Intransparent und uneinsichtig

Droht der europäischen Raumfahrt dasselbe Schicksal wie der Elbphilharmonie?

Ein Kommentar von Alexander Stirn

ESA/ATG medialab; Comet image: ESA/Rosetta/Navcam

27. November 2016

Es geht um Steuergeld, um viel Steuergeld. Präzise ausgedrückt um elf Milliarden Euro – oder, in gängige Wutbürger-Einheiten umgerechnet: um 14 Elbphilharmonien, um zwei Berliner Flughäfen – sollten BER jemals fertiggestellt werden – oder um ein komplettes Stuttgart 21. Und dennoch werden am 1. und 2. Dezember, wenn die Minister aus den 22 Mitgliedsstaaten der europäischen Weltraumorganisation Esa über die Finanzierung der Raumfahrt beraten, keine wütenden Bürger vor dem Konferenzzentrum aufmarschieren. Es wird sich kaum jemand für das milliardenschwere Schachern hinter verschlossenen Türen interessieren.

Mit viel Geschick hat es die Esa in den vergangenen Jahren geschafft, sich einer öffentlichen Diskussion ums Geld zu entziehen. Das liegt zum einen daran, dass die Finanzierung der europäischen Raumfahrt höchst kompliziert und intransparent ist. Es gibt ein Wissenschaftsprogramm, an dem sich alle Staaten gemäß ihrem Bruttosozialprodukt beteiligen. Es gibt optionale Programme, bei denen jedes Land nach Lust und Laune mitmachen kann. Es gibt Geld von der EU. Es gibt nationale Raumfahrtprogramme. Es gibt Überlappungen mit dem jeweiligen Forschungs-, Wirtschafts- und Verteidigungsbudget. Was es nicht gibt: eine detaillierte Aufstellung des Esa-Etats, klar aufgeschlüsselte Kosten der einzelnen Missionen oder einen Überblick über das Engagement der jeweiligen Staaten.

Dass der deutsche Esa-Chef Johann-Dietrich Wörner im Vorfeld der Ministerratstagung – anders als sein Vorgänger in all den Jahren – immerhin mit der geforderten Gesamtsumme von elf Milliarden an die Öffentlichkeit getreten ist, darf da schon als Fortschritt angesehen werden. Schließlich birgt allein die schiere Höhe des Betrags, der über mehrere Jahre verteilt ausgegeben werden soll, das Risiko, dass sich Protest regt.

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Szene aus einem Comic der ESA über die Sonde Rosetta und ihren Besuch beim Kometen Tschurjumow-Gerassimenko.
ESA

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