Corona-Tests besser nutzen: Warum Deutschland endlich eine repräsentative Stichprobe braucht

Mit welchem Schwung die Pandemie zuschlägt, ist derzeit schwer zu erkennen. Zeit für ein neues Testverfahren

Marijan Murat/AFP Auf dem Bild steht eine medizinische Fachfrau in Schutzkleidung vor einem Mann, der sitzt. Die führt zwei Wattestäbe in seinen geöffneten Rachen ein, um Proben für einen Coronatest zu entnehmen.

ES SIND ERMUTIGENDE ZEICHEN. Der aktuelle Corona-Anstieg seit Ende Juli ist schwächer als in der Anfangsphase der Pandemie im März. Dass der Aufwärtstrend in einigen Altersgruppen extrem langsam verlief oder bereits zum Stillstand gekommen war, ließ sich vergangene Woche aus den Daten ablesen. Doch erst die Entwicklung der letzten zehn Tage lässt auf eine mögliche Trendwende hoffen.

Konkret: Nachdem die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen seit Mitte Juli Woche für Woche um ein gutes Viertel gestiegen war, in Kalenderwoche 33 (ab 12. August) nach aktuellen Berechnungen des Robert-Koch-Instituts sogar um 31 Prozent auf 7809, nahmen die neu registrierten Corona-Fälle in der vergangenen Woche nur noch um 17 Prozent auf 9209 zu. Im aktuellen Sieben-Tage-Mittel halbiert sich der Anstieg nochmal auf nur noch acht Prozent. Und die letzten drei Tage meldete das RKI gegenüber sieben Tagen zuvor sogar jeweils nahezu unveränderte Fallzahlen.  

Eben noch die Angst vor der zweiten Welle, jetzt Hoffnung auf eine Atempause? Wie sind die gegenwärtigen Corona-Zahlen einzuordnen? Das sind zentrale Fragen: Denn einmal mehr beraten Kanzlerin Merkel und die Ministerpräsidenten über neue Maßnahmen in der Coronakrise. Und eine große Frage steht im Raum: Untersuchen wir in Deutschland die Pandemie mit den richtigen Methoden, bekommen wir ein ausreichend gutes Bild von der Dynamik, also der Gefahr?

Die Jungen treiben nun die Pandemie 

Zuerst eine Analyse der aktuellen Lage: Von 2406 registrierten Neuerkrankten in Kalenderwoche 28 (ab 12. Juli) sind die gemeldeten Infektionszahlen durchgängig gestiegen – auf 9209 in Kalenderwoche 34 (ab 19. August). 9209 Fälle sind mehr als die 6427 Neuerkrankten in Kalenderwoche 11 (ab 09. März), aber immer noch erheblich weniger als die 22.429 in Kalenderwoche 12. Das heißt: Das gesamte verzeichnete Fall-Wachstum der vergangenen fünf Wochen entspricht etwa einem Drittel der Dynamik in Woche 12, als die erste Welle rollte. 

Im Gegensatz zur ersten Welle sind die Erkrankten diesmal deutlich jünger. Die jüngeren Altersgruppen verzeichnen auch das dramatischste Wachstum. Allein zwischen Kalenderwoche 32 und 34 betrug das Plus bei den 20- bis 29-Jährigen 96 Prozent, bei den 30- bis 39-Jährigen 60 Prozent, bei den 10- bis 19-Jährigen 55 Prozent. Sie alle liegen damit über dem durchschnittlichen Anstieg von 53 Prozent. Zugleich wird deutlich, wie stark allein die Gruppe der 20- bis 29-Jährigen zuletzt in Deutschland die Pandemie trieb. Schon unterdurchschnittlich nahmen die Infektionen bei den 40- bis 49-Jährige (+45 Prozent), bei den 0- bis 9-Jährigen (+36 Prozent) und bei den 50-bis 59-Jährigen (+31 Prozent) zu. 

Rückgang bei den Älteren

Und jetzt wird es frappierend: Bei den älteren Altersgruppen war zuletzt kaum ein Anstieg zu verzeichnen, teilweise sogar ein Rückgang. So sank zwischen Woche 32 und 34 die Zahl der Neuinfektionen bei den über 80-Jährigen um fast ein Viertel (-24 Prozent). Weil die Zahlen zwischen Kalenderwoche 32 und 33 noch leicht gestiegen waren, sanken sie im Vergleich zur Vorwoche sogar noch stärker – und mehr als ein Drittel (-34 Prozent). Bei den 70- bis 79-Jährigen gab es in den vergangen zwei Wochen nur 5 Prozent mehr Neuinfektionen, bei den 60- bis 69-Jährigen 6 Prozent. 

