Die Vogelmasse im Blick

Radargeräte tragen viel zur Erforschung und zum Schutz des Vogelzuges bei

Von Markus Hofmann

Dimitris Vetsikas / Pixaypay Vögel ziehen als Siluetten vor dem blauen Himmel vorbei.

Flugbegleiter – Ihre Korrespondenten aus der Vogelwelt

„Dieser grüne Kreis da könnte eine Möwe sein.“ Janine Aschwanden, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Schweizerischen Vogelwarte Sempach im Kanton Luzern, beugt sich am Tisch etwas vor, um die Grafik auf dem Computerbildschirm besser zu sehen. Auf einem blauen Hintergrund zeichnen sich einige grüne Kreise und rote Kreuze ab, die von rechts nach links über den Bildschirm wandern. „Grün bedeutet Vogel, rot Insekt“, sagt Aschwanden.

Die Quelle der grünen Kreise und roten Kreuze sieht aus wie ein Kühlschrank mit einem Eimer oben drauf und steht ein paar Hundert Meter von Aschwandens Büro entfernt auf dem Dach des Besucherzentrums der Vogelwarte, direkt am Ufer des Sempachersees. Dort sucht seit zwei Jahren ein von der Vogelwarte neuentwickeltes Radargerät den Himmel nach Flugobjekten ab, 24 Stunden pro Tag und sieben Tage die Woche. Die Echosignaturen, die der Radar empfängt, können die Forscher fast in Echtzeit an ihren Rechnern mitverfolgen. Automatisch werden die eingehenden Daten ausgewertet und grafisch aufbereitet. In vereinfachter Form kann auch die Öffentlichkeit die Radaraufzeichnungen auf den Seiten der Schweizer Informationszentrale für Ornithologinnen und Ornithologen (ornitho.ch) mitverfolgen.

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Schweizerische Vogelwarte
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Markus Hofmann

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