Quellfrisch direkt in die Stadt

Wie die Metropole Wien zu ihrem Trinkwasserfluss kam

Die Großstadt Wien ist in der weltweit einzigartigen Situation, reines Hochquellwasser direkt aus den Bergen geliefert zu bekommen – in freiem Gefälle, wie ein natürlicher Fluss.

Sieben Uhr morgens. Der Tag beginnt. Das Leben erwacht. In tausenden Wiener Haushalten wird an den Wasserhähnen gedreht: Morgenwäsche. Es ist zur Gewohnheit geworden, dass Tag für Tag kaltes, klares Wasser aus der Armatur rinnt. Und das seit immerhin 145 Jahren.

Es zahlt sich aus, den Mund richtig voll zu nehmen – Zähne, Zunge und Gaumen vom Geschmack umspülen zu lassen. Wiens Leitungswasser ist von bester Qualität. Das bescheinigen die Trinkwasserwerte.

Die Chemie, die das Wasser so schmackhaft macht

Der pH-Wert, Zeichen für saures oder basisches Milieu, liegt im neutralen Bereich, bei etwas mehr als 7. Der Kalkgehalt erreicht die Härtestufe I. Er wird von den Experten als weich bis mittel eingestuft – praktisch für Kaffee- und Waschmaschinen, an denen sich dadurch kaum Kalk ablagert.

Mit 53 Milligramm pro Liter macht das im Wasser gelöste Calcium gemeinsam mit 14 Milligramm Magnesium pro Liter den durstlöschenden Charakter aus. Neben Calcium und Magnesium hat auch Sulfat Einfluss. Sulfat ist mit 20 Milligramm pro Liter enthalten. Die restlichen Inhaltsstoffe befinden sich im einstelligen Bereich: etwa Chlorid, Natrium, Kalium.

Der Nitratkennwert unterschreitet die gesetzliche Grenze um mehr als das Siebenfache: 6,9 mg/l, der Grenzwert ist 50 mg/l. Bei den Pestiziden kann man keine bestimmbaren Gehalte nachweisen.

Bei der Morgentoilette sind solch chemische Analysen zweitrangig, aber der Tag beginnt gefühlterweise irgendwie frischer. Und das hat einen Grund, erst recht, wenn man weiß, wie die Umgebung, die Landschaft und die Landnutzung im Trinkwasser-Einzugsgebiet aussehen.  

Fluss mit Kiesbett, Uferpflanzen, Brücke im Hintergrund
Die Schwarza bei Kaiserbrunn in Niederösterreich.
Ilse Huber

Die Großstadt Wien liegt an der Donau, in einem Schotterbecken. Doch dort, wo das Wasser herkommt, ist es grün und saftig. Zwei hohe Kalkstöcke, Rax und Schneeberg, liefern jene kostbaren Tropfen, die so gut schmecken. Rund zwei Stunden südlich von Wien prägen Wald, Wiesen und Wasser die Landschaft.

Es gibt keine intensive Landwirtschaft – weder Ackerbau noch Viehzucht, selbst die Weiden müssen gleichmäßig „bestoßen“ werden, wie es der Experte der Wasserabteilung der Stadt Wien, Harald Kromp, ausdrückt. Das heißt, die Tiere müssen regelmäßig die Weide wechseln, damit die Grasnarbe geschlossen bleibt. Weiters gibt es mit den Betreibern der Alpinhütten vertragliche Regelungen für die ordnungsgemäße Abwasser- und Müllentsorgung zum Schutz des Quellwassers. 1)

Ein Ausflug ins Grüne zum Quellenstudium

Ausflug 150 Kilometer südwestlich von Wien, Grenzgebiet Steiermark- Niederösterreich. Hier in den bewaldeten Kalkalpen sammelt sich das kostbare Gut. Kaiserbrunn an der Schwarza ist die Quelle aller Quellen – die Urquelle sozusagen. 1865 schenkte Kaiser Franz Joseph I diese der Stadt Wien – offiziell zur Eröffnung der Wiener Ringstraße. Inoffiziell, weil die hygienischen Zustände in der Metropole unerträglich geworden waren: bis Mitte des 19. Jahrhunderts litten die Einwohner regelmäßig an Typhus- und Choleraepidemien. Die Hausbrunnen, die bis dato die Menschen mit Wasser versorgt hatten, waren mit Keimen aller Art verseucht. Sauberes Wasser musste her, aber bloß nicht aus den Grundwasserströmen von Donau, Wien und anderen Nebenflüssen.

