Smart City Reporting

Was vernetzte Städe über unser urbanes Leben erzählen können

Das weiß strahlende Zentrum Hamburg, das bunt heruntergerockte Berlin-Kreuzberg, die alles verschluckenden Bankentürme Frankfurts, oder die Stille des Englischen Gartens in München: Städte sind gute Protagonisten.

Journalismus der Dinge– Strategien für den Journalismus 4.0

Die Städte, in denen wir leben, sind für Journalisten schwer zu fassen. Sie sind lebendige Gebilde, in die der Reporter eintaucht, mitgerissen wird. Sie sind widersprüchlich und uneinheitlich. Aus der Reporter-Perspektive des Flaneurs ist es sehr schwierig, größere Strukturen zu erkennen. Dazu kommt die Mischung aus privatem und öffentlichem Grund, aus einsehbaren und verborgenen Räumen. Daten, etwa das Wahlverhalten von Anwohnern, lassen sich mittlerweile granular bis auf einzelne Straßenzüge herunterbrechen. Aber was ist mit dem Wasserverbrauch oder dem Fahrverhalten? Und wie verändern Live-Daten den Blick? Was könnten uns vernetzte Autos und Busse erzählen, was die Summe der Smartphone-Sensoren? Könnten uns Smarthome-Daten aggregiert etwas über die privaten Räume der Stadt berichten? Welche Geschichten stecken in Abwasserdaten und Supermarktschlangen, in Staus, den Füllständen von Mülltonnen und Bestellungen in Cafés, den Routen der Lieferdienstfahrer und der Briefträger? Sie erzählen Geschichten über den Rhythmus der Stadt. Das Internet der Dinge erhebt viele dieser Daten. Eine Ebene aus Daten macht die Stadt neu lesbar.

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Hendrik Lehmann
"Die Radfahrer schwärmten in alle [zwölf] Bezirke der Stadt aus und legten bis zum 11. November eine Gesamtstrecke von 13.300 Kilometern zurück. Durchschnittlich war also jeder Radfahrer 130 Kilometer in Berlin unterwegs. Auf der Strecke wurden 16.700 Überholmanöver von Autos, Lastern, Bussen, Motorrädern und Rollern dokumentiert. Überholvorgänge mit einem Abstand von weniger als 1,5 Metern wurden als ,eng‘ bewertet. 9402-mal wurde zu eng überholt, das heißt, dass weit mehr als jeder zweite Überholer den Sicherheitsabstand nicht einhält. 3019-mal wurde sogar mit weniger als einem Meter Abstand überholt, und 192 Autofahrer überholten mit einem Abstand von unter 50 Zentimetern." – Ergebnisse des Projekts
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Feinstaubsensor
Nicht schön, aber effektiv: Der Feinstaubsensor im Rohrgehäuse
Jakob Vicari
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Jan Georg Plavec
Stickstoffröhrchen
Nicht immer braucht Sensorjournalismus elektonische Sensoren: Stickstoffröhrchen
“Yes, it takes almost 550,000 gallons of water in L.A. to keep a half-acre lawn healthy each year. And that’s assuming that your irrigation system is 100 percent efficient, which it never is.”
How we found the Wet Prince of Bel Air
Jakob Vicaris Journalismus der Dinge