Die Rückkehr des Bartgeiers

Europas größter Greifvogel soll in den bayerischen Alpen wieder heimisch werden - Von Thomas Krumenacker

Thomas Krumenacker Ein Bartgeier fliegt dicht über dem Fotografen

Ein Beitrag von „Die Flugbegleiter – das Online-Magazin für Natur und Vogelwelt“

Nach Wolf und Luchs soll eine weitere einst vom Menschen ausgerottete Tierart hierzulande eine neue Chance erhalten: der Bartgeier, Europas größter Greifvogel. Vor mehr als 100 Jahren wurde der als „Lämmergeier“ und Kinderräuber diskreditierte Greifvogel in den Alpen komplett ausgerottet. Seit 30 Jahren arbeiten Geierschützer in Spanien, Frankreich, Italien, Österreich und der Schweiz erfolgreich am Comeback der Art – mit Wiederansiedlungsprojekten in mehreren Teilen des Alpenbogens. Im Sommer kommenden Jahres will auch der bayerische Landesbund für Vogelschutz im Nationalpark Berchtesgaden ein Auswilderungsprogramm starten. Verläuft es erfolgreich, wird Bayern eine wichtige Rolle als Brückenkopf zukommen, von dem aus die Geier ihr ursprüngliches Verbreitungsgebiet bis hin nach Zentralasien zurückerobern könnten – so jedenfalls die Hoffnung der Vogelschützer. Die Voraussetzungen dafür stehen nicht schlecht. Eine Machbarkeitsstudie gibt grünes Licht für das Projekt „Lückenschluss“.

Ganz in der Nähe des geplanten Auswilderungsgebietes hat schon die Geierwally Freundschaft mit dem gefiederten Riesen geschlossen

Das Jagdschloss St. Bartholomä im Nationalpark Berchtesgaden ist eine bayerische Postkartenidylle. Die Zwiebeltürme der Kapelle glänzen rot in der Sonne und die mächtige Ostwand des Watzmanns spiegelt sich im glasklaren Wasser des Königssees. Nicht weit von hier wurde das Alpendrama Die Geierwally gedreht und auch im Inneren des heute als Gaststätte genutzten Gebäudes sind die Bartgeier unübersehbar. Ein riesiges Ölgemälde im Festsaal zeigt zwei von ihnen originalgroß, in strahlend orangefarbenem Gefieder. Die Inschrift verrät, dass die Vögel im April 1650 in der Region erlegt wurden. Unter dem Ölschinken aus dem 17. Jahrhundert wurden seitdem nicht nur ungezählte Bankette und Hochzeiten gefeiert, das Gemälde ist auch ein wichtiges historisches Zeugnis: „Der stärkste Beleg dafür, dass Bartgeier hier früher heimisch waren“, sagt Norbert Schäffer. 

Der Biologe ist Vize-Präsident der Vulture Conservation Foundation (VCF), eines internationalen Zusammenschlusses von Geierspezialisten. Die Mission der Wissenschaftler und Naturschützer ist es, Bartgeiern bei der Wiederbesiedlung ihrer einstigen Lebensräume in ganz Europa zu helfen und damit eine „Schlüsselart des hochalpinen Ökosystems“ neu zu etablieren. 


Niemand glaubt heute mehr, dass Bartgeier Vieh oder sogar Kinder rauben


Denn nicht nur in den bayerischen Alpen, sondern im ganzen Alpenbogen und in den Pyrenäen ist der Greifvogel mit einer Flügelspannweite von fast drei Metern erbarmungslos verfolgt und schließlich ausgerottet worden – aufgrund des Irrglaubens, er vergreife sich an Vieh oder gar an Kindern. Der letzte Vogel wurde 1913 im italienischen Aostatal geschossen. Mittlerweile hat sich das Image der Geier gewandelt. Bergbewohner und vor allem Landnutzer haben anerkannt, was durch wissenschaftliche Studien längst belegt ist: dass Geier als Aasfresser und „Hygienepolizei“ eine wichtige Funktion im ökologischen Gefüge einnehmen. Auch die Arbeit des VCF hat dazu beigetragen, dass sich die Einstellung der Menschen zum Positiven gewandelt hat. Seit mehr als 30 Jahren wildert die Organisation junge Bartgeier in den Alpen aus, die in Zoos und speziellen Großvolièren gezüchtet werden. Diese „Gründertiere“, deren Nachkommen die neu entstehende Wildpopulation bilden, wurden teils selbst in Zoos geboren, teils in freier Natur aufgefunden – mit so starken Verletzungen, dass sie nicht wieder freigelassen werden konnten. 