Eine politische Entscheidung

Am 12. Juli 1864 beschloss deswegen der Wiener Gemeinderat den Bau der "I. Wiener Hochquellenleitung". Ihr Ausgangspunkt liegt in Kaiserbrunn. Seinen Namen verdankt der Ort Kaiser Karl VI. Der Monarch lebte im 17. und 18. Jahrhundert und war der Vater von Maria Theresia. Er soll auf der Jagd diese Quelle für sich entdeckt haben. Fortan transportierten Wasserreiter die Fässer in einer zweieinhalb Tage dauernden Reise direkt zum Kaiserlichen Hof nach Wien.

Der auch noch heute entlegene Ort Kaiserbrunn liegt am Fuße des Schneebergs, am Fluss Schwarza im Höllental. Harald Kromp ist Kulturtechniker und Wasserwirtschafter der Magistratsabteilung 31 der Stadt Wien, die für das Trinkwasser zuständig ist. Er schildert, was das Wiener Hochquellwasser so besonders macht:

Der Schneeberg ist ein Karstgebirge, also typisch porös. Es hat feine Klüfte, große Spalten und Höhlen. Schnee, Hagel und Regen dringen über die Oberfläche ein, das Wasser sickert langsam durch und beschickt die Quelle kontinuierlich ohne große Schwankungen.

Überraschung in blau und türkis

Die Fassung der Kaiserbrunnquelle ist einen Ausflug wert. Ein grau gemauertes Gebäude mit grün gestrichenem Eisentor lockt auf den ersten Blick gar nicht zum Betreten. Erst nachdem sich dieser „Sesam“ öffnet, offenbart sich die Quellstube Kaiserbrunn in all ihrer Schönheit. Große gemauerte Bögen erinnern an römische Brückenpfeiler.


Klares Hochquellwasser in der Quellstube Kaiserbrunn
Die Quellstube in Kaiserbrunn, Niederösterreich
© Christian HOUDEK

Man glaubt an eine optische Täuschung: Das glasklare Wasser wirkt wie ein Spiegel, doch nach einiger Zeit versteht man die Wirkung: die Fundamente stehen im Wasser. Das Auge der Besucherin sucht nach Fischen, doch Harald Kromp erklärt: „Weder Krebs noch andere Tiere dürfen hier vorkommen. Das Wasser ist frei von Organismen.“ 2)

Wasser marsch in die Hauptstadt

Direkt von der Quellstube fließt das kostbare Nass in einen niedrigen Stollen in der Höhe eines Kleinkindes, der drei Kilometer durch den Berg nach Hirschwang führt. Von dort gelangt das Kaiserbrunn-Quellwasser in sechzehn Stunden bis nach Wien. Ein gemauerter Kanal gibt ihm Schutz. Die Leitung passiert Hirschwang, Reichenau, Payerbach, Neunkirchen, Baden, Mödling bis sie ihr Ziel erreicht: den Rosenhügel im 23. Wiener Gemeindebezirk. Auf der Reise fließt das Wasser – es sind 220.000 Kubikmeter pro Tag – durch 130 Aquädukte. Jedoch: kein einziges Pumpwerk muss das kostbare Gut künstlich weiterbefördern. Der Höhenunterschied von 280 Metern zwischen Kaiserbrunn und Wien-Rosenhügel wird dank des natürlichen Gefälles völlig allein überwunden.

