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Corona: Wie wichtig ist die zweite Impfdosis?

FAQ zu Impfung und Pandemie

von
29.01.2021
2 Minuten
Eine Gesundheitsarbeiterin hält eine Ampulle mit dem Coronavirus-Impfstoff Oxford-AstraZeneca hoch, um ihn in einem Krankenhaus in Kathmandu, Nepal, den Gesundheitsarbeiter an vorderster Front zu verabreichen.

Wie wichtig ist die zweite Impfdosis?

Für die beiden mRNA-Impfstoffe von BioNTech (Comirnaty) und Moderna sind laut Zulassung zwei Impfungen im Abstand von drei beziehungsweise vier Wochen vorgesehen, beim Impfstoff von AstraZeneca sind es vier bis zwölf Wochen. Auf diesem Vorgehen beruhen auch die Daten zur Wirksamkeit, die in den Zulassungsstudien erhoben wurden. Die Ständige Impfkommission (STIKO) weist darauf hin, dass bei den beiden mRNA-Impfstoffen ein Abstand bis zu sechs Wochen möglich ist und empfiehlt für AstraZeneca einen Abstand von zwölf Wochen, weil es Hinweise auf eine bessere Wirksamkeit bei längerem Abstand gibt.

In den Studien zeigte sich ein gewisser Impfschutz auch bereits nach der ersten Impfdosis. In Großbritannien, das von Covid-19 besonders stark betroffen ist, wurde deshalb entschieden, die zweite Impfdosis zu verschieben und mit dem vorhandenen Impfstoff erst einmal mehr Menschen mit der ersten Dosis zu impfen. Allerdings sind die Daten für den Impfschutz nach der ersten Impfung eher unsicher.

Nicht länger als 42 Tage mit der zweiten Impfung warten

Nach der zweiten Dosis der mRNA-Impfstoffe können bei einigen Menschen einzelne Impfreaktionen wie Schüttelfrost oder Abgeschlagenheit etwas stärker ausfallen als nach der ersten Dosis. Ein Verzicht auf die zweite Impfung wird nur bei allergischen Reaktionen nach der ersten Impfung empfohlen.

Mit dem Covid-19-Impfstoff von Johnson&Johnson, der am 10.03.2021 in der EU zugelassen wurde, muss nur einmal geimpft werden.

(Dr. Iris Hinneburg, 15.3.2021)

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