Viele Zahlen, die aber deutlich belegen, dass die Älteren am Anstieg der vergangenen Wochen zum Glück kaum oder nur stark unterdurchschnittlich partizipiert habe, die Jüngeren, vor allem die 20- bis 29-Jährigen, damit umso stärker. Die Frage ist, wie stark diese offiziellen Zahlen auch mit der Demografie der aktuell Getesteten zu tun hat. 

Was haben die aktuellen Zahlen mit Corona-Tests zu tun? 

In den vergangenen Wochen wurde viel darüber diskutiert, ob der Anstieg der gemeldeten Fälle überhaupt auf ein stark zunehmendes Infektionsgeschehen in Deutschland zurückzuführen sei – oder ob er mehrheitlich durch die hohe Zahl der getesteten Reiserückkehrer und überhaupt durch die massiv gestiegenen Coronatests zu erklären sei.  

Tatsächlich hatten laut RKI zwischendurch 39 Prozent der in Deutschland registrierten Neuinfektionen ihren Ursprung im Ausland. Und die Zahl der Tests insgesamt hat sich zwischen Kalenderwoche 28 (510.103) und Kalenderwoche 34 (987.423) fast verdoppelt, was zu einem großen Teil mit den inzwischen verpflichtenden Tests für Reiserückkehrer aus Risikogebieten zusammenhängen dürfte (Genaues weiß auch das RKI nicht). Das Plus bei den Tests war mit 94 Prozent so heftig, dass Labors und RKI zuletzt vor einer Überlastung und Engpässen bei den Testmaterialien warnten und die Politik die Rückkehrer-Tests zurückschrauben will. 


Diese zusätzlichen Tests gingen allerdings im selben Zeitraum einher mit Fallwachstum von 282 Prozent, und obwohl es so viele Tests gab, stieg die Zahl der pro 1000 Tests festgestellten Neuinfektionen (die Test-Positivenquote) von 5,9 auf 8,8. Also ja: Mehr Tests führten zu mehr gemeldeten Fällen, aber unabhängig von den Tests nahm die Corona-Dynamik tatsächlich zu. Die Frage ist nur: wie stark. 

Vermuten lässt sich zudem, dass vor allem der kräftige Anstieg zwischen Kalenderwoche 32 (ab 05. August) und Kalenderwoche 33 durch die vielen Tests überzeichnet ist. Diese schnellten allein in diesem Zeitraum um 22 Prozent hoch – gegenüber 31 Prozent bei den gemeldeten Neuinfektionen. Da allerdings die Test-Positivrate unter Reiserückkehrern laut einer umfangreichen RKI-Stichprobe deutlich über dem Schnitt aller Corona-Tests lag und die Reiserückkehrer-Tests einen großen Teil des Tests-Plus insgesamt ausgemacht haben dürften, würden die 31 Prozent mehr Neuinfektionen zwischen Kalenderwochen 32 und 33 tatsächlich zu einem großen Teil über das dramatische Mehr an Tests zu erklären sein. 

Möglicherweise begründet sich auch das geringere Wachstum der vergangenen Woche und der letzten Tage wieder teilweise über die Tests. Diese stiegen, siehe Erreichen der Kapazitätsgrenze, zwischen Kalenderwoche 33 und Kalenderwoche 34 nur noch um knapp 11 Prozent – im Vergleich zu den 17 Prozent bei den Neuinfektionen. Allerdings sank gleichzeitig die Test-Positivenquote von 0,97 auf 0,88. Auch hier gibt es zwei mutmaßliche Gründe: Erstens weniger Reiserückkehrer aus Risikogebieten, die zuvor die Positivenquote hochgetrieben hatten. Zweitens eine tatsächlich weniger dynamische Pandemieentwicklung.

Wie geht es weiter?

