Vogelspiel für Fortgeschrittene

„Die Flugbegleiter“ haben „Flügelschlag“ getestet – ein Spiel über Vögel und Birding

Von Joachim Budde, Franz Lindinger, Claudia Ruby und Christian Schwägerl

Privat Ein Tisch in einem Café. Daran sitzen eine Frau und drei Männer. Auf dem Tisch ist das Spiel aufgebaut.

Vögel sammeln und gewinnen – darum geht es bei dem neuen Spiel „Flügelschlag“ der US-Amerikanerin Elizabeth Hargrave. Die leidenschaftliche Vogelbeobachterin hat ein Brettspiel gestaltet, das sich an Menschen richtet, die ihre Passion teilen. Doch wer sich bei Flügelschlag auf die Vogelsuche begibt, muss mit System sammeln, will er am Ende die meisten Punkte und damit den Sieg einfahren.

In den USA ist das Spiel ungemein populär – so sehr, dass sogar die New York Times darüber berichtet hat. Die Spielautorin kommt als sympathische, sehr strukturierte Person mit einer großen ornithologischen Leidenschaft, aber noch größeren Liebe zu Datenmengen und Analyse rüber. Viele, auch der Chef des Spieleproduzenten Stonemeier, glaubten anfangs nicht daran, dass die von Zombies, Drachen und Eroberern geprägte Spieleszene sich für Vögel begeistern könnte. Doch der Erfolg gibt Elizabeth Hargrave recht: Mehrere Zehntausend Exemplare des Spiels auf Englisch und anderen Sprachen wurden bereits verkauft, beim Hersteller ist das Spiel derzeit ausverkauft, 4000 Menschen haben sich auf die Warteliste setzen lassen und wurden auf Juli vertröstet …

Blick auf den Stand des Feuerlandverlags. Davor stehen Tische, an denen Menschen spielen oder sich Spiele erklären lassen.
Großer Andrang auf der Essener Spielemesse 2019 am Stand des Verlags Feuerland. Dort freute man sich nicht nur über den „Deutschen Spielepreis“ für das Vogelspiel „Flügelschlag“, sondern auch über die Erweiterung mit 81 Vögeln aus Europa.
Jan Budde

Auch in Deutschland ist das Spiel ausgesprochen erfolgreich. Der Verein „Spiel des Jahres“ hat Flügelschlag Mitte Juli als „Kennerspiel des Jahres 2019“ ausgezeichnet. Außerdem haben Spielbegeisterte Flügelschlag zum Sieger des „Deutschen Spielepreises“ gewählt, verliehen auf der Messe „Spiel“ in Essen – der größten Messe für Brettspiele weltweit. Dort hat der Verlag zudem eine für viele europäische Vogelfans lang ersehnte Erweiterung vorgestellt. Ein weiteres Indiz für den Erfolg des Spiels: Allein von der deutschen Ausgabe ist inzwischen die vierte Auflage erschienen.

Spielmaterial – Karten, Plastikeier, runde Plättchen mit Vogelnahrung – liegen auf einem Tisch.
Jeder Spieler hat bei Flügelschlag sein eigenen Tableau, auf dem er Vögel sammelt.
Christian Schwägerl

Wir treffen uns zu viert in einem Café in Köln, um die deutschsprachige Version des Spiels auszuprobieren: Claudia Ruby, Franz Lindinger, Christian Schwägerl und Joachim Budde. Die Bedienung staunte nicht schlecht, als wir „Flügelschlag“ auspackten. Spielbrett und Zubehör bedecken den kompletten Tisch, für Kaffee und Croissants blieb kaum noch Platz. Jeder Spieler hat ein eigenes Tableau, auf dem er die Vogelkarten ausspielt, die er im Laufe der Partie sammelt. Außerdem steht noch ein Papp-Vogelhäuschen auf dem Tisch, das als Würfelbecher dient und anzeigt, welches Futter gerade zur Verfügung steht. Außerdem eine Vogeltränke, die drei Karten offen bereithält, und der verdeckte Nachziehstapel. Daneben ein Tableau, das die Rundenziele anzeigt; nicht zu vergessen eine Masse bunter Plastikeier und Pappplättchen.

