9 Euro für den Diktator

Podcast über das Valle de los Caídos, wo die Gebeine des spanischen Diktators Franco liegen und liegen bleiben.

Der Vertreter der Franco-Stiftung hält eine Umbettung der sterblichen Überreste für einen Bruch mit den Menschenrechten. Die Familien von 33.833 Toten sehen das anders.

Bjoern Goettlicher Santa Cruz del Valle de los Caídos mit einer Postkarte, die das Grab Francos zeigt.

Valle de los Caidos bedeutet auf deutsch „Tal der Gefallenen“. So heißt der monumentale Ort in Zentralspanien, an dem sich die letzte Ruhestätte des spanischen Diktators Franco befindet. Diese erlebt derzeit einen touristischen Boom, seit die neue Regierung unter Pedro Sánchez angekündigt hat, die sterblichen Überreste Francos im Juni 2019 umzubetten. Wird es dazu kommen? Verschoben wurde der Termin schon häufiger. Jetzt hat das Tribunal Constitucional, das spanische Verfassunggericht, die Umbettung endgültig ausgesetzt. Wir machen eine Spurensuche vor Ort im Podcast.

Der Vertreter der Franco-Stiftung hält eine Umbettung der sterblichen Überreste für einen Bruch mit den Menschenrechten. Die Familien von 33.833 Toten sehen das anders.

Minzbonbons im Souvenirshop des Valle de los Caidos
Minzbonbons im Souvenirshop des Valle de los Caidos
Bjoern Goettlicher
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Karl Jacobi - Ein Kölner mischt Barcelona auf

Ein deutscher Unternehmer möchte den Katalanen die Flausen des Separatismus austreiben.

Der Kölner Unternehmer Karl Jacobi
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Zwei Deutschsprachler für Katalonien

Eine Schweizer Kinderpsychologin und ein Unternehmer aus Köln vertreten jeder auf ihre Art einen Standpunkt im Konflikt zwischen Spanien und Katalonien. Am Beispiel von Karl Jacobi und Dr. Monika Diethelm-Knöpfel sieht man, wie unterschiedlich die Meinungen zum Thema sein können. Ein Kommentar von Björn Göttlicher.

Die Schweizerin Dr. Monika Diethelm-Knöpfel mit dem Präsidenten Kataloniens, Quim Torra, auf einem gemeinsamen Foto.
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Katalonien - Fragment eines Staates

Interview mit dem spanischen Historiker Ramón Cotarelo zu den Verhaftungen der letzten Tage in Katalonien, sowie den Spannungen zwischen Katalonien und Spaniern aus Sicht der Geschichte.

Der spanische Autor Ramón Cotarelo.
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Torquemada wäre stolz auf Spanien

Schlimme Fälle von Rechtsbeugung gefährden die Demokratie in Spanien. Ein Kommentar von Björn Göttlicher.

Einer steinernen Statue eines Priesters werden die Füsse geküsst. Eine Tradition im südspanischen Caceres
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„Die Demokratie in Spanien ist krank.“

Der Autor mehrer Bücher über die extreme Rechte Jordi Borràs erläutert im Video-Interview die Unterschiede rechtsgerichteter Parteien in Spanien und Deutschland, sowie deren Einfluss auf die Gesellschaft.

Extreme Rechte bei einer Demo
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Alzheimer in Katalonien: Die vergessene Generation

Gebetsmühlenartig wiederholt die spanische Regierung unter Ministerpräsident Rajoy seit Jahren, dass es dem Land nach der Krise wieder besser geht. Bei den Menschen ist von einem Aufschwung aber wenig zu spüren. Viele sind komplett auf sich alleine gestellt.

Der Spanier Amadeu pflegt zuhause seine Mutter, die an Alzheimer leidet.
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Die Zweite Wirklichkeit und ihr Platzen

Über Puigdemont, juristische Monster und andere Verfassungnews der Woche von Max Steinbeis.

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Kalter Krieg in Spanien

Unterdessen prüft der oberste spanische Gerichtshof nun das weitere Vorgehen im Fall Puigdemont. Nach dem Richterspruch der deutschen Justiz sind die Möglichkeiten der spanischen Richter, Puigdemont wegen Rebellion für 30 Jahre hinter Gitter zu bringen, kleiner geworden. Soweit in der Presse verlautbart, gibt es für die Richter aber noch andere Möglichkeiten, die in Betracht gezogen werden. Eine Möglichkeit sei das Zurückziehen des internationalen Haftbefehls, so wie die Spanier das schon im Falle der belgischen Justiz getan haben, die auch nicht auf die Auslieferung reagiert hatte. Eine andere Möglichkeit sei die Umformulierung der Anklage. Ein neu infrage kommender Anklagepunkt könnte nun auf Volksverhetzung lauten. Ein Kommentar von Björn Göttlicher.

Demonstration in Girona am Tag der Festnahme von Puigdemont in Schleswig-Holstein.
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Spanien am Scheideweg

Warum in Katalonien jetzt wieder Bilder verbrannt werden dürfen

Nach der Urteil des Tribunals für Menschenrechte in Straßburg ist es nicht illegal, Bilder des Königs zu verbrennen.
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