Schöner Radfahren in Utrecht

Die neue Radbrücke und das weltgrößte Fahrradparkhaus sind wegweisend für eine moderne Radinfrastruktur.

Petra Appelhof / Ector Hoogstad

Busy Streets - Auf neuen Wegen in die Stadt der Zukunft

Breite Radwege, großzügige Fahrradbrücken und riesige Parkgaragen - an diese Standards haben sich die Radler in vielen niederländischen Städten längst gewöhnt. Utrecht geht jetzt noch einige Schritte weiter: Am Bahnhof gibt es neben dem größten Fahrradparkhaus der Welt die neue Rad- und Fußgängerbrücke „Moreelsebrug“ - beide machen Radfahren in Utrecht nicht nur schnell und sicher sondern auch extrem komfortabel. 

Die Brücke und das neue Fahrradparkhaus gehören zum Masterplan der Stadt. Bis 2030 soll die Gegend um den Bahnhof komplett umgebaut werden. Die Stadt will mit attraktiven Plätzen und Straßen ihre Bewohner zum Flanieren und Verweilen einladen. Dazu werden historische Kanäle rekonstruiert, die in den 60ern zu Autostraßen wurden und der zugige Bahnhofsplatz soll Marktplatzcharakter erhalten.

Bis 2020 will Utrecht zudem eine Fahrradstadt von Weltrang werden. Mit ihren beiden neuen Bauwerken stellt die Stadt nun dafür die Weichen. Das Parkhaus toppt mit seinen 13.500 Stellplätzen das bislang größte Fahrradparkhaus der Welt in Tokio mit 10.000 Stellplätzen. Allerdings bietet es weit mehr als reines Fahrradparken. In dem Parkhaus neben dem Bahnhof wird den Radfahrern buchstäblich der rote Teppich ausgerollt: Ohne Stopp können sie rund um die Uhr auf breiten rot gestrichenen Einbahnstraßen zu ihrem Stellplatz fahren. Ein digitales Leitsystem lotst sie über leicht steigende und abfallende Rampen zu den freien Plätzen. Bezahlt wird mit der Chipkarte des öffentlichen Nahverkehrs. Die ersten 24 Stunden sind kostenfrei.

Radfahrer sind im Fahrradparkhaus unterwegs.
Ohne Stopp bis zum Stellplatz
Petra Appelhof/ Ector Hoogstad
Die offenen und verglasten Bereiche schaffen gute Sichtachsen
Petra Appelhof/ Ector Hoogstad
Innenansicht eines hellen Treppenhauses
Die Architekten haben die Materialien Holz, Beton und Glas immer wieder neu arrangiert
Petra Appelhof/ Ector Hoogstad
Ein hoher Flur mit einem roten Radweg und einem Radfahrer.
Breite und gut beleuchtete Wege sind das Markenzeichen des Fahrradparkhauses.
Petra Appelhof/ Ector Hoogstad
Ein Radfahrer fährt von links kommend an einer grauen Säule im Untergeschoss vorbei. Rechts im Bild sieht man Stellplätze für Fahrräder.
An manchen Stellen wirkt das Parkhaus schon fast wie eine Kathedrale
Petra Appelhof / Ector Hoogstad

 Zukunftsweisend ist die Gestaltung des Gebäudes. Die Architekten haben verschiedene Materialien wie Beton, Holz und Glas kombiniert. Wo möglich fällt Tageslicht ein. So kommt das Gebäude mit wenig künstlicher Beleuchtung aus. Den Architekten war es wichtig, dass die Nutzer stets eine gute Übersicht über das Geschehen im Gebäude haben und wissen, wo sie sich gerade befinden. Durch komplett offene oder verglaste Bereiche und geschickte Sichtachsen haben die Radfahrer untereinander Sichtkontakt. Mancherorts verbreitert sich die Fahrspur und lotst die Fahrer um riesige Trompetensäulen herum. Diese tragen das wabenförmige Dach, das den Bahnhofsvorplatz überragt. Das Parkhaus wirkt teilweise wie eine Kathedrale, dann wieder wie ein Lichthof und an anderer Stelle wie eine Bücherei.

Trotz dieser architektonischen Finessen hatten die Planer das Zeitmanagement der Nutzer stets im Blick. Nach einem dreiminütigem Fußweg erreichen die Radfahrer auch den entferntesten Bahnsteig. Diese Zweckmäßigkeit und der integrierte Service im Haus waren für das Gesamtkonzept wichtig. Neben einem Fahrradverleih mit rund 700 Rädern gibt es eine Fahrradwerkstatt sowie kleine Servicestationen. 


Zur Zeit kommen täglich etwa 60 Prozent der Utrechter mit dem Rad ins Zentrum. Die Stadt will diesen Anteil noch steigern. Denn Utrecht ist die viertgrößte und am schnellsten wachsende Stadt der Niederlande. Allein in den vergangenen zehn Jahren zogen 50.000 Menschen hierher. 2028 sollen 400.000 Menschen in Utrecht leben. Wenn all diese Menschen weiterhin nachhaltig mobil sein wollen, ist das Fahrrad eine sinnvolle