Wo jeder Baum, jeder Strommast zum Rastplatz der Zugvögel wird

Impressionen einer gefährdeten Landschaft: Cord Riechelmann über eine Reise durch das Lower Rio Grande Valley im Süden von Texas

Cord Riechelmann Galeriewald in Texas

Ein Beitrag von Die Flugbegleiter – das Online-Magazin für Natur und Vogelwelt

Es gibt Landschaften, deren Verletzlichkeit sehr gut unter einer allgemeinen Geschäftigkeit verborgen ist. Das Lower Rio Grande Valley, im Süden von Texas an der mexikanischen Grenze gelegen, ist so eine Landschaft. Wer in McAllen, der Metropole der Gegend, am Flughafen ankommt und von dort in Richtung der Küste am Golf von Mexiko fährt, wird kaum erwarten, ein Gebiet zu betreten, das die moderne Ökologie als einen Hotspot der Artenvielfalt verzeichnet.

In McAllen reiht sich eine Einkaufsmall an die nächste. Die ausladenden Verkaufshallen fressen sich so in die Landschaft, dass sie übergangslos eine Stadt mit der nächsten verbinden. McAllen steht mit seinen etwas über 100.000 Einwohnern und dem Umland in der Top-Ten-Liste der Regionen der USA mit dem größten Wirtschaftswachstum. Die Stadt lebt vor allem davon, ein Einkaufsparadies für Mexikaner von jenseits der Grenze zu sein.

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Die Flugbegleiter: Denn Artensterben darf nicht erst wieder bei der nächsten Alarmstudie Thema sein.

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  1. Adlerbussard
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Webcams erlauben tiefe Einblicke in das Leben von Vögeln

Über Webcams können Menschen in aller Welt das Leben in Vogelnestern beobachten, ohne selbst zu stören. Kameras an Nestern von Schlangenadler und Adlerbussard in Israel lockten ein Millionenpublikum vor die Computerschirme. Das Bedürfnis nach Natur und Schutz der Biodiversitt war noch nie so groß, wie in der Zeit des Corona-Lockdowns.

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Naturschützer fordern Einsatz für EU-Biodiversitätsstrategie

Die Pläne der EU-Kommission für den Erhalt der Biodiversität und für eine nachhaltigere Agrarproduktion könnten helfen, das Artensterben stoppen, glaubt Ariel Brunner von BirdLife International. 30 Prozent mehr Naturschutzflächen an Land und auf dem Meer, mehr Ökolandbau, Vogelschutz und eine Halbierung der Pestizide sind die richtigen Schritte, Europa vor dem Öko-Kollaps zu bewahren und Lehren aus der Corona-Krise zu ziehen, sagt er im Interview.

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Bericht zur Lage der Natur in Deutschland: Die Umwelt hängt am Beatmungsgerät

Insektensterben, Vogelsterben – Der neue Bericht der Bundesregierung zur Lage der Natur in Deutschland zeigt wie viele Berichte zuvor: Vögeln, Pflanzen und Insekten geht es dreckig. Nur ein radikales Umsteuern in der Landwirtschaftspolitik kann ein Ende des Artensterbens bringen. Die Bundesregierung muss ambitionierter werden.

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Taskforce Blaumeise: Warum sterben derzeit so viele Meisen?

In Deutschland sterben derzeit zahlreiche Blaumeisen an einer Lungenentzündung. Der Erreger – ein Bakterium – ist mittlerweile gefunden. Doch das ist nur der erste Schritt. Die Suche nach den Ursachen des Vogelsterbens geht weiter.

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  1. Biodiversität
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Spekulation, streichen - Wie das Klöckner-Ministerium die Bundesregierung in der Corona-Pandemie schlecht aussehen lässt

Im Bericht der Bundesregierung an den Umweltausschuss zu den Ursachen der Corona-Pandemie fehlt jeder Hinweis auf die Rolle von Naturzerstörung. Gerade darauf und die Notwendigkeit zum Biodiversitätsschutz hatte Umweltministerin Svenja Schulze stets hingewiesen. Das Landwirtschaftsministerium von Julia Klöckner bestand aber auf Streichungen. Rudert die Bundesregierung zurück?

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Die Hälfte der Erde unter Schutz zu stellen, genügt nicht. Ganzheitlichere Strategien sind dringend notwendig, sagt die Umweltwissenschaftlerin Julie Zähringer im Interview.

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