Das Material lässt das Brettspielerherz höher schlagen

Erster Eindruck: Eine sehr „wertige“ Hardware: Dicke Pappe, aufwändige Grafik – das lässt das Brettspielerherz höher schlagen. Spielfeld, Karten und Würfel sind wirklich toll gestaltet, das Vogelhäuschen zum Würfeln ist ein wirklich schöner Einfall. In die Spielmechanik ist viel Forschung und Mathematik eingeflossen. Doch was nun? Zum Glück hat sich einer von uns etwas eingelesen. Dennoch dauert es lange, das Spiel allen zu erklären. Die Komplexität der Spielregeln macht den Einstieg schwer. Gleich zu Anfang sieht man sich einer Unzahl an Eiern, Futterplättchen, Aktionswürfelchen, Vogel- und Sonderkarten gegenüber, die alle irgendwie zusammenhängen. Wir spielen die erste Runde nicht gegen- sondern eher miteinander. „Und was muss ich jetzt machen?“, ist wohl die häufigste Frage in der Runde. Der eine kratzt sich verzweifelt am Kopf, der andere rauft sich die Haare, als immer neue Regeln, immer neue Ausnahmen, immer neue Komponenten und immer neue Ziele zur Sprache kommen.

Auf diesen Karten sind die Indianermeise, der Truthahngeier und der Rotkardinal zu sehen.
Wunderschöne Vögelbilder: Jede Vogelkarte zeigt Basisinfos über die Vögel, die alle im Spiel von Bedeutung sind: wieviel Siegpunkte ein Tier bringt, wo es brütet und wie viele Eier es legen kann. Außerdem hat jeder Vogel eine Spezialfähigkeit, die der Spieler entweder einmalig beim Ausspielen nutzen kann – wie bei der Indianermeise – oder immer wieder im Spiel. Darum müssen die Spieler gut darauf achten, dass sie die Fähigkeiten ihrer Vögel geschickt kombinieren. Außerdem liefern die Karten zusätzlich unten am Rand eine mehr oder weniger kuriose Information.
Foto: Joachim Budde; Illustrationen: Natalia Rojas, Ana Maria Martínez Jaramillo, Beth Sobel.

Darum geht es: Es gewinnt der Spieler, der nach vier Runden die meisten Siegpunkte gesammelt hat. Die kriegt man einmal durch die Vögel, die man ausspielt – der Rotkardinal zum Beispiel liefert drei Siegpunkte –, aber auch, indem man die Aufgaben für die einzelnen Runden erfüllt, also zum Beispiel Vögel ausspielt, die Schwärme bilden oder in Höhlen brüten oder im Wald leben. Denn jeder Vogel gehört in eines der drei Biotope Wald, Grasland oder Wasser.

Es gewinnt, wer geschickt die Fähigkeiten der Vögel nutzt

Wer einen Vogel ausspielen will, muss Futter und Eier bezahlen. Davon hat jeder zu Beginn des Spiels einen kleinen Vorrat – ist der aufgebraucht, kann er im Wald neues Futter besorgen, über das Grasland seine Vögel Eier legen lassen und über das Wasserbiotop neue Vogelkarten ziehen. Das Besondere an Flügelschlag: Jedes Mal, wenn man zum Beispiel im Wald Futter besorgt, kann man die Fähigkeiten der Vögel, die man dort ausgespielt hat, nutzen. Liegt zum Beispiel schon der Rotkardinal im Wald, erhält man eine Portion Beeren zusätzlich. Die Trauerseeschwalbe beschwert eine neue Vogelkarte. Der Kolkrabe räubert ein Ei und verwandelt es in zwei Futtermittel. Das bedeutet: Je mehr Vögel man hat, desto mächtiger wird jede Aktion. Darum gilt es, geschickt die Fähigkeiten seiner Vögel zu kombinieren, um einerseits den Nachschub zu garantieren, andererseits bei den Zwischenzielen vorn zu liegen und viele Punkte abzusahnen.

