und da wurde mir das erste Mal so richtig klar: Das ist wirklich eine andere Welt! Ich erinnere mich daran, wie ich in diese Schwabinger Altbauwohnungen hineinkam und guckte, als wäre ich in einem Tempel. Das fand ich immer wahnsinnig faszinierend: dieser gute Geschmack und diese alten Möbel.... Das fand ich schon als Kind toll. Und gleichzeitig erinnere ich mich auch daran, dass ich mich geschämt habe, zum Beispiel, meine Freunde zu mir nach Hause einzuladen. Weil ich immer dachte: Bei uns ist es so hässlich. Unsere Möbel sind so geschmacklos und es sieht alles furchtbar aus. Man checkt diese Unterschiede in ganz, ganz frühem Alter, glaube ich.

Wie bist du auf dem Gymnasium empfangen worden, von Lehrer:innen, Mitschüler:innen?

Ich wurde gut empfangen. Ich hatte sehr, sehr gute Noten und war wahnsinnig aktiv in allen möglichen Arbeitskreisen. Im AK „Politik“, Orchester und Chor und so weiter und an allem, was es gab, war ich beteiligt. Worum es mir ging, war einfach dazuzugehören! Zu beweisen: Ich kann das auch, genauso gut. Und vielleicht sogar ein Stückchen besser. Das kann man natürlich in der Schule durch Leistung beweisen, auch durch Leistung, die noch nicht mal eingefordert ist. Deswegen hatte ich einen guten Stand in der Schule. Es ging eben nicht um Rebellion. Sondern es ging darum, anerkannt zu werden. Eben nicht "die Andere" zu sein, die mit den Eltern, die vielleicht einen geringen Bildungsstatus haben und nicht so gut Deutsch sprechen, sondern: Nein, die kann das alles. Die macht das alles.

Wie sind denn deine Eltern mit deiner Scham umgegangen?

Ich weiß nicht, inwiefern sie das mitbekamen. Diese Scham ist ein ganz großes Ding, vielleicht bis zum heutigen Tag. Wenn ich jetzt eine Premiere habe, kommen meine Eltern immer ganz stolz. Aber sie kommen in so ein Theaterfoyer und stehen da verloren. Soll ich sie mit einem Dramaturgen zusammenstellen? Da gibt’s keine großen Gesprächsthemen. Sie sind immer so fremd an diesem Ort. Auch immer so einen Tick zu schick. Weil sie denken: Okay, ich bin jetzt im Theater. Da muss man vielleicht etwas Bestimmtes anziehen. Das ist total niedlich, aber ich hab mich lange sehr dafür geschämt, dass sie so herausfallen aus dieser Sphäre.

Hast du mit ihnen mal darüber gesprochen?

Nein. Das habe ich nie gemacht. Die Scham ist auch in beide Richtungen. Die Scham ist auf der einen Seite zu sagen: Ich komme nicht daher, wo ihr herkommt, und ich bin irgendwie minderwertig. Und auf der anderen Seite gibt’s natürlich auch eine Scham für diese Scham: Wofür schäme ich mich denn? Was haben die denn getan, meine Eltern, die haben doch nichts getan. Die Scham, dass ich mich vor ihnen schäme, dass ich sie so gering schätze.

Man ist da als ein Kind, das sich gerade den sozialen Aufstieg selbst erarbeitet, sehr einsam. Weil man auf keiner der beiden Seiten Verbündete hat. Natürlich dann in den Freundinnen, die ähnliche Geschichten haben. Aber die muss man ja auch erst mal finden.

Wo hast du Verbündete gefunden?

In der Schule. Ich hatte das Glück, dass es da zwei Mädchen gab, die auch einen iranischen Hintergrund hatten, mit denen ich mich sehr schnell ziemlich eng anfreundete. Aber die eine kam aus einem sehr reichen, fast aristokratischen Hintergrund, die hat sich wiederum ganz anders bewegt: in der Welt und in der Schule und so weiter. Wenn ich jetzt ein iranisches Zahnarztkind wäre, hätte ich wahrscheinlich auch Momente von Diskriminierung erfahren im Sinne von Rassismus. Aber ich glaube, diese Vermengung, die macht es dann schon aus, dass man sich wirklich ganz oft ausgeschlossen fühlt.

