Schneller Weg zur ruhigen Nacht: Das Antischnarch-Programm

Kostenlose Leseprobe zur aktualisierten Neuausgabe von „Das Schnarchbuch"

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Hamburg, 14.02.2019

VON PETER SPORK

Im Jahr 2001 erschien die erste Ausgabe von Das Schnarchbuch. Sie war äußerst erfolgreich, wurde rasch nachgedruckt und in drei Sprachen übersetzt. Im Jahr 2007 fertigte ich dann ebenfalls für den Rowohlt Verlag eine erweiterte Neuausgabe an. Damals erschien im Hardcoverprogramm mein neues Buch Das Schlafbuch, und das „kleine Geschwister" zum Schnarchen passte einfach zu gut dazu. Sogar Schlaflabore freuten sich darüber. Ihnen waren die bisherigen Schnarchbücher längst ausgegangen, die manche Schlaf-Ärzt*innen in den Patientenzimmern als informative Bettlektüre ausgelegt hatten. Zu viele Patient*innen dachten offenbar, sie dürften die Bücher mit nach Hause nehmen. Seit einigen Jahren war Das Schnarchbuch bis auf eine E-Buch-Ausgabe wieder vergriffen.

Doch nun ist er zurückgekehrt: der etwas andere Ratgeber, der die Leser ernst nimmt und sie auch über die wissenschaftlichen Hintergründe der Phänomene Schnarchen und Schlafapnoe-Syndrom aufklärt, damit sie aus den vielen möglichen Tipps jene auswählen können, die für ihren individuellen Fall tatsächlich geeignet erscheinen. Vielen Dank deshalb an den Mabuse-Verlag, dass er das Buch nun noch einmal aufgelegt hat. Ohne Übertreibung kann man Das Schnarchbuch inzwischen als Klassiker bezeichnen. Seit 17 Jahren begleitet es Schnarcher und Menschen mit Schlafapnoe-Syndrom. Die vielen Rückmeldungen aus all den Jahren sind eindeutig: Das Buch hilft. Und es wirkt.

Selbstverständlich habe ich versucht, die Angaben und Tipps für die neue Ausgabe zu aktualisieren. Dabei fielen mir zwei positive Dinge auf. Das erste ist ein Kompliment ans Buch: Es scheinen noch immer keine schwerwiegenden Fehler oder in die Irre leitenden Fehlinformationen enthalten zu sein, ich wurde auf solche auch seit dem erstmaligen Erscheinen im Jahr 2001 niemals von Fachleuten hingewiesen. Das zweite ist ein Kompliment an die Schnarch- und Schlafapnoe-Medizin: Inhaltlich hat sich gar nicht so viel getan. Die Schlafmediziner wissen offenbar schon länger, was sie tun. Sie müssen nicht mehr so viel Herumexperimentieren. Für alle Schnarcher*innen und Schlafapnoiker*innen ist das eine äußerst gute Nachricht.

Peter Spork: Das Schnarchbuch. Ursachen, Risiken, Gegenmittel bei Schnarchen und Schlafapnoe, Mabuse-Verlag Frankfurt Am Main, 2019, 188 Seiten, 14,95 Euro.
Cover: Das Schnarchbuch von Peter Spork

Als stolzer Autor erlaube ich mir hier, in meiner RiffReporter-Koralle Erbe&Umwelt, ein wenig Werbung in eigener Sache zu machen, und schenke Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, eine kostenlose Leseprobe aus dem Schnarchbuch. Das Antischnarch-Programm fasst das wichtigste zusammen und hilft Ihnen vielleicht schon etwas im Kampf gegen Ihr Schnarchen. Aber Ihnen ist dabei natürlich klar: Eine derart verkürzte Liste wird einem Individuum natürlich niemals gerecht. Sie kann weder den Gang zur Mediziner*in noch die Lektüre der restlichen 188 Seiten des Schnarchbuchs ersetzen.


Antischnarch-Programm. Schneller Weg zur ruhigen Nacht

Das Wichtigste aus dem Schnarchuch in Kürze: Zum Nachlesen oder Weitergeben. Und wenn Sie das Buch noch gar nicht gelesen haben, weil Sie zu ungeduldig sind: Befolgen Sie einfach die folgenden 12 Tipps. Danach haben sie bestimmt schon ein wenig mehr Ruhe und können das Buch gemütlich durcharbeiten.

Weniger Alkohol. Verzichten Sie ab 20 Uhr auf Bier, Schnaps oder Wein.

Mehr Sport. Gehen Sie viermal wöchentlich 30 Minuten Joggen.

Mehr Grünzeug. Essen Sie häufiger Obst und Gemüse, seltener Fleisch, Wurst und Süßigkeiten.

Weniger Gewicht. Wenn Sie starkes Übergewicht haben, sollten sie besonders gezielt etwas dagegen unternehmen.

Mehr Seitenlage. Wenn Sie in Rückenlage schnarchen, nähen Sie sich einen Tennisball in das Rückteil Ihres Schlafanzugs.

Weniger Pillen. Checken Sie alle Medikamente, die Sie nehmen. Vor allem den Einsatz von Schlaf- und Beruhigungsmitteln sollten Sie mit ihrem Arzt überdenken.

Weniger Zigaretten. Lassen Sie endlich das Rauchen sein.

Fenster auf. Sorgen Sie für ein vernünftiges Raumklima: frische, nicht zu trockene Luft, angenehme Temperatur.

Nase auf. Tun Sie etwas gegen Ihren chronischen Schnupfen.

Weniger Stress. Nehmen Sie sich mehr Zeit für sich selbst, entspannen Sie sich bewusst vor dem Schlafen gehen.

Das richtige Abendprogramm. Essen Sie spät abends nicht zu schwer, meiden Sie Koffein, Überanstrengung und zu heiße oder kalte Bäder.

Gehen Sie zum Arzt, wenn Sie sehr laut und unregelmäßig schnarchen, Bluthochdruck haben, tagsüber sehr müde sind und öfters einnicken, morgens oft wie gerädert aufwachen und sich insgesamt sehr schlapp fühlen.


Auszug aus: Peter Spork: Das Schnarchbuch Ursachen, Risiken, Gegenmittel bei Schnarchen und Schlafapnoe, 188 Seiten, überarbeitete Neuausgabe, Mabuse-Verlag, Frankfurt am Main, 2019, 14,95 EUR, ISBN 978 3 86321 424 1


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