Eine hellblaue Plastikschachtel – genannt die Vogeltränke –, darauf drei Karten mit Vögeln. Um die Tränke herum kleine Plastikeier und bunte Pappplättchen.
Massenhaft Material: Bunte Plastikeier, Futterplättchen, Würfel. Die Tränke lockt neue Vögel an, aus denen die Spieler wählen können. Nichts dabei? Dann am Nachziehstapel bedienen.
Foto: Joachim Budde; Illustrationen: Natalia Rojas, Ana Maria Martínez Jaramillo, Beth Sobel.

Diese Besonderheit bedeutet aber auch: All diese Ebenen sind miteinander verzahnt, man muss weit vorausdenken, um seine Spielzüge sinnvoll aufeinander abzustimmen. Das macht bei so vielen Ebenen den Einstieg für Gelegenheitsspieler schon ganz schön schwierig. Gäbe es mehrere Schwierigkeitsstufen – wie z. B. „Vogelfreunde, Birder und Ornithologen“ – hätte man die Chance, sich langsam einzuspielen. So bleibt einem nichts anderes übrig, als sich Runde für Runde mit Blick auf die Anleitung durchzukämpfen. Nach unserer Proberunde herrscht am Tisch schon eine gewisse Erschöpfung. Mit vereinten Kräften finden wir heraus, wo die Angaben stehen, ob der jeweilige Vogel nun Getreide, Würmer oder Fisch frisst, wo er brütet und wie viel Eier zu bezahlen sind. Alle Infos stehen auf den 170 Vogelkarten, ornithologische Kenntnisse sind dafür nicht nötig.

Ornithologische Kenntnisse sind eher im Weg

Vielleicht sind sie sogar eher im Weg. Wir spielen mit der deutschen Version des Spiels, und in die Überarbeitung beschränkt sich aufs schiere Übersetzen: Uns Birdern fällt gleich auf, dass einige Übersetzungen misslungen sind: „Trauerbi“ klingt zwar lustig, gemeint ist aber ganz offensichtlich eine Trauerseeschwalbe. Auch der Begriff „Schalenbrüter“ ist weder uns noch dem Online-Lexikon bekannt. Die Namen sind zwar deutsch, doch es sind amerikanische Vögel, die das Spielfeld besiedeln. Europäische Arten tauchen lediglich auf, wenn sie auch in den USA verbreitet sind.

Das ändert sich mit der ersten Erweiterung: Auf der Essener Spielemesse im Oktober 2019 hat der Feuerland-Verlag die Europa-Erweiterung von Flügelschlag vorgestellt. 81 Vögel von Weißstorch über Bienenfresser bis Mauersegler kommen hinzu. Außerdem ein paar zusätzliche Fähigkeiten, die das Spiel nochmals vielfältiger – manche würde sagen komplizierter – machen. Wegen des Deutschen Spielepreises durfte der Feuerland-Verlag die Erweiterung sogar vor dem offiziellen Erstverkaufsdatum am 22. November 2019 anbieten. 

Drei Spielkarten mit Vögeln. Eine Trauerseeschwalbe unter dem Titel „Trauerbi“, ein Kolkrabe und eine Stockente.
„Trauerbi? Der Name ist schonmal falsch?“ – So reagierte Flugbegleiter Christian Schwägerl, als er die linke Karte sah. Auf der Karte ist eine Trauerseeschwalbe zu sehen. Inzwischen hat der Verlag den Fehler korrigiert. Flügelschlag ist ein amerikanisches Spiel – das merkt man bei der Auswahl der Vögel. Europäische Tiere sind nur enthalten, wenn sie auch in den USA vorkommen.
Foto: Joachim Budde; Illustrationen: Natalia Rojas, Ana Maria Martínez Jaramillo, Beth Sobel.