Diese weltweit einzigartige Trinkwasser-Versorgung kann man auch erwandern. Die Stadt Wien schilderte 1998 den "1.Wiener Wasserleitungswanderweg" aus. Er führt vom Wasserleitungsmuseum Kaiserbrunn über die Enge des Höllentales entlang der Schwarza über die Weingegend rund um Baden bis nach Mödling. In zwei Tagen könnte man die Strecke hinter sich bringen, sofern nicht Weinverkostungen oder andere Ablenkungen die Ankunft in Mödling verzögern.

Hier kann die Broschüre das Wasserleitungswanderwegs als PDF heruntergeladen werden.

Kaiserwasser

Der Bau der Wasserleitung von Kaiserbrunn bis Wien im 19. Jahrhundert dauerte fünf Jahre. Die Eröffnung wurde groß gefeiert. Kaiser Franz Joseph betätigte höchstpersönlich am 24. Oktober 1873 den Knopf, der den Hochstrahlbrunnen am Wiener Schwarzenbergplatz in Betrieb setzte. Der Brunnen wurde extra dafür errichtet, die Gelder kamen von jenem Bauunternehmer, der an der Hochquellenleitung mitgearbeitet hatte: Anton Gabrielli. Die Ankunft des Hochquellwassers in der Hauptstadt wurde sichtbar gemacht. Ein symbolisches Zeichen: Wasser rinnt im Überfluss!

Wesentlichen Anteil an der Durchführung zum Bau der Hochquellenleitung hatte Eduard Suess. Er war Professor für Geologie an der Universität Wien und Politiker im Wiener Gemeinderat. Die Inbetriebnahme der I. Hochquellenleitung war ein Meilenstein für die Trinkwasserversorgung der Stadt Wien. Doch sie allein reichte nicht. Bereits siebzehn Jahre später, 1890, erfolgte der Spatenstich für die II. Hochquellenleitung. Diese wird vom Wasser des Hochschwabgebietes in der Steiermark gespeist. Der Weg ist länger: 180 Kilometer, folglich dauert es auch eineinhalb Tage, ehe das Wasser im Hochbehälter von Lainz eintrifft.

Wiens Bezirke 1 bis 11 und 20 bis 22 werden komplett von der I. Hochquellenleitung versorgt, der 12., 15. und 23. Bezirk teilweise. Die II. Hochquellenleitung versorgt den Westteil der Stadt. 

Graphik über den Verlauf der Hochquellenleitungen nach Wien
Übersichtskarte der Wiener Hochquellenleitungen

Über die Quelle hinaus: Unterschutzstellungen

Erst knapp hundert Jahre nach Fassung der Kaiserbrunnquelle legte der Wiener Gemeinderat 1965 fest, dass die in seinem Besitz befindlichen Flächen im Quellgebiet teilweise als Schutz- und Schongebiete ausgewiesen werden müssen. Dazu zählen die Wildalpen in der Steiermark, das Gebiet östlich von Baden und das Höllental rund um Kaiserbrunn (in der Grafik grün eingezeichnet). Heute sind 70 Quellen gefasst, beide Hochquellenleitungen liefern rund 400.000 Kubikmeter reinstes Trinkwasser nach Wien. Pro Tag.

Zurück zum Ausgangspunkt. Sollte es einmal dauerregnen, geht die Quellstube in Kaiserbrunn trotzdem nicht über: Ein Schieber leitet das Wasser über einen künstlichen Auslauf in den angrenzenden Fluss Schwarza. Somit wird der Natur jenes Wasser zurückgegeben, das man ihr entnommen hat.

Kein Geschäft mit dem Wasser

Denn Eines ist für das Wiener Wasser undenkbar: das Allgemeingut Wasser in Flaschen abzufüllen und als Trinkwasser zu verkaufen. Ideen dazu gab es im Jahr 2013, als die Europäische Union die Dienstleistungs-Konzessions-Richtlinie novellieren wollte. Doch eine europaweite Bürgerinitiative hat sich mit mehr als einer Million Unterschriften gegen die Privatisierung von Trinkwasser ausgesprochen. Im Endeffekt wurde die Richtlinie abgeändert und die Wasseragenden wurden herausgenommen.

