Noch nie war Vogelmonitoring so wichtig

Was muss sich ändern, damit Mitmachprojekte wie die Stunde der Gartenvögel belastbare Daten erbringen? Von C. Schwägerl und T. Krumenacker

Franz Lindinger CC-BY

Flugbegleiter – Ihre Korrespondenten aus der Vogelwelt

Ohne Menschen wie Franz Lindinger würde der Naturschutz in Deutschland im Dunkeln tappen. Lindinger, von Beruf Kameramann, ist in seiner Freizeit beim NABU in Köln aktiv. Er langt gerne zu, etwa wenn es darum geht, Niströhren für den seltenen Steinkauz aufzuhängen. Mindestens so wichtig ist aber, wofür Lindinger viel mehr Zeit aufwendet: das Vogelmonitoring. Vor vier Jahren hat er sich als Freiwilliger gemeldet. Bei der ersten Erhebung, an der er mitwirkte, ging es um Bewohner der offenen Landschaft, wie Goldammer, Feldlerche, Dorngrasmücke und Wiesenpieper.

An vier Wochenenden von März bis Juli zog Lindinger zu Fuss oder mit dem Fahrrad los, um die Bestände zu erfassen. In den beiden Gebieten, die ihm zugewiesen wurden, war er an acht Vormittagen ab Sonnenaufgang je drei Stunden unterwegs. „Das war sowohl zeitaufwändig wie frustrierend, da gerade diese Vögel ja unter Habitatverlusten leiden und sie auf meinen Flächen leider so gut wie gar nicht mehr vorkamen“, erinnert er sich. „Oft kam ich ohne nennenswerte Ergebnisse nachhause.“

Doch das hielt Lindinger nicht davon ab, tiefer einzusteigen. Ob bei der Zählung von Halsband- und Alexandersittichen, zwei exotischen Arten, die den Kölner Stadtraum erobern, oder bei der Stunde der Winter- und der Gartenvögel des NABU, fast immer ist er mit dabei. Erst am Pfingstwochenende war Lindinger wieder aktiv, Kartieren in einem Park im Kölner Stadtteil Bilderstöckchen, in dem NABU-Aktive die Entwicklung der Vogelwelt längerfristig dokumentieren. Gerade frustrierende Erfahrungen, wie Lindinger sie mit Offenlandarten gemacht hat, sind besonders wertvoll: Ohne Vogelkartierer wie ihn gäbe es das Wissen darum schlichtweg nicht, wo einst häufige Arten erst weniger werden und dann ganz verschwinden.

Im Idealfall wären alle Menschen Ornis

Vogelkartierer haben deshalb einen Lobgesang verdient: Während die meisten Bundesbürger schon froh sind, wenn sie Kohl- und Blaumeise auseinanderhalten können, erkennen erfahrene Kartierer auch den Unterschied zwischen Grauschnäpper und Gartengrasmücke, Sumpf- und Weidenmeise, Singdrossel und Misteldrossel. Oftmals reicht ihnen eine kurze Lautäußerung. Ihre Beobachtungen sammeln die Kartierer in Notizbüchern, auf Smartphones und auf Landkarten, um sie später in Datenbanken einzugeben. Wann immer er Zeit hat, gibt Lindinger seine Beobachtungen auch bei Ornitho.de ein, der Monitoring-Plattform des Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA), deren Team Einträge akribisch auf Plausibilität prüft und zur systematischen Auswertung aufbereitet.

Ohne Menschen wie Lindinger würde die breite Öffentlichkeit keine verläßlichen Angaben bekommen, wie es um die Vogelwelt in Deutschland steht. Es wäre ein Leichtes, dass etwa Agrarlobbyisten behaupten: Ach, es hat noch nie mehr Feldlerchen und Kiebitze gegeben als heute...

***

Allein die Erfassung der Arten ist eine hohe Kunst, aber das gilt noch mehr für den Prozess, der Einzelbeobachtungen in Erkenntnisse verwandelt. Was ein Kartierer so beobachtet, ist das eine. Aber wie stellt man sicher, dass die ganze Vogelwelt einigermaßen realistisch erfaßt wird? Schließlich kann man auch nicht von Wettermessungen auf dem Balkon auf den Klimawandel schließen.


