Danh Vo im CAPC Bordeaux

Das ideale Kunstmuseum (1)

Von Carmela Thiele

Thiele Marmorquader in einer Halle

2. Oktober 2018

Licht fällt durch die Fenster im Obergeschoss und teilt den zentralen Ausstellungsraum des CAPC musée d’art contemporain de Bordeaux in helle und dunkle Streifen. „La Nef“, das Kirchenschiff, ist das Herz eines Museums, das sich keiner adeligen Sammlung oder bürgerlichen Stiftung verdankt, sondern einer öffentlichen Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Kunst. Erst nach und nach wurde das Kolonialwaren-Depot aus dem 19. Jahrhundert in den 1980er Jahren zum Museum umgebaut. Der atemberaubend schöne, zweischiffige Raum ist aber nicht der einzige Grund, weshalb sich in diesem Museum im Südwesten Frankreichs Sinnlichkeit und Intellektualität so wunderbar die Waage halten. Es ist die „tief empfundene Verantwortung gegenüber der innovativen Kraft der Kunst“ aller Beteiligten, die laut Bürgermeister Alain Juppé zur unverwechselbaren Strahlkraft des CAPC geführt habe.

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