Der lange Weg zum Menschen

Über das Projekt und seinen Macher

Wir Menschen wollen wissen, wer wir sind und woher wir kommen. Es ist eine Geschichte voller Rätsel und faszinierender Fragen: Wer sind unsere Ahnen und wie konnte sich aus einem Affen ein denkendes Wesen entwickeln, das zum Beherrscher der Erde wurde? Weshalb vereint der Mensch in sich so widersprüchliche Wesenszüge wie Mitgefühl und Hass, Egoismus und Hilfsbereitschaft, Gut und Böse? Warum ist aus einer Vielzahl von Urmenschen-Arten nur eine einzige – der Homo sapiens – übrig geblieben, während alle anderen ausstarben? 

Mit dem RiffReporter-Projekt „Der lange Weg zum Menschen“ erfahren Sie, was die Forscher bislang über unsere Ahnen wissen, wie sie das herausfanden und welche brandaktuellen Erkenntnisse es über den Homo sapiens und seine Geschichte gibt.

Mein Name ist Henning Engeln, ich bin promovierter Biologe, freiberuflicher Wissenschaftsjournalist und Buchautor aus Hamburg. Ich war viele Jahre Redaktionsmitglied bei GEO und GEOkompakt. Meine Themenschwerpunkte sind Evolution, Hirnforschung, Mensch und Weltall.

Als Jugendlicher bekam ich das Buch „Die Wunder des Lebens“ (Knaur Verlag) geschenkt, das einen grimmig blickenden Vormenschen - einen Australopithecus - zeigte, der mit einer blutigen Knochenkeule und einem Stein auf Paviane einschlug. Sofort hat mich diese Illustration gepackt - auch wenn sich die Vorstellung vom gewalttätigen Vormenschen später als völlig falsch herausstellte – und mein Interesse an der menschlichen Urgeschichte geweckt. 

Als Wissenschaftsjournalist, vor allem in meiner Zeit als GEO-Redakteur, habe ich daher immer wieder über die Evolution des Homo sapiens geschrieben: Ich durfte den Lucy-Entdecker Donald Johanson interviewen, habe in China in den Überresten der Höhle des Peking-Menschen gestanden, war auf den Spuren Ötzis in Südtirol unterwegs und habe in der Hohle-Fels-Höhle in der Schwäbischen Alb mit einem Paläoanthropologen über Neandertaler sinniert. Von all diesen Erfahrungen und meiner Begeisterung möchte ich gerne etwas an Sie weitergeben.

Das erwartet Sie beim RiffReporter-Projekt "Der lange Weg zum Menschen"

Das Projekt startet mit einer Chronik jener Entdeckungen, die Forscher auf die Spur der ersten Menschen und ihrer Vorfahren brachten (zur Chronik). Auch ein aktueller Stammbaum ist dabei (zum Stammbaum). Und regelmäßig wird es das Neueste aus der Forschung geben. Für später sind weitere Elemente geplant: Etwa Interviews mit Forschern, Museumsbesprechungen, aber auch grundlegende Beiträge über die menschliche Evolution oder die Thesen von Evolutionspsychologen, die das Verhalten des Menschen aufgrund seiner Urgeschichte deuten.

Das Angebot ist – bis auf einige ausgewählte Beiträge – vorerst kostenlos. Damit das so bleiben kann, ist das Projekt auf finanzielle Unterstützung angewiesen, denn in den Texten steckt viel Arbeit. Wir bitten daher alle, denen „Der lange Weg zum Menschen“ zusagt, ihre Wertschätzung durch freiwillige - einmalige oder wiederholte - finanzielle Beiträge auszudrücken. Das geht ganz leicht mit dem Bedienfeld rechts unten auf dieser Seite. 

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