Mauersegler sind aus zwei Gründen gefährdet: Sie ernähren sich hauptsächlich von Fluginsekten, deren Populationen zurückgehen. Zudem brüten sie als Kulturfolger in Gebäudenischen, die in vielen Städten rücksichtsloser Sanierung zum Opfer fallen.
Mauersegler sind aus zwei Gründen gefährdet: Sie ernähren sich hauptsächlich von Fluginsekten, deren Populationen zurückgehen. Zudem brüten sie als Kulturfolger in Gebäudenischen, die in vielen Städten rücksichtsloser Sanierung zum Opfer fallen.
Mathias Schäf/ www.living-nature.eu

Ein simples Beispiel: Zählten Kartierer nur im April, würden sie die Vögel versäumen, die später aus ihren Überwinterungsgebieten bei uns ankommen. Zählten sie nur tagsüber, entfielen alle Nachtvögel. Zählten sie nur in den idyllischen Naturschutzgebieten, in denen sie gerne ihre Freizeit verbringen, würden alle Brutvögel entlang von Autobahnen ignoriert, Wie kann man also ein realistisches Bild davon ermitteln, wie viele Exemplare von wie vielen Arten in einem gegebenen Gebiet vorkommen – in einer Stadt, einem Landkreis, einem Landschaftsschutzgebiet, einem Land? Und wie kann man verläßlich nachweisen, dass eine Art weniger wird oder mehr?

Darüber zerbrechen sich Ornithologen seit Jahrzehnten den Kopf, samt Fehden und Grabenkämpfen. Dieses Ringen um belastbare Methoden und der kritische Umgang mit ihnen ist wichtig. Denn verläßliche ornithologische Daten sind wertvoll und werden dringend gebraucht:

► für die Wissenschaft

► um in Form von Roten Listen Populationstrends zu erfassen und für gefährdete Arten Maßnahmen ergreifen zu können

► um besonders wertvolle Gebiete, die „Hotspots der Biodiversität“, zu identifizieren und zu schützen

► um bei geplanten Eingriffen in Lebensräume etwa durch Autobahnen oder Windkraftparks, Schaden entweder abzuwenden oder aber einen Ausgleich zu versuchen

Im Idealfall wären alle Menschen Ornis und würden tagein, tagaus notieren und weitergeben, was sie sehen und hören. Sie würden sich so organisieren, dass ausreichend viele nachts unterwegs sind, damit auch alle Eulen, Nachtigallen und Ziegenmelker erfasst werden. Sie würden ihre Wochenenden statt in der Bar oder auf dem Sportplatz damit verbringen, die Weiten der Agrarlandschaft, die Ränder von Seen und die Tiefen der Wälder zu erkunden. Jeder wäre für ein bestimmtes Planquadrat zuständig, für jede Art und jeden Lebensraum gäbe es methodische Regeln, an die sich alle halten und über jeden Vogel würde Meldung erstattet. Dann stünden die Chancen ganz gut, ein vollständiges Bild der Lage zu bekommen.

Es ist wichtig, Beobachtungen vergleichbar zu machen

Die Wirklichkeit ist davon aber weit entfernt, denn nur einige Tausend Menschen in Deutschland betreiben Vogelkartierung als Beruf oder, wie Franz Lindinger, als ernsthaftes Freizeitengagement. Deshalb ringen Ornithologen darum, was die beste Methode ist, um bei limitierter Zahl von Beobachtern und limitiertem Zeitaufwand aus Rohdaten verläßliche Ergebnisse zu machen, die für Naturschutz, Umweltpolitik und die Wissenschaft nutzbar sind. Zusammengefasst sind die vorläufigen Erkenntnisse dazu in einem Buch mit dem wenig bestsellerträchtigen Titel „Methodenstandards zur Erfassung der Brutvögel Deutschland“, das 2005 im Auftrag der Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten und des Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) erschienen ist.

Aber das Buch hat es in sich: Denn es wirft auch für die populärste Aktion zum Vogelmonitoring in Deutschland, die „Stunde der Gartenvögel“ und die „Stunde der Wintervögel“ des NABU, die Frage auf: Wie kommt man von reinen Beobachtungen zu belastbaren Aussagen? Experten, die Flugbegleiter dazu befragt hat, sehen akuten Verbesserungsbedarf.

Die Elster wird bei der Stunde der Gartenvögel als eine der häufigsten Vogelarten gemeldet. Doch dass es wirklich weniger Buchfinken und Rotkehlchen als Elstern geben soll, ist ein Artefakt der Zählmethode. Ungeübten Meldern fällt der Rabenvogel einfach deutlicher auf als ein Buchfink, der still im Baum auf einem Ast sitzt.
Die Elster wird bei der Stunde der Gartenvögel als eine der häufigsten Vogelarten gemeldet. Doch dass es wirklich weniger Buchfinken und Rotkehlchen als Elstern geben soll, ist ein Artefakt der Zählmethode. Ungeübten Meldern fällt der Rabenvogel einfach deutlicher auf als ein Buchfink, der still im Baum auf einem Ast sitzt.
Thomas Krumenacker
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Thomas Krumenacker
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Thomas Krumenacker
Franz Lindinger CC-BY
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Thomas Krumenacker
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Thomas Krumenacker
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Thomas Krumenacker
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Thomas Krumenacker

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Anmerkung: Wir haben den Beitrag am 25. Mai um 17.45 um die Passage über den Beitrag der NABU-Mitarbeiter Lachmann und Adrion in der Zeitschrift „Der Falke“ ergänzt.

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