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Ein Bartgeier fliegt entlang einer Felswand
In Frankreich, Österreich und der Schweiz wieder heimisch, soll der Bartgeier nun auch auch am Himmel über den deutschen Alpen wieder ein vertrauter Anblick werden. Der LBV will ihn ab kommendem Jahr durch Auswilderungen wiederansiedeln.
Thomas Krumenacker

‘Phönix‘ nannten Geierschützer den ersten wild geschlüpften Bartgeier - „den Wiedergeborenen“


Das Auswilderungsprogramm begann 1986, mit vier drei Monate alten, soeben flugfähigen Junggeiern, die in einer Felsspalte im Rauriser Tal im österreichischen Nationalpark Hohe Tauern ausgesetzt wurden. Es verging dann noch fast ein Vierteljahrhundert, bis dort 2010 der erste in freier Wildbahn gezeugte Geier aus dem Ei schlüpfte. Bis dahin hatte das Auswilderungsprogramm auch an anderen Stellen der Alpen Fahrt aufgenommen, mit Freilassungen an weiteren Orten in Österreich, Frankreich, der Schweiz und Italien. 

Der Durchbruch kam 1997, als Vogelschützer in den französischen Hochsavoyen erstmals wieder natürlichen Bartgeier-Nachwuchs verzeichneten. Stolz tauften sie den ersten Vogel, der nach seiner Ausrottung in Freiheit zur Welt kam, auf den Namen „Phönix“ – der Wiedergeborene. Seine Eltern waren knapp zehn Jahre zuvor als Jungvögel in einer nur wenige Hundert Meter entfernten Felsspalte ausgewildert worden. „Phönix“ mauserte sich zu einem regelrechten Vorbildgeier und zieht auch heute noch – mehr als 20 Jahre nachdem er flügge wurde – Jahr für Jahr ein Junges ganz in der Nähe seines Geburtsorts auf. 


Die Auswilderung in den Alpenländern verläuft sehr erfolgreich, aber noch ist die neue Wildpopulation klein und anfällig für Rückschläge


Seit Beginn der Wiederansiedlung vor 33 Jahren wurden fast 230 in Gefangenschaft gezüchtete Bartgeier in den Alpen ausgewildert. Ihnen stehen mittlerweile schon 271 in Freiheit geschlüpfte Vögel gegenüber – womit es mehr Wildvögel als ausgewilderte gibt. „Wir haben heute wieder eine zwar kleine, aber sich selbst tragende Bartgeier-Population“, bilanziert Franziska Lörcher. Die Schweizer Biologin koordiniert die Monitoring- und Forschungsprogramme des VCF zu der seltensten der vier europäischen Geierarten. Auch die Kennzahlen, mit denen die Wissenschaftler den Erfolg messen, sind nach wildbiologischen Maßstäben gut: Jedes Paar zieht statistisch pro Jahr 0,63 Jungvögel erfolgreich groß; die Überlebensrate der einzelnen Tiere liegt bei über 90 Prozent. Im gesamten Alpenraum waren im vergangenen Jahr 57 Bartgeier-Reviere besetzt, was einen neuen Rekord darstellt. 38 in Freiheit geborene „Phönixe“ wurden in diesem Jahr flügge – auch das mehr als je zuvor seit Beginn des Programms. Dennoch zeigt sich Lörcher verhalten: „Die Population wächst, aber sie befindet sich auf einem sehr niedrigen Niveau. Wir sind noch weit von einer natürlichen Sättigungsgrenze entfernt.“ Sorgen macht den Geierschützern auch, dass einzelnen Regionen der Alpen sich sehr unterschiedlich entwickeln. 



