Frei sein ist schön, frei sein ist schwer

Rennrad-Aktion „Hamburg – Berlin“ am 17. und 18. März

Eine Idee des RadelndenReporters zur DJV-Initiative „Jahr der Freien“

Jörg Wenzel Nach dem Regenschauer kurz vor Kahla.
Lust, mitzufahren – und sei es nur eine Teilstrecke?
Oder kurz auf ein Selfie mit dem #RadelndenReporter?
Details im Abschnitt "Live-Tracking".

Freier Journalismus – wichtig, schön, schwer

Am 18. März beginnt die erste Großveranstaltung des Deutschen Journalistenverbandes DJV zum Jahr der Freien“, eine zweitägige Konferenz. Um auf die teils zehrenden Bedingungen als Freier Autor aufmerksam zu machen, klinkt sich der RadelndeReporter mit einer eigenen Aktion ein. Symbolisch & solidarisch für alle Kolleginnen und Kollegen – offen für Mitstreiter*innen – und unter dem Motto

"Abstrampeln zwischen Spiegel und Springer"

Start ist am 17.3.2020 um 7 Uhr 30 am Spiegel-Atriumhaus Hamburg.
Ziel ist am 18.3. das Springer-Hochhaus in Berlin
sowie die Teilnahme an der Freien-Tagung (19.3.).

Ich bin so frei: mit dem Rennrad Hamburg – Berlin

Sich für ein Dasein als Freier Autor zu entscheiden, bedeutet, wie beim Radfahren, seinen Antrieb aus eigenen Kräften zu bestreiten, sich Unabhängigkeit zu wahren sowie sich unter Umständen extrem zu exponieren und existenziellen Gefahren auszusetzen.

Zitat Michael Hirschler, Referent für Freie des Journalistenverbandes DJV:

Bewegung ist für Freie ganz wichtig, sowohl im sportlichen als auch im beruflichen Sinne. Die Radtour gibt unserem Treffen in Berlin einen wortwörtlichen Vorlauf, wie wir ihn uns nicht schöner denken könnten. Wir wünschen Martin Roos eine gute Anreise und allen denjenigen, die ihn begleiten wollen.
Hochhaus-Oberkanten vor blauem Himmel.
Weist dem RadelndenReporter den Weg gen Berlin. Ostkante des Spiegelkomplexes an der Ericusspitze, Hamburger HafenCity.

Sie können die Aktion moralisch-logistisch unterstützen, indem Sie dem Reporter unterwegs ein Heißgetränk reichen (siehe Abschnitt "Live-Tracking"). Der Freie Journalist und sein Deutschland-Projekt auf RiffReporter freuen sich zudem über jede monetäre Unterstützung (Artikel-Kauf unten rechts). Deswegen ist dieser Beitrag als kostenpflichtig angelegt, auch wenn alle Inhalte frei einsehbar sind. Dauerhafte Unterstützung des RadelndenReporters ist durch ein (monatlich kündbares) Abo seines Projekts möglich.

320 Kilometer, zwei Tage, ein Ziel

Die Route Hamburg–Berlin folgt, wo immer möglich, verkehrsarmen Straßen. Start ist am mondänen Spiegel-Atriumhaus in der Hamburger HafenCity, Ziel am Springer-Hochhaus in Berlin.

Dem Appell Kraft verleihen

Zwei Tage für die Gesamtstrecke von 320 Kilometern lassen angesichts des Startdatums 17. März nicht unbedingt eine genussreiche Strecke erwarten. Es zählt das Motto, einem Appell nur dann Kraft verleihen zu können, sofern dahinter der Wille steht, persönliche Wagnisse einzugehen. 

Freilauf

In der Radwelt meint Freilauf die in nur einer Drehrichtung wirkende Kupplung des hinteren Laufrads – unsachlich formuliert sozusagen das Gegenteil vom „Rücktritt“. Freilauf lässt sich aber auch als Metapher verstehen für beruflichen Ethos: dass ein Zurück, die Suche nach Halt in einer Art Rückwärtsbewegung, für Freiberufler häufig außer Frage steht.

Unterstützen

Unter dem Routen-Link oben ist der im Rahmen dreitägiger Recherche erarbeitet GPS-Track frei zugänglich. Freiwillige Unterstützung durch "Artikel-Kauf" (Schaltfläche unter diesem Beitrag rechts) wird gerne gesehen.

Martin C. Roos lupft sein blaues Rennrad auf der roten Freitreppe vor dem Hintergrund des weißen Spiegel-Hochhauses in der Hafencity.
„Abstrampeln zwischen Spiegel und Springer“: An dieser Freitreppe der HafenCity bricht der RadelndeReporter am 17. März mit seinem Vehikel gen Berlin auf..

Live-Tracking & Treffpunkte

Mögliche Treffpunkte sind, außer an Start und Ziel, in Boizenburg (Mecklenburg), Dömitz, Lenzen, Havelberg (Brandenburg) sowie am Ortsschild von Berlin neben dem Regionalbahnhof Albrechtshof – Änderungen vorbehalten.

Für ein Treffen oder um (abschnittsweise) mitzufahren, wird es die Möglichkeit zum Live-Tracking des RadelndenReporters geben. Es erfolgt über ein GPS-Gerät, von dem aus der Reporter die Interessenten unter Eingabe von Email-Adressen einlädt. Das Tracking-Signal lässt sich, über einen anklickbaren Link, von jedem Browser, mobil oder auf einem Rechner, verfolgen.

Wer Martin C Roos unter [email protected] mit dem Ziel der Routen-Verfolgung via GPS eine Email schickt, stimmt der Verarbeitung seiner Daten gemäß DSGVO und einer Antwort des Reporters zu. Dieser sichert zu, erhaltene Emails nur für diesen Zweck zu nutzen, sofern nicht individuell andersartige Vereinbarungen getroffen werden.

Achtung: Nach dem 15. März eingegangene Kontaktaufnahmen in Sachen Live-Tracking werden unter Umständen nicht mehr berücksichtigt. Maximal lassen sich 25 Interessenten berücksichtigen, bedingt durch die Gerätesoftware.

Eine Befahrung der vorgeschlagenen Route erfolgt in jeder Hinsicht auf eigene Gefahr.

Martin C. Roos auf dem Rennrad in einer Ortschaft des Weimarer Lands.
Auf dem Laufenden bleiben. Der Autor auf Recherchefahrt in Thüringen.
Jörg Wenzel
Der Autor vor einem Rennradler-Monument
Martin C Roos ist unterwegs nach dem guten alten Outdoormotto "schlechtes Wetter gibt es nicht" - hier bei der Testfahrt zu riffreporter.de/deutschland/radreport-8-bundeslaender-bw-meckpomm/, bei der herbstlichen Ankunft im spanischen Guadalajara.

Tagungspanel 19. März, Deutschlandradio Hans-Rosenthal-Platz, Berlin

Der RadelndeReporter steht zwischen 12 und 13 Uhr Rede und Antwort auf der zweitägigen "Freien"-Konferenz, Programmpunkt "Die Bewegungsdebatte in der Arbeitswelt".

Ankündigung
Flatrate ab 8 € RiffReporter unterstützen
Der radelnde Reporter