Amsel, Storch & Co gehen auf Sendung

In Zukunft werden Tiere aus dem Weltall beobachtet. Das System Icarus geht jetzt an den Start. Claudia Ruby hat mit dem Projektleiter Martin Wikelski gesprochen.

Christian Ziegler, MaxCine Martin Wikelski, Direktor des Max-Planck-Instituts für Ornithologie mit einem Storch, der einen Sender trägt.

Ein Beitrag von „Die Flugbegleiter – das Online-Magazin für Natur und Vogelwelt

Bald sollen Tausende, vielleicht sogar Millionen Tiere mit winzigen Sendern ausgestattet werden: Zugvögel und Wale, Flughunde, Paviane – und irgendwann sogar Insekten. „Icarus“ heißt das Projekt: Internationale Kooperation zur Beobachtung von Tieren aus dem Weltraum (International Cooperation for Animal Research Using Space). Wir haben im vergangenen Jahr über die Vorbereitungen berichtet. Die Idee ist, dass Wissenschaftler auf diese Weise nicht nur mehr über Verhalten und Wanderungsbewegungen lernen, sondern dass die Tiere selbst zu Sensoren werden: Wenn etwa ein Zugvogel irgendwo Rast macht oder ein Wal abtaucht, dann vermessen die winzigen Sender die Umwelt. Die Informationen, zum Beispiel über Temperatur, Druck, Feuchtigkeit und Beschleunigung, werden über die Internationale Raumstation ISS zurück auf die Erde gesendet. Nach jahrelanger Arbeit soll das System jetzt erstmals angeschaltet werden.

Lesen Sie weiter: Im Interview berichtet der Projektleiter Martin Wikelski, Direktor des Max-Planck-Instituts für Ornithologie, über die Hürden und den langen Weg bis zum Start von Icarus. Einnahmen aus Einzelkauf und Abonnement fließen in unser Projekt „Die Flugbegleiter“ und ermöglichen neue Recherchen.

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Christian Ziegler, MPI für Ornithologie

Die Flugbegleiter: Denn Artensterben darf nicht erst wieder bei der nächsten Alarmstudie Thema sein.

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