Ein. junger Bartgeier, erkenntlich an seiner noch dunklen Färbung, mit Namen Rocco fliegend im blauen Himmel.
Bartgeier "Rocco" bei einem seiner ersten Ausflüge. Er wurde im Rahmen des französischen Wiederansiedlungsprogramms 2007 in den französischen Alpen ausgewildert. Ab kommenden Jahr will der LBV Bartgeier auch wieder in den deutschen Alpen durch Auswilderung wiederansiedeln.
Thomas Krumenacker


Bartgeier sind in den Alpen buchstäblich noch nicht über den Berg. Nun soll der Aufbau einer Population in den bayerischen Alpen den „Lückenschluss“ gen Nordosten ermöglichen


Die Hochburgen der neuen Bartgeier-Population liegen im Dreiländereck Schweiz-Italien-Frankreich rund um den Montblanc sowie im Umkreis des Ortlers an der schweizerisch-italienischen Grenze. Dort haben auch Hochgebirgs-Wanderer gute Chancen, Bartgeier zu Gesicht zu bekommen. In den Südalpen, etwa im französischen Mercantour-Nationalpark, wächst der Bestand ebenfalls, wenn auch langsamer. Dagegen verläuft die Entwicklung in den Ostalpen sehr zögerlich.

Hier kommen die Pläne für eine Wiederansiedlung in den deutschen Alpen ins Spiel. „Auf lange Sicht ist es unser Ziel, das gesamte ursprüngliche Verbreitungsgebiet von Nordafrika bis in die Türkei wieder zu besetzen“, sagt Schäffer, der auch Vorsitzender des bayerischen Landesbunds für Vogelschutz (LBV) ist. „Dazu brauchen wir die deutschen Ostalpen zwingend als Brückenkopf und dort ist der Bartgeier buchstäblich noch nicht über den Berg.“ Auch VCF-Wissenschaftlerin Lörcher ist überzeugt, dass den bayerischen Alpen eine Schlüsselfunktion zukommt: „Die deutschen Ostalpen sind zwar ein relativ kleines Gebiet, aber eine Population hier wäre sehr wichtig, damit die Art den Sprung Richtung Balkan, Griechenland und sogar der Türkei schaffen und so den Bogen schließen kann“, sagt sie. 

Machbarkeitsstudie räumt der Wiederansiedlung des Bartgeiers in Bayern gute Chancen ein. Bleivergiftungen bleiben aber das Hauptproblem für alle Geierpopulationen in Europa.


Der Biologe Toni Wegscheider hat im Frühjahr eine Machbarkeitsstudie vorgelegt, die dem „Projekt Lückenschluss“ gute Erfolgsaussichten attestiert. Nicht zuletzt aufgrund des reichhaltigen Nahrungsangebots in den Ostalpen. Dort gibt es laut Studie einen sehr hohen Bestand an Schalenwild, wodurch ausreichend tote Tiere für die Geier abfallen. Auch die sommerliche Beweidung der Almen hilft den Aasfressern, weil immer wieder einzelne Weidetiere durch Unfälle zu Tode kommen. Bislang wird jedoch nur ein kleiner Teil der verendeten Kühe oder Schafe von der natürlichen „Hygienepolizei“ verwertet. Um das zu ändern, müssten die Behörden ihre Praxis überdenken, jedes gestorbene Nutztier sofort aus der Landschaft abzutransportieren, sagt Wegscheider. Die strikte Beseitigung von Kadavern ist eine Spätfolge der BSE- oder Rinderwahnsinnskrise vom Anfang der 2000er Jahre. Um die Tierseuche in den Griff zu bekommen, waren europaweit die Bestimmungen für die Kadaverentsorgung verschärft worden. In einigen Ländern wie etwa Spanien, wo es noch große Populationen wildlebender Geier gibt, dürfen Bauern seit einigen Jahren die Kadaver toter Schafe oder Rinder für die Geier wieder liegenlassen. Seitdem steigen auch dort die Zahlen der Greifvögel wieder an. 

