Eine Frage von Krieg und Frieden

Vogelschützer aus ganz Europa beraten über den Schutz der spektakulären Großtrappe

Thomas Krumenacker

Flugbegleiter – Ihre Korrespondenten aus der Vogelwelt

Wären sie doch nur Sibirische Kraniche. Dann wäre Wladimir Putin sicher persönlich herbeigeeilt, um ihnen zu helfen. Wie seinzerzeit 2012, als der russische Präsident in weißem Overall als Sibirischer Kranich verkleidet, Jungkranichen im Ultraleichtflugzeug den Weg aus der arktischen Kälte in das wärmere Überwinterungsquartier weisen wollte. Doch die russischen Großtrappen sind keine Sibirischen Kraniche und obwohl sie noch seltener sind, hilft Putin ihnen nicht. Im Gegenteil: „Putin ist schuld“, sagt ein internationaler Trappenschützer und meint das nur ein bisschen ironisch. Denn zu einer der größten Bedrohungen für die russischen Trappen ist der Krieg in der Ukraine nach der von Putin betriebenen Annexion der Krim-Halbinsel geworden. Ausgerechnet die Konfliktregion ist ein wichtiges Zentrum der Winterverbreitung der russischen Population des seltenen Großvogels. Und dort herrscht nun Krieg und Chaos.

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Russisches Präsidialamt
Männliche Großtrappen können bis zu 17 Kilogramm schwer werden - so viel wie ein Reh. Sie sind die schwersten flugfähigen Vögel der Erde.
Thomas Krumenacker
Zur Trappenfamilie gehören insgesamt 26 verschiedene Arten, darunter die Steppenkragentrappe, die in den Wüsten des Nahen Ostens und Zentralasiens zuhause ist.
Thomas Krumenacker
Zur Trappenfamilie gehören insgesamt 26 Arten. Darunter auch die Steppenkragentrappe, die in den Steppen und Halbwüsten des Nahen Ostens und Zentralasiens lebt.
Thomas Krumenacker
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Thomas Krumenacker
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Thomas Krumenacker
Großtrappenhähne im Schutzgebiet Fiener Bruch. Hier lebt knapp ein Drittel der deutschen Großtrappen.
Thomas Krumenacker
Großtrappenhähne im Vorfrühling im Trappenschutzgebiet Fiener Bruch. Hier lebt knapp ein Drittel aller deutschen Großtrappen.
Thomas Krumenacker
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Thomas Krumenacker
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Thomas Krumenacker
  1. Krumenacker
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Sind Insektizide schuld am Schwund vieler Zugvogelarten?

Kanadische Wissenschaftlerinnen haben jetzt eine mögliche Ursache für Rückgänge ausgemacht: Insektizide aus der Gruppe der Neonicotinoide.

Pestizideinsatz auf einem Sojafeld (Symboldbild)
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  2. Naturschutz

Mehr Bluff als Blühstreifen?

Nicht alle Bemühungen für den Schutz der Artenvielfalt in der Agrarlandschaft sind erfolgreich: Bunte Blumen können täuschen.

 Ein rund 30 Meter breiter und gut 500 Meter langer Blühstreifen zwischen einem unbefestigten Feldweg und einem anschließenden Weizenacker, in der Nähe eine Hecke und ein Feldgehölz: eine eineinhalb Hektar große Fläche mit einer Mischung aus jeweils 22 Wild- und Kulturpflanzen, die im westlichen Mecklenburg zu unterschiedlichen Zeiten blühen, zieht viele Arten von Insekten, Reptilien, Vögeln und Säugetieren an.
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  2. Landkonflikte
  3. Naturschutz

Kenia: Kooperation statt Konflikt

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Kuhreiher reiten oft auf Elefanten, sie ernähren sich von Insekten, die für die Dickhäuter lästig sind -wie hier in einem kenianischen Naturschutzgebiet. Von dem "Deal" profitieren beide Seiten.
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  2. Naturschutz
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Die digitalen Geister des Regenwaldes

Die Shipibo in Peru setzen eine Drohne und GPS-Karten ein, um die Natur und ihre eigene Lebensweise zu bewahren.

Mit GPS-Karten gegen die Entwaldung
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  2. Naturschutz
  3. Schwägerl
  4. Vogelbeobachtung

Der Vogelfragebogen: „Meine Studenten geben mir Hoffnung"

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Ursula Heise
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Gletscherbach mit Steinen und Pflanzen
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  2. Klimakrise
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Eine Freiheit, die auch die Zukunft meint

Das Menschenzeit-Projekt: Bereits am Ursprung der Moderne hat ein Denker den vulgären Konsumismus von heute als unfreiheitlich entlarvt.

Symbolfoto SUV
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  2. Vögel
  3. Vogelschlag
  4. Vogelschutz

Damit kein Uhu mehr den Stromtod stirbt

Noch immer kommen Eulen und andere Großvögel an ungesicherten Mittelspannungsmasten um. Dabei sollten diese laut Gesetz längst umgerüstet sein. Vogelschützer aus der Eifel wollen die Verantwortlichen jetzt zum Handeln zwingen. Von Johanna Romberg

Ein Uhu nimmt seinen Beobachter ins Visier und drückt dabei ein Auge zu
  1. Naturschutz
  2. Ornithologie
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Der Flugbegleiter-Blog

Aktuelle Updates, Veranstaltungen, Kurzmeldungen

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Wo jeder Baum, jeder Strommast zum Rastplatz der Zugvögel wird

Impressionen einer gefährdeten Landschaft: Eine Reise durch das Lower Rio Grande Valley im Süden von Texas.

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Der Vogel-Fragebogen: „Habt keine Angst, ich will euch nur beobachten“

Heute mit Daniel Lingenhöhl, designierter Chefredakteur von „Spektrum der Wissenschaft“.

Daniel Lingenöhl
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Hunde suchen nach Drogen, Sprengstoff und vermissten Menschen. Sie können aber auch seltene Tiere und Pflanzen erschnüffeln. Besuch eines Artenspürhund-Trainings.

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Die vergessene Umweltkatastrophe, die sich allzu leicht wiederholen könnte

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Der Vogelspaziergang: Mit dem Naturschützer und Regierungsstrategen Josef Tumbrinck im Berliner Tiergarten.

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Nennt es Wiese, nicht Ressource

Natur braucht nicht nur besseren Schutz, sondern auch eine lebendigere Sprache.

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Artensterben: Was Schriftstellerinnen, Wissenschaftler und Wirtschaftsvertreter jetzt für nötig halten

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Wir sind dabei, den Reichtum aus Millionen Jahren Evolution zu vernichten

Nach dem UN-Bericht zum Artensterben: Jetzt geht es um die Grundlagen unserer Wirtschaftsweise. Ein Kommentar von Christian Schwägerl

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