Wie bist du zum Theater gekommen?

Ja, wie wahrscheinlich die meisten Kinder, die einfach träumen. Erst mal wollte ich unbedingt Schauspielerin werden. Nach ein bisschen Probieren in der Schule habe ich mich ungefähr ein halbes Jahr auf Schauspielschulen beworben. Aber ich merkte sehr früh, dass ich mir doch lieber Dinge ausdenke, lieber Dinge von außen gestalte. Da spielt ganz viel mit, dass es um Anerkennung geht und das Theater dafür der Ort an sich ist – da wird man beklatscht für das, was man tut.

Nicht immer!

Nicht immer, aber erst mal geht man davon aus. Es geht sehr, sehr viel um Bewertung: Ist das jetzt eine gute oder schlechte Inszenierung. Man wird eigentlich permanent bewertet. Das habe ich auch gesucht auf der einen Seite. Auf der anderen Seite fand ich schon immer bildungsbürgerliche Kontexte toll, weil da auch mein Anders-Sein was Besonderes und Tolles war: Ahhh! Iran! Interessant!

Sahar Rahimi steht in Jeans, weißem Shirt und schwarzer, cooler Jacke frontal vor dem Fotografen und blickt gerade und entschlossen in die Kamera. Im Hintergrund nackte Betonwand mit Rauchverbotszeichen und dunkle Möbel, darauf oben ein schmaler Strauß Blumen in einer hohen Vase. Sie hat ihre dunklen, lockigen Haare aufgetürmt und ist geschminkt mit Rouge, Lippenstift und Nagellack. In ihrer rechten Hand hält sie eine beige Handtasche, auf den ersten Blick sieht das aus wie ein Buch. In ihrer linken Hand hält sie ein Gläschen Hipp-Babynahrung. Auf den ersten Blick denkt man, es sei eine Dose Cola oder ähnliches.
Regisseurin und Performerin Sahar Rahimi ist Mit-Gründerin der freien Theater-Gruppe "Monster Truck", ausgezeichnet mit dem Preis des Favoriten Festivals und dem Tabori Preis. Sie studierte am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen und lebt zurzeit in München.
© Florian Krauss

Da gab es offenbar eine Begegnung...

Genau. Da gab es eine Begegnung und ein Interesse. Im Alltag gibt es erst mal kein Interesse. Da sind erst mal die Blicke abschätzig. In der Schule, beim klassischen Schultheater, wurde ich als die gesehen, die ich bin mit meinen Fähigkeiten und meiner Kreativität. Das hat mich unglaublich gereizt.

Hattest du einen Schlüsselmoment?

Schlüsselmoment... ich weiß gar nicht, ob ich den so richtig habe... Doch, es gibt einen Schlüsselmoment. Als ich das allererste Mal in ein echtes Theater ging, da war ich wahrscheinlich 13, 14 Jahre alt, und ich erinnere mich, dass ich mit meiner Mutter extra feine Schuhe kaufen gegangen war. Ich brauchte feine Schuhe, denn es sollte ins Theater gehen. Wir hatten Karten von der Schule bekommen, es war hier im Residenztheater in München. Wir kamen sehr knapp an, waren erst im falschen Theater gelandet und kamen in diesen Raum, setzten uns hin. Ungefähr im gleichen Moment ging das Licht aus und der Vorhang auf: eine leere Bühne und in der Mitte stand ein nackter Mann! (Lacht) Ich dachte so: Das ist diese Welt. Das war wirklich so.... Das war ein Schlüsselerlebnis.

Für deine Mutter sicher auch.

Ja. Genau.

Lachen.

Wie habt ihr hinterher darüber gesprochen?

