Für viele Schreiadler endet der Vogelzug mit einem Knall

Tausende der seltenen Tiere sterben im Feuer libanesischer Vogeljäger. Von Thomas Krumenacker

Thomas Krumenacker

Flugbegleiter – Ihre Korrespondenten aus der Vogelwelt

Ehrenamtliche Vogelschützer sind im Dauereinsatz, um die wenigen verbliebenen deutschen Schreiadler-Paare in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern zu schützen. Doch die Mühen der Vogelschützer und erhebliche Geldsummen aus EU-Töpfen zum Erhalt der Art verpuffen buchstäblich immer wieder im Pulverdampf von Vogeljägern entlang der Zugwege der Adler.

Besonders schlimm ist die Situation im Libanon, wo Vogeljäger nach einer jetzt veröffentlichten Expertenschätzung in jedem Jahr rund 5000 Schreiadler töten – und damit auch die Existenz der Art in Deutschland gefährden. Vor wenigen Wochen wurde auch der vom Eberswalder Vogelschützer Hinrich Matthes betreute Schreiadler „Dieter“ Opfer der Schießwut. 

Das letzte Foto von Schreiadler „Dieter“, aufgenommen wenige Wochen vor seinem Abzug in den Süden.
Das letzte Foto von Schreiadler „Dieter“, aufgenommen wenige Wochen vor seinem Abzug in den Süden.
Michael Runze
Schreiadlerschützer Hinrich Matthes bei der Beringung eines Jungvogels.
Thomas Krumenacker

Der Süden des mecklenburg-vorpommerschen Landkreises Vorpommern-Rügen ist eine ruhige und entlegene Gegend. In Schleifen winden sich Flüsschen wie Recknitz und Trebel durch Wiesen und Restmoore. Trotz mancher Probleme mit der Intensivlandwirtchaft ist die Artenvielfalt im Vergleich zu anderen Regionen Deutschlands hier noch groß. Besonderer Schatz der Region ist der Schreiadler, der hier noch in einer zweistelligen Paarzahl brütet.

Erst in diesem Jahr hat „Dieter“ ein Junges aufgezogen

So auch das Adlermännchen „Dieter“ in einem alten Laubwald nahe der alten Hansestadt Greifswald. Dieses Revier hatte Horstbetreuer Hinrich Matthes aus Eberswalde in diesem Jahr besonders im Blick. Denn 2017 war die Brut gescheitert, weil trotz seines Protests in Nestnähe ein Graben ausgebaggert wurde. In diesem Jahr dagegen läuft alles glatt. Das Adlerpaar ist umgezogen. Der Horst thront jetzt in einer stattlichen Rotbuche. „Dieter“ ist mindestens 14 Jahre alt und ein sehr erfahrener und überaus vorsichtiger Adler. Gemeinsam mit seiner Partnerin zieht er ein Junges auf – erst zum dritten Mal, seitdem „Dieter“ 2009 einen Sender umgeschnallt bekam. Damit erforschen Vogelschützer das Leben der seltenen Adler, um Hinweise zu seinem Schutz zu gewinnen. In Deutschland ist der Schreiadler vom Aussterben bedroht, nur noch Mecklenburg-Vorpommern mit rund 80 und Brandenburg mit etwa 20 Paaren können sich hierzulande mit dem Prädikat „Schreiadler-Land“ schmücken.

Mitte September verlässt „Dieter“ sein Brutgebiet, um im südlichen Afrika zu überwintern. Adlerbetreuer Matthes ist zufrieden, die vielen Kilometer von Eberswalde nach Mecklenburg haben sich gelohnt. „Dieter“ hat in seinem bisherigen Leben schon weit über 100.000 Kilometer auf dem Zug zurückgelegt, rechnerisch ist er schon mehr als dreimal um die Erde geflogen. Aber dies ist seine letzte Reise. Keine drei Wochen nach seinem Abzug weicht die Freude über den Bruterfolg dem Entsetzen. „Dieters“ Sender funkt am Morgen des 10. Oktober 2018 zum letzten Mal Positionsdaten, bevor den Vogel offenbar Schüsse aus einem Jagdgewehr treffen. Er hat gerade den Libanon erreicht. „Nahe des Dorfs Aadbil, 58 Meter über Grund, 40 Meter neben der Straße“, berichtet Adlerforscher Bernd-Ulrich Meyburg, der den Vogel 2009 besendert hat und die Todesnachricht veröffentlicht. Aller Schutz im Brutrevier war vergebens. 

Schreiadler kreisen in der Gruppe am Himmel
Zur Brutzeit Einzelgänger, auf dem Zug gesellig: Zu Zehntausenden überqueren Schreiadler die engen Täler des Libanon, wo sie leichte Opfer von Vogeljägern werden.
Thomas Krumenacker

Das Schicksal von Schreiadler „Dieter“ ist alles andere als ein Einzelfall und überhaupt nur bekannt geworden, weil er einen Sender trug. Aber nur wenige Schreiadler sind besendert oder tragen einen Ring und erlauben damit die Nachverfolgung ihres Schicksals auf dem Zugweg. Sieht man aber, wie viele der besenderten oder beringten Vögel durch Jäger im Nahen Osten umkommen, und betrachtet weitere Indizien, bekommt man eine Ahnung über das ganze Ausmaß des Adler-Massakers, das sich in jedem Jahr abspielt und das die Schutzbemühungen vieler Menschen in den Brutländern der Adler sabotiert.

„Wir versuchen hier unter schwierigen Umständen, die letzten Schreiadler zu erhalten, wir versuchen, Tote zum Leben zu erwecken, und dann wird alles einfach mit Füßen getreten. Es ist unendlich deprimierend, zu sehen, wie die Bemühungen um den Schutz der Art auf so ignorante, brutale und skrupellose Weise zunichte gemacht werden“, kommentiert Horstbetreuer Matthes. In diesem Herbst ereilte es auch den im Sommer als Jungvogel im Nest bei Stary Dzikow in Südostpolen beringten Schreiadler „W68“, der nur wenige Tage nach „Dieter“ von Vogelschützern des Komitees gegen den Vogelmord (CABS) im Libanon geschossen aufgefunden wurde.

Thomas Krumenacker
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Schwer erträglich: Mit solchen Trophäenfotos protzen die Greifvogeljäger in sozialen Netzwerken. Das Foto zeigt ein Dutzend getöteter Schreiadler. Im Hintergrund sind Rotfußfalken zu erkennen.
Screenshot Komitee gegen den Vogelmord
Dieser stolze Vogeljäger präsentiert einen noch lebenden Schreiadler.
Screenshot Komitee gegen den Vogelmord

Und die Verfolgung kommt zusätzlich zu den erheblichen Problemen, die Schreiadler ohnehin schon haben – etwa durch die immer intensivere Landwirtschaft in den Brutgebieten. Die Vogelschützer fordern einen größeren Druck der Bundesregierung und der Europäischen Union auf die Regierung im Libanon. „Der Libanon hat internationale Abkommen zum Schutz von Zugvögeln unterzeichnet, die Schreiadlerverfolgung ist auch dort illegal“, sagt Axel Hirschfeld. Auch der Eberswalder Adlerschützer Hinrich Matthes fordert stärkeren politischen Protest der Europäischen Union und der Bundesregierung. Schließlich werde dort viel Steuergeld für den Schutz der Adler ausgegeben, „das sich dann im Kugelhagel der Jäger im Libanon auflöst. Das sollten wir uns nicht bieten lassen“, sagt Hinrich Matthes. 

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