Jetzt eine Prognose: Die Zahl der Corona-Tests wird in den kommenden Wochen nicht mehr steigen, eventuell sogar leicht zurückgehen. Das verringert automatisch das Plus bei den gemeldeten Neuinfektionen. Die Öffentlichkeit wird dies als die langersehnte Trendwende feiern. Ich hoffe ja auch, dass es sie gibt. Aber so, wie die stark gewachsenen Corona-Tests die Vergleichbarkeit der registrierten Neuinfektions-Zahlen von Woche zu Woche schwieriger machte, gilt das auch, wenn die Testzahl stagniert oder abnimmt.

Soll heißen: Vermutlich war die Dynamik der Pandemie in den vergangenen Wochen nie so groß, wie die Zahlen es zeigten. Aber sie ist womöglich größer und ernstzunehmender, als es die Meldungen der Neuinfektionen es in den nächsten Tagen und Wochen nahelegen werden. Vor allem dürften mit dem Ende der Reihentests für Reiserückkehrer wieder mehr der dringend nötigen Testkapazitäten für Altenheime und andere Einrichtungen übrig bleiben – wodurch der Anteil der gemeldeten Neuinfektionen in den älteren Altersgruppen tendenziell wieder steigen dürfte. Es ist zu hoffen, dass hier in den vergangenen Wochen nicht zu viele Fälle übersehen wurden.

Am Ende dieses Textes werde ich einen Vorschlag machen, um dem Statistik-Problem abzuhelfen. Damit die Politik adäquat entscheiden kann, braucht sie dringend verlässliche Indikatoren, um das tatsächliche Ausmaß der Pandemie-Dynamik abschätzen zu können. Aber zunächst noch ein sehr wichtiges Thema: Was bedeuten die Zahlen für Schulen?

Corona und die Schulöffnungen 

Was wurde gestritten und diskutiert in den vergangenen Wochen: Die Schulferien gehen zu Ende, und alle Kinder gehen wieder jeden Tag zur Schule. Die Abstandsregel gilt im Klassenraum nicht mehr. So würden die Schulen zu Hotspots, warnten einige – und zeigten unter anderem auf Israel als mahnendes Beispiel. Andere verwiesen auf die skandinavischen Länder, wo die Schulen teilweise nie geschlossen oder viel früher wieder offen gewesen seien als in Deutschland und trotzdem kaum von Infektionsclustern in Bildungseinrichtungen berichtet wurde. Ebenso engagiert lief die wissenschaftliche Auseinandersetzung um die Rolle von Kindern in der Pandemie. 

An dieser Stelle will ich nicht über die Vielzahl der Studien reden und ihre Interpretation. Ich will es bei einem Blick auf die aktuellen Zahlen belassen. Und die zeigen: Ausgerechnet in den Wochen, seit ein Bundesland nach dem anderen die Schulen geöffnet hat, lässt die Infektionsdynamik bei den unter 20-Jährigen spürbar nach. 

Bei den 10- bis 19-Jährigen stieg die Zahl der gemeldeten Fälle, während fast überall Schulferien waren, von Mitte Juli bis Mitte August um 266 Prozent – gegenüber 149 Prozent insgesamt. In den beiden Wochen seit 09. August lag der Anstieg bei den 10- bis 19-Jährigen dagegen fast schon im Durchschnitt (55 versus 53 Prozent).  

Bei den 0- bis 9-Jährigen wiederum betrug der Anstieg zwischen Mitte Juli und Mitte August 81 Prozent – schon das weniger als die 149 Prozent insgesamt. In den vergangenen zwei Wochen: 36 Prozent (gegenüber 53 Prozent insgesamt). Und in der vergangenen Woche verzeichnete das RKI sogar ein Minus von fast 6 Prozent der Neuinfektionen bei den Kleinsten.

Über die Gründe für diese Entwicklung – etwas den gewiss hohen Anteil von Kindern und Jugendlichen unter den getesteten Reiserückkehrern zwischendurch – kann man jetzt wiederum streiten. Fest steht: Während der Ferien stiegen die Zahlen bei den Kindern und Jugendlichen im Vergleich zur Bevölkerung insgesamt deutlich stärker. Seit in immer mehr Bundesländern wieder Schule ist, lässt die Dynamik nach. Süffisant könnte man sagen: Schule scheint in Corona-Zeiten für Kinder und Jugendliche gesünder zu sein als Schulferien. Aber das ist natürlich nur eine Momentaufnahme, die sich – wie bei allen anderen Altersgruppen auch – jederzeit ändern kann. Und zum Glück gilt das Commitment der Politik zum Recht von Kindern auf Bildung Teilhabe inzwischen unabhängig von den gerade aktuellen Zahlen.