Es war ein bisschen: Das ist eben diese andere Welt von diesen Leuten, die diese Dinge machen, da gehören wir nicht dazu. Wir finden es faszinierend, aber das gehört uns nicht. Das würden wir nie machen. Das hätten wir nie gemacht. Jetzt in der Zwischenzeit stand ich natürlich schon öfter nackt auf irgendwelchen Bühnen herum, wenn es das Konzept erforderte.

Aber einfach, dass sich dieser Vorhang öffnet und da ist wirklich eine fremde Welt. Für mich gab’s eine wahnsinnige Anziehung in diese Welt. Wahnsinnig stark! Das war echt toll und ist bis zum heutigen Tag so.

Sahar Rahimi spielt in "Der Glöckner von Notre Dame" und bricht offenbar gerade durch eine Wand. Mit einem Arm ist sie schon durch. Sie trägt eine Art Boxhelm.
Sahar Rahimi spielt in "Der Glöckner von Notre Dame" von Monster Truck. 2011.

Was genau fandest du an diesem anderen Raum so anziehend?

Das Tolle ist, dass ich meine Identität abstreifen kann. All das, was mich zurückhält. All das, was ich eigentlich nicht darf und eigentlich nicht soll, das kann ich alles plötzlich machen. Dieser Raum, der ist wahnsinnig wertvoll. Sogar ich, der das nicht vor die Füße gelegt wurde, ich kann das machen. Das fasziniert mich immer wieder.

***

Monster Truck“ heißt Sahars erste Theatergruppe. Es gibt sie immer noch. In Teil 2 des Interviews erzählt sie von Show, Publikum und Ungleichheit.

Ein „smoother“ Einstieg ins Berufsleben – und dann ein Einbruch und eine Durststrecke, bis es wieder weiterging. In Teil 3 erzählt Sahar von Fleiß, Selbst- und Außenbild und von Geld und Werten.

Aussagen und Positionen der Gesprächspartnerin repräsentieren ihre eigenen Auffassungen, die sich die "Auch für Erwachsene!"-Koralle nicht zu eigen macht.

***

Weiterlesen?

Lebensberichte:

Einzelbereiche:

  • Andreas Kemper: Die vergessene Benachteiligung - Warum Klassismus ein eigenständiges Diskriminierungsmerkmal sein sollte (2018)
  • Wulf Hopf/Benjamin Edelstein: Chancengleichheit zwischen Anspruch und Wirklichkeit (2018)
  • Datenreport 2018. Ein Sozialbericht für die Bundesrepublik Deutschland", besonders Kap. 3.1.2: "Bildung. Bildungsbeteiligung, Bildungsniveau und Bildungsbudget. Der soziokonomische Status der Schülerinnen und Schüler."

Adressen:

Die Liste wird voraussichtlich noch ergänzt.

  1. Bildung
  2. Klassismus
  3. Kultur
  4. Theater

„Das ist nicht so diese verkünstelte Kacke“

Sahar Rahimi moderiert einen „Working Class Stammtisch“ beim Impulse Theater Festival, das bekannt ist für gesellschaftliche und künstlerische Auseinandersetzungen. In Teil 2 des Interviews erzählt sie von Show, Publikum, Ungleichheit – und ihrer ersten Theatergruppe. Foto © Florian Krauss

Sahar Rahimi steht in Jeans, weißem Shirt und schwarzer, cooler Jacke frontal vor dem Fotografen und blickt gerade und entschlossen in die Kamera. Im Hintergrund nackte Betonwand mit Rauchverbotszeichen und dunkle Möbel, darauf oben ein schmaler Strauß Blumen in einer hohen Vase. Sie hat ihre dunklen, lockigen Haare aufgetürmt und ist geschminkt mit Rouge, Lippenstift und Nagellack. In ihrer rechten Hand hält sie eine beige Handtasche, auf den ersten Blick sieht das aus wie ein Buch. In ihrer linken Hand hält sie ein Gläschen Hipp-Babynahrung. Auf den ersten Blick denkt man, es sei eine Dose Cola oder ähnliches.
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