Und die Wienerinnen und Wiener? Sie verbrauchen rund 130 Liter Trinkwasser täglich, inklusive Körperpflege, Kochen, Wäschewaschen und Putzen. Der Verbrauch war in den 1970er Jahren höher, rund 150 Liter pro Tag und Person. Bewusstseinsbildung und technische Verbesserungen ließen den Verbrauch zurückgehen. Die Leitungen werden ständig gewartet und die Haushaltsgeräte sind sparsamer geworden. Die WC-Spülkästen haben eine Wasserstopp-Einrichtung erhalten. Wobei die Frage auftaucht, ob es nicht Verschwendung ist, das WC mit bestem Trinkwasser zu spülen.  

Nach einem der trockensten und heißesten Jahre wie 2018 wird sich die Frage nach Trinkwasser wohl neu stellen müssen. Bei den Menschen zeigt die Sensibilisierung schon Wirkung. Mitunter soll es vorkommen, dass Enkelkinder ihren Großeltern mahnend erklären, den Wasserhahn während des Zähneputzens zuzudrehen.

Geschichte der Ersten Hochquellenleitung im Wien Wiki

KORREKTUR: Auf Wunsch von Harald Kromp haben wir den Text an zwei Stellen ein wenig korrigiert. Bei der ersten Veröffentlichung am 28.11.2018 lautete der Text:

1) "Weiters gibt es mit den Betreibern der Alpinhütten Verträge, damit sie die Abwässer so gering wie möglich halten und Wiesen und Wälder pflegen. Dafür werden sie extra bezahlt."

2) „Weder Krebs noch andere Tiere dürfen hier vorkommen. Das Wasser ist frei von makroskopischen Organismen.“

Fluss Schwarza und Landschaft
Der Fluss Schwarza mit wenig Wasser nach dem Wehr Payerbach.
Ilse Huber

Der Industrialisierung geopfert

Der Schwarza fehlt seit dem 19. Jahrhundert viel Wasser

Es ist ein kleiner, etwas verborgener Fluss zwischen den Voralpen und der tiefen Ebene. Berühmt ob seines klaren Wassers im Oberlauf, berüchtigt wegen seiner Umformungen im Mittel- bis Unterlauf. Einst trieb die Schwarza die Industrialisierung im südlichen Niederösterreich voran. Ein Portrait.

Rund 66 Kilometer legt der Voralpenfluss zwischen der 700 Meter hoch gelegenen Quelle bei Rohr im Gebirge und dem Wiener Becken zurück. Er fließt fast 400 Meter bergab, um dann seinen Namen zu wechseln. In Haderswörth fließen die Pitten und die Schwarza zusammen, gemeinsam werden sie zur Leitha. Die Leitha fließt letztlich in die Donau und weiter ins Schwarze Meer. Die Mündung in die Donau erfolgt aber erst auf ungarischer Seite, in Mosonmagyarovar östlich von Hegyeshalom, nahe der österreichischen Grenze.

Hochdroben im Wald

Die Quelle der Schwarza war lange umstritten. Jahrhundertelang glaubte man, die Schwarza entspringe am Rohrer Sattel, doch nun lautet der offizielle hydrographische Ursprung: Südlich der Kalten Kuchl, beim Zusammenfluss der Dürren Schwarza mit der Grünen Schwarza.

Die Kalkalpen prägen den Charakter des Flusses. Der Geograf Franz Zwittkovits wuchs im kleinen Ort Zillingdorf auf, wo ihn schon früh das Wasser prägte. In seiner 2015 erschienenen Studie "Fließ- und Grundwasser im Südlichen Wiener Becken Fischa-Leitha-Region" schreibt er:

Das jenseits der Alpenhauptwasserscheide befindliche Quellgebiet der Schwarza gehört den waldreichen Voralpen an, die überhaupt zu den waldreichsten Gebieten Österreichs zählen. (...) Bis lange nach dem Zweiten Weltkrieg konnte man an den Flussläufen und in einigen Seitentälern Reste von alten Bringungs- und Triftanlagen vorfinden.

