Wo jeder Baum, jeder Strommast zum Rastplatz der Zugvögel wird

Impressionen einer gefährdeten Landschaft: Cord Riechelmann über eine Reise durch das Lower Rio Grande Valley im Süden von Texas

Cord Riechelmann Ein leicht gespenstisch wirkender Weg durch einen Wald, dessen Äste tief herabhängen.

Ein Beitrag von Die Flugbegleiter – das Online-Magazin für Natur und Vogelwelt

Es gibt Landschaften, deren Verletzlichkeit sehr gut unter einer allgemeinen Geschäftigkeit verborgen ist. Das Lower Rio Grande Valley, im Süden von Texas an der mexikanischen Grenze gelegen, ist so eine Landschaft. Wer in McAllen, der Metropole der Gegend, am Flughafen ankommt und von dort in Richtung der Küste am Golf von Mexiko fährt, wird kaum erwarten, ein Gebiet zu betreten, das die moderne Ökologie als einen Hotspot der Artenvielfalt verzeichnet.

In McAllen reiht sich eine Einkaufsmall an die nächste. Die ausladenden Verkaufshallen fressen sich so in die Landschaft, dass sie übergangslos eine Stadt mit der nächsten verbinden. McAllen steht mit seinen etwas über 100.000 Einwohnern und dem Umland in der Top-Ten-Liste der Regionen der USA mit dem größten Wirtschaftswachstum. Die Stadt lebt vor allem davon, ein Einkaufsparadies für Mexikaner von jenseits der Grenze zu sein.

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Die Flugbegleiter: Denn Artensterben darf nicht erst wieder bei der nächsten Alarmstudie Thema sein.

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  1. Naturschutz
  2. Ornithologie

Konflikte zwischen Krähen und Menschen: Es braucht eine „Paartherapie"

Im Umgang mit „Problemtieren“ zeigt sich unser gespaltenes Verhältnis zur Natur.

„Der Schuss geht nach hinten los": Mit humoristischen Plakaten macht in Bern eine Ausstellung auf die Konflikte zwischen Mensch und Saatkrähen aufmerksam. Das Plakat zeigt einen Jäger, auf dessen Waffe eine Saatkrähe sitzt.
  1. Agrarpolitik
  2. Freiflug
  3. Naturschutz

Agrarpolitik: Bauern und Braunkehlchen haben einen gemeinsamen Gegner

Warum eine Allianz von Landwirten und Naturschützern überfällig ist. Ein Kommentar

Trecker fahren auf einem Bauernprotest in Münster. 23.10.2019. Ein Mann schaut sich mit seinem Kind das Geschehen vom Straßenrand aus an.
  1. Biodiversität
  2. Naturschutz
  3. Nobelpreis

Friedensnobelpreis: Schulze schlägt Weltbiodiversitätsrat vor

Die Bundesumweltministerin will die Warner vor dem Artensterben mit der höchsten Auszeichnung ehren. Sie schlägt den Weltbiodiversitätsrat IPBES für den Friedensnobelpreis vor

Das Bild zeigt Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) im Mai 2020.
  1. Naturschutz
  2. Vögel
  3. Vogelschutz

Wie ein Automechaniker zum Rebhuhn-Schützer wurde

Der KfZ-Mechaniker Steffen Lich bemerkt, dass nahe seiner Werkstatt in einem Gewerbegebiet seltene Rebhühner leben. Die Begegnung mit den kleinen Vögeln verändert das Leben des Mannes, der am liebsten alte Mercedes aufmöbelt.

Eine Rebhuhn-Henne läuft mit vier wenige Tage alten Küken einen Feldrand entlang
  1. Flüsse
  2. Naturschutz

Kommt jetzt ein Nationalpark für die Vjosa in Albanien?

Nach der Eröffnung eines Fluss-Forschungszentrums sprachen sich der Präsident und der Premier für den Schutz des einzigartigen Wildflusses aus. Wie ist dies angesichts laufender Kraftwerksplanungen einzuschätzen?

Breites Tal mit viel Schotter, dazwischen schlängelt sich ein Fluss, rechts ein grün bewachsener Berg, im Hintergrund ein großer Berg.
  1. Bleimunition
  2. Naturschutz
  3. Vogeljagd

Verbot von Bleimunition: Ein wichtiger Etappensieg – aber nicht mehr

Der Kommentar: Das beschlossene Verbot von Bleimunition bei der Jagd in Feuchtgebieten ist ein Etappensieg für Naturschützer und Zivilgesellschaft. Es beendet einen jahrzehntelangen Skandal. Jetzt muss es aber um ein vollständiges Verbot für das giftige Blei in allen Bereichen der Jagd gehen.

Ein Luftbild. Es zeigt einen Kanal im Havelländischen Luch in Brandenburg mit herbstlicher Färbung der umgebenden niedrigen Pflanzen
  1. Bleimunition
  2. Naturschutz
  3. Vogeljagd

Wissenschaftler und Umweltverbände fordern Verbot von Bleimunition

Eine Woche vor der Entscheidung über ein europaweites Verbot bleihaltiger Munition bei der Jagd in Feuchtgebieten wenden sich renommierte Wissenschaftler, Jagdexperten und Umweltverbände an die Bundesregierung. Sie alle fordern eine Zustimmung Deutschlands zum geplanten Bleiverbot.

Eine Gruppe aus fünf männlichen Stockenten fliegt von links nach rechts im blauen Himmel
  1. Bleimunition
  2. Naturschutz
  3. Vogeljagd

Julia Klöckner, die Vögel und der Tod

Julia Klöckner lässt sich ihr Einlenken im Streit über die Jagd mit Bleimunition mit einem weiteren Jahr der unverantwortlichen Bleijagd abkaufen. Zugleich übernimmt Tschechien ihre bisherige Position als Bremser. Zufall? Ein Kommentar

Das Bild zeigt Weißwangengänse im Überflug.
  1. Bleimunition
  2. Naturschutz
  3. Vogeljagd

EU-Kommission legt Bleiverbot bei Feuchtgebietsjagd auf Eis

Die EU-Kommission legt das Bleiverbot bei der Jagd in Feuchtgebieten auf Eis. Damit wird nun frühestens im September erneut über das Thema beraten. Julia Klöckner gibt ihre Blockadehaltung im Streit um das Bleiverbot für die Jagd in Feuchtgebieten auf. Damit ist der Weg für eine deutsche Zustimmung zu einem europaweiten Verbot nach mehr als fünfjähriger Diskussion frei. Ob das Verbot nun in Kraft treten kann, blieb aber wegen eines überraschend am Montag eingelegten Widerspruchs der tschechischen Regierung gegen das gesamte Abstimmungsverfahren unklar.

Das Bild zeigt drei Stockenten im Flug. Stockenten sind ein beliebtes Ziel von Jägern.
  1. Bleimunition
  2. Naturschutz
  3. Vogeljagd

„Das Bundeskanzleramt muss für Ordnung sorgen“

Die frühere Ministerin Renate Künast fordert im Interview mit den Flugbegleitern das Bundeskanzleramt auf, sich in den Streit über das Verbot bleihaltiger Jagdmunition einzuschalten. Von ihrer Nachfolgerin Julia Klöckner fordert sie, auf Distanz zu Lobbyinteressen zu gehen.

Porträtfoto der Grünen-Politikerin Renate Künast
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