Als Larve sieht die Hornisse aus wie eine Wurst

Metamorphosen: Ein neues Buch zeigt, was Insekten erfolgreich macht

Von Joachim Budde

Eine Hornisse kann durchaus freundlich wirken. Auch wenn man das bei dem sonoren Gebrumm, das beim Anflug der Insekten ziemlich bedrohlich klingt, nicht recht glauben mag. Um diese Facette der Hornissen zu entdecken, muss der Betrachter nahe genug herangehen – so nahe, wie es die Fotografen Oliver Meckes und Nicole Ottawa für ihr Buch „Wandlungskünstler“ getan haben. Auf dem Portrait, das sie per Rasterelektronenmikroskop geschaffen haben, scheint die Hornisse milde aus ihren großen schwarzen Augen zu blicken und dabei mit ihren Mundwerkzeugen zu lächeln.

Der Eindruck stimmt, denn die Tiere haben ein vergleichsweise sanftes Wesen, viel sanfter als die Wespen, die zur Pflaumenkuchenzeit über den Terrassentischen patrouillieren. Und das hat seinen Grund: Hornissen gehen sparsam mit ihrem Gift um, heißt es in dem Buch: „Hornissen brauchen ihre Giftwaffe unter anderem für die Jagd und können sich einen leeren Gifttank gar nicht leisten.“ Ohne diese Waffe könnten sie keine Wespen, Fliegen, Bremsen oder Spinnen mehr für ihren Nachwuchs erlegen. Die sehen aus wie dicke weiße Würste mit einem kahlen, gelblichen Mondgesicht und Kieferzangen, die in der starken Vergrößerung wie Hasenzähne wirken.

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Nicole Ottawa und Oliver Meckes
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Linkes Bild und Coverphoto: eye of science/Nicole Ottawa und Oliver Meckes. Rechtes Bild: V. Cassiopeia

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