Holz war der begehrte Brenn- und Rohstoff, der bis in die Hauptstadt Wien transportiert wurde.

Fluss Schwarza, Wasser mit Schotterbett.
Freie Fließstrecke der Schwarza bei Kaiserbrunn.
Ilse Huber

Im Oberlauf mäandriert der Fluss natürlich. Schotterinseln prägen das Flussbett im Höllental zwischen Rax und Schneeberg. Die beiden mehr als 2000 Meter hohen Berge entwässern unterirdisch. Die Kalkplateaus nehmen den Niederschlag auf, der dann durch das Gestein langsam durchsickert. Das Wasser speist viele Quellen, die an manchen Stellen zutage treten und das wichtigste Trinkwasserreservoir der Stadt Wien bilden.

Aus der Natur in die Turbine

Im Mittellauf der Schwarza hat der Mensch kräftig Hand angelegt. Ab Hirschwang wurden im 19. Jahrhundert Kleinkraftwerke für die Stromversorgung der neu entstehenden Fabriken gebaut, etwa für die Papierfabriken. Das eigentliche Flussbett der Schwarza ist kaum durchflossen, das meiste Wasser fließt in die Werkskanäle – sei es für die heute noch bestehende Papierfabrik Mayr-Melnhof in Hirschwang, sei es für andere Industriebetriebe. Wenige Kilometer flussab, in Schlöglmühl, befand sich bis in die 1980er Jahre eine weitere Papierfabrik. Dort ragt der Fabriksschlot noch immer in den Himmel, der Rest der Anlage verfällt. Was bleibt, sind die zahlreichen Werkskanäle, die mit deutlich mehr Wasser dotiert sind als der eigentliche Fluss, die Schwarza.

Die Industrie-Ansiedlung von Stahl-, Gummi-, Textil- und Schokoladenbetrieben im Schwarzatal kam erst mit dem Ausbau der Südbahn so richtig in Schwung. 1842 endete die Bahnstrecke in Gloggnitz auf niederösterreichischer Seite und 1844 in Mürzzuschlag auf steirischer Seite. Den Semmeringpass erreichte die Eisenbahn 1854.

Werkskanal mit Wasser
Werkskanal bei Payerbach.
Ilse Huber

Ein Wehr der Veränderung

Der Unterlauf der Schwarza beginnt beim sogenannten Peischinger Wehr östlich von Neunkirchen. Ab da verändert der Fluss sein Regime markant: Sein Wasser rinnt in den sogenannten Kehrbach, der durch Wiener Neustadt – immer gleich dotiert – fließt. Die Schwarza hingegen bleibt auf der Strecke. „Viele Monate bleibt der leicht in die pleistozänen Schotter eingetiefte Talboden völlig trocken“, schreibt Franz Zwittkovits in der 2015 erschienenen Studie über Leitha und Fischa. Das Wasser versiegt bei Loipersbach, die Schwarza verschwindet im Sommer gänzlich.

Insgesamt befinden sich mehr als 30 Kleinkraftwerke an der Schwarza. Deren wasserrechtliche Genehmigungen regeln den Durchfluss unabhängig von der Niederschlagsmenge. In trockenen Sommern bleibt da nicht viel Wasser übrig. Das Bild der Schwarza gleicht dann dem Tagliamento in Norditalien: Schotter, wohin das Auge reicht.

Bis zum Jahr 2021 soll laut dem "Leitha-Endbericht Referenzzustand und Zielzustand der Wasserrahmenrichtlinie" des Landes Niederösterreich die Durchgängigkeit für Fische bei allen Wanderhindernissen erreicht werden. Derzeit können die Bachforellen im Oberlauf nur bis zum ersten Kraftwerk bei Hirschwang wandern.

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