Zurück zum ersten Flügelschlag-Check in Köln. Dort zeigt sich schnell: Man muss schon ein bisschen Spieleerfahrung haben, um sich in Flügelschlag einzufuchsen. Doch wir geben dem Spiel eine Chance und versuchen uns an einer zweiten Runde. Da geht es schon viel flüssiger, aber wir bleiben dennoch weit über den 40 bis 75 Minuten, die auf der Packung als Spieldauer stehen. Nach zwei Stunden Flügelschlag beschließen wir, das Experiment zu beenden.

Unsere persönlichen Einschätzungen:

Joachim Budde: Mir gefallen die kleinen Einfälle, die das Thema Vogelbeobachtung aufgreifen, wie das Vogelhäuschen als Würfelbecher-Ersatz. Für Abwechslung zwischen den Partien sorgt, dass die Runden- und Spielziele bei jedem Spiel neu kombiniert werden. Nahrung und Eier sind immer knapp – so wird das Spiel spannend. Schade: Jeder spielt fast nur für sich auf seinem eigenen Tableau. Es gibt kaum Möglichkeiten, die Mitspieler zu bremsen oder nutzen aus ihren Vogelsammlungen zu ziehen. Die Mechanismen verleiten zum Grübeln, weil die Spieler weit vorausdenken müssen, um die maximale Punktzahl aus ihren Vögeln zu holen. Das bremst den Spielfluss ungemein. Übersetzungs- oder Tippfehler wie beim „Trauerbi“ finde ich einfach ärgerlich. Für das europäische Publikum sind mir die amerikanischen Vögel doch ein bisschen zu weit weg.

Wer sich ein bisschen einspielt, erkennt, dass doch Verhaltensweisen der Vögel in die Spielmechanismen eingeflossen sind. Der Rabengeier zum Beispiel kriegt Nahrung ab, wenn ein Mitspieler seinen Beutegreifer erfolgreich auf die Jagd schickt. Der Kuckuck aus der Europaerweiterung legt zusätzliche Eier in die Nester anderer Arten. Das macht Spaß und ermöglicht vielfältige Strategien. Und es ist schon ein etwas anderes Feeling, wenn man mit den bekannten europäischen Vögeln aus der neuen Erweiterung spielt.

Karten von Bienenfresser, Mauersegler und Kuckuck.
Europäische Vögel: Mit der Erweiterung bekommen Flügelschlag-Fans 81 neue Vogelkarten von Bienenfresser über Mauersegler bis zum Kuckuck. Das gibt dem Spiel ein vertrauteres Feeling.
Foto: Joachim Budde; Illustrationen: Natalia Rojas, Ana Maria Martínez Jaramillo, Beth Sobel.

Claudia Ruby: Brettspiel-Enthusiasten – zu denen ich nicht gehöre – beurteilen das eventuell ganz anders, aber ich war etwas enttäuscht. Vielleicht haben wir Birder auch falsche Erwartungen an das Spiel. Wer hofft, etwas über europäische Vogelarten zu lernen, wird enttäuscht. Vogel-Kenntnisse werden nicht belohnt – sonst hätte ich nicht gegen die ausgewiesenen Vogelcracks am Tisch vorne gelegen.

Christian Schwägerl: Ich bin mit großen Erwartungen an dieses Spiel herangegangen. Endlich mal ein Spiel, bei dem es um die wichtigen Fragen des Lebens geht! Die Anmutung ist definitiv beeindruckend. Aber ich finde das Spiel viel zu kompliziert – das mag an meiner Schlichtheit liegen (ich erfreue mich an UNO und sowas) oder daran, dass ich eben nicht zur Welt der professionellen Analog-Gamer gehöre, die mal eben für ein Wochenende oder eine Woche in einem lichtlosen Raum verschwinden und sich komplett in so etwas vertiefen. Was ich aber noch viel problematischer finde, ist die Art und Weise, wie gespielt wird – nämlich nicht miteinander und auch nicht aktiv gegeneinander, sondern nebeneinander. Jeder hat vor sich sein Brettchen, das er durch irgendwelche Winkelzüge zu optimieren versucht. Es entsteht kein Gespräch, kein Konflikt, keine Taktik. In diesem Sinn kommt das Spiel schweigsamen Birdern entgegen, die auf einem Beobachtungsturm nebeneinander stehen, und jeder macht sein Ding. Das funktioniert für mich, wenn im Spektiv Bekassinen oder Bartmeisen erscheinen (wobei ich auch auf dem Beobachtungsturm gerne ins Gespräch komme). Aber zusammen an einem Tisch in geselliger Runde, da funktioniert das aus meiner Sicht nicht.

Franz Lindinger: Man bräuchte viele Runden, um wirklich alles zu durchdringen. Nachdem ich noch ein wenig im Netz geschaut habe: Viele, die strategische Spiele mögen, finden – obwohl sie sonst nichts mit Vögeln zu tun haben – Flügelschlag toll. Geht man aber mit einem Birderblickwinkel daran, wird man höchstwahrscheinlich enttäuscht. Die Vögel sind nur ein Vehikel der Mechanik. Wahrscheinlich muss man sich eben erst mit allen Parametern vertraut gemacht haben, um entscheiden zu können, ob einem ein solches Spiel zusagt. Dafür hat mir der Atem und die Zeit leider gefehlt. Von mir gibt es 2 von 5 Sternen (oder Eiern).

Ein Mann sitzt vor einem Spielbrett. Er hat eine Karte in der Hand und schaut ratlos.
„Was muss ich jetzt machen?“ – Das war bei unseren Spielrunden die häufigste Frage – nicht nur bei Franz Lindinger. Gelegenheitsspieler wie er müssen schon einiges an Ausdauer mitbringen, um in „Flügelschlag“ einzusteigen.
Joachim Budde

Fazit:

„Flügelschlag“ ist ein ausgesprochen schön gestaltetes Spiel. Das allein reicht aber nicht. Klar: Elizabeth Hargrave hat die Eigenschaften der Vögel korrekt in Spielmechanismen übersetzt. Aber die Hintergrundgeschichte ist schnell vergessen, sobald es darum geht, Höhlenbrüter zu sammeln, für Nachschub bei der Nahrung zu sorgen, und die Eigenschaften seiner Vögel möglichst gewinnbringend zu kombinieren. Da ist es dann doch wieder ein Spiel, das genauso im Weltraum, im Mittelalter oder in der Karibik funktionieren würde – ohne dass in solchen Umgebungen mehr hängen bliebe vom Flair, der Außerirdische, Ritter oder Piraten umweht. Im Artikel der New York Times steht ein Zitat der Autorin, dass reine Mathematik für ein Spiel nicht reiche, es müsse ein „menschlicher Funke” überspringen. Bei uns ist der Funke leider nicht übergesprungen. Wer wirklich ein Birding-Feeling bekommen will, muss die Schuhe schnüren, das Fernglas in die Hand nehmen und nach draußen gehen.

Update 29. Oktober 2019: Die „Trauerbi“ heißt nach Angaben des Verlags seit der zweiten Auflage korrekt Trauerseeschwalbe, und auch ein Vogelbild, das versehentlich bei zwei verschiedenen Arten aufgetaucht ist, wurde korrigiert. Joachim Budde hat die Europa-Erweiterung und Erfahrungen nach mehreren Partien eingebaut.

„Flügelschlag. Ein Vogel-Sammel- und Aufbau-Spiel für 1–5 Spieler“. Von Elizabeth Hargrave. Illustriert von Natalia Rojas, Ana Maria Martínez Jaramillo und Beth Sobel. Feuerland-Verlag. Ab 12 Jahren. Dauer: 40 bis 75 Minuten. Niedrigster Preis im Online-Handel (April 2019): ca. 70 Euro. Unverbindliche Preisempfehlung des Verlags: 49,90 €. Das amerikanische Original heißt „Wingspan“ und ist bei Stonemaier Games erschienen.

„Flügelschlag – Europa-Erweiterung“ von derselben Autorin und denselben Illustratorinnen, unverbindliche Preisempfehlung des Verlags: 24,90 €.

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