Es wäre gut, wenn diese Zahlen in der Debatte über die Öffnung von Bildungseinrichtungen mehr Beachtung finden würden als Statistiken über wegen Corona-Fälle vorübergehend ganz oder teilweise geschlossene Kitas und Schulen – die statistisch erwartbar sind und –unabhängig davon, ob es dort selbst zu Clustern kommt, in jedem Fall weiter geschehen werden.

Am Ende eine Forderung: ein repräsentatives Corona-Panel

Die Politik muss ihre Corona-Maßnahmen an der Entwicklung der Pandemie ausrichten. Sie muss zielgenau handeln, nicht zu vorsichtig, aber auch nicht übertrieben. Aber wie soll das gehen, wenn wir gar nicht genau wissen, wie die Entwicklung tatsächlich ist?

Die Über- und Unterzeichnung durch die Zahl der Coronatests und die Demografie der Getesteten habe ich beschrieben. Im Moment beeinflussen also das Alter der Infizierten, Faktoren wie Urlaubszeiten, und auch die Zahl der Tests das Gesamtbild so, dass es schwer ist, wirklich zu verstehen, mit welcher Wucht sich die Pandemie fortsetzt. Die gemeldeten Zahlen lassen Rückschlüsse darauf zu, ob die Fälle in Deutschland tendenziell zu- oder abnehmen – wie stark die dahinter liegende Dynamik wirklich ist, bleibt dagegen im Dunkeln.

Es ist positiv und ermutigend, dass die Zahl der Krankenhauseinweisungen in den vergangenen sechs Wochen trotz der Vervielfachung der wöchentlichen Neuinfektionszahlen gerade mal um ein Drittel gestiegen ist – auf immer noch sehr niedrige 323 Fälle in der vergangenen Woche. Auch die Zahl der verstorbenen Coronainfizierten liegt weiter und unverändert bei 20, 30 pro Woche. Doch gerade weil sich derzeit so viele Junge infizieren, die sehr viel seltener schwer an Covid-19 erkranken, taugen auch die Krankenhauseinweisungen und die Zahl der Todesfälle nicht als Frühwarnsystem. Wenn sie erst steigen, die Infektionsdynamik also erneut bei den Älteren ankommt, ist es eigentlich schon zu spät.

Deshalb ist es aus meiner Sicht nötig, dass die Politik jetzt zu einem anderen Mittel greift: einem repräsentativen Corona-Panel.

Die Idee ist simpel: Bundesweit werden 20.000 Menschen repräsentativ ausgewählt und alle zwei Wochen auf eine aktuelle Corona-Infektion getestet – bis die Pandemie vorbei ist. Damit ließe sich genau bestimmen, wie viele der 20.000 Menschen sich jeweils in einem Zwei-Wochen-Zeitraum infizieren. Steigt die Dynamik bundesweit (statt nur in einzelnen Clustern), ließe sich das verlässlich an dem Panel ablesen. Nicht auf absolute Zahlen hochgerechnet, dafür wären die Infektionszahlen im Panel zu gering. Aber die Dynamik wäre in ihrer Stärke abzulesen und vor allem unabhängig von irgendwelchen Testverzerrungen von Monat zu Monat vergleichbar. Zugleich würde eine bessere Abschätzung gelingen, wie hoch tatsächlich die Dunkelziffer nicht entdeckter Coronainfektionen ist. 

Ein solches Sample hätte noch einen Vorteil: Die Politik könnte munter weiter testen, die Corona-Testzahlen insgesamt könnten nach Bedarf steigen (so die Kapazitäten es zulassen), und wenn dadurch zwangsläufig auch die Zahl der Corona-Neuinfektionen zunimmt, kann die Debatte trotzdem besonnen bleiben. Denn ein Panel würde unabhängig von der Gesamtzahl der Tests ein repräsentatives Bild der Lage bieten. 

Wie wäre es, wenn Bund und Länder sich bei ihrem nächsten Treffen auf ein solches Panel verständigen würden? Billig wäre es nicht, es würde auch ein wenig von den Testkapazitäten kosten. Aber es wäre logistisch ohne Weiteres machen. Und die Politik hätte endlich eine verlässlichere Grundlage für ihre Entscheidungen.

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