Andere Schlüsselfaktoren für eine Wiederbesiedlung der deutschen Alpen sind nach den Erkenntnissen der Studie bereits erfüllt. So registriert sie nur geringe Gefahren durch Seilbahnkabel oder illegale Verfolgung. Weist aber zugleich darauf hin, dass die größte Bedrohung für alle Geierarten weiterhin besteht, und zwar europaweit: die Vergiftung durch Blei, vor allem aus bleihaltiger Jagdmunition. Die Vögel nehmen das Blei auf, wenn sie an Kadavern von Wildtieren fressen. Immer wieder werden Tiere von Jägern getroffen, aber nicht unmittelbar tödlich verletzt. Wenn diese Rehe, Gemsen oder Hirsche nicht bei der sogenannten Nachsuche von den Jägern gefunden werden, verenden sie oft qualvoll und bilden auch eine Gefahr für Aasfresser. Zu sogenannten Sekundärvergiftungen durch Blei kann es auch kommen, wenn Tiere die von Jägern vor Ort hinterlassenen Eingeweide der erlegten Tiere („Aufbruch) fressen. 

Seit langem fordern Umwelt- und Naturschutzverbände deshalb ein europaweites Verbot bleihaltiger Munition. Immerhin gibt es in dem Alpen-Gebiet, das für die Wiederansiedlung in Deutschland vorgesehen ist, mittlerweile ermutigende Ansätze. So nutzen bayerische Berufsjäger nur noch bleifreie Munition und im Nationalpark Berchtesgaden wird ebenfalls komplett bleifrei geschossen. Im übrigen Bayern jedoch, stellt Gutachter Wegscheider fest, werde von Privatjägern noch überwiegend Bleimunition verwendet. Der LBV will das Problem unter anderem durch Zusammenarbeit mit Jagdverbänden und Behörden auch über die Landesgrenzen hinweg angehen. Außerdem werden jetzt schon Jäger bei der Umstellung auf bleifreie Munition unterstützt.


Ein Schmutzgeier sitzt in einem Baum
Neben dem Bartgeier leben drei weitere Geierarten in Europa. Der Schmutzgeier ist der kleinste von ihnen und zugleich der einzige Langstreckenzieher.
Thomas Krumenacker
Ein Gänsegeier streitet sich mit einem Mönchsgeier um einen Kadaver.
Anders als Bartgeier waren Gänsegeier und Mönchsgeier (links) nie Brutvögel in Deutschland. Vor allem Gänsegeier können aber regelmäßig auch in den deutschen Alpen gesehen werden. Sie stammen meist aus französischen Brutgebieten.
Thomas Krumenacker

Fast jeder zweite Bartgeier im französischen Mercantour-Nationalpark hat viel zu viel Blei im Blut - einige fliegen mit fast tödlichen Dosen im Körper umher


Wie sehr das Blei die Bartgeier in den gesamten Alpen gefährdet, zeigt eine Untersuchung aus Südfrankreich. Im Mercantour-Nationalpark zeigte sich, dass 30 Prozent der dort lebenden Bartgeier unmittelbar lebensbedrohliche Bleikonzentrationen im Blut haben. Gleiches ergab eine europaweite Analyse der Todesursachen von Geiern durch die Vulture Conservation Foundation, die sich auf fast 3200 Meldungen aus 19 Ländern stützt. Die Analyse identifizierte Vergiftung als größte Gefahr für alle Geier Europas – übrigens nicht nur durch Munition. Vor allem in Süd- und Südosteuropa spielen dabei auch Giftköder gegen Hunde, Füchse oder Wölfe eine große Rolle. 

„Es ist völlig klar, dass Bartgeier auf lange Sicht nur eine Chance haben, wenn wir es schaffen, das Blei aus der Nahrungskette zu bekommen“, sagt auch Norbert Schäffer. Er ist jedoch zuversichtlich, dass dies gelingen kann. „Der Bartgeier hat hier gelebt, er kann hier leben und er soll wieder hier leben.“ Als Etappenziel hat der VCF-VIzechef die erste Auswilderungsaktion im Sommer 2021 ausgegeben. Auch die Corona-Pandemie hat die Pläne bisher nicht ins Wanken gebracht. Gutachter Wegscheider hat sogar schon ein geeignetes Gebiet für die ersten Freilassungen junger Bartgeier ausgemacht: das Wimbachtal im Nationalpark Berchtesgaden, nur wenige Kilometer vom Drehort der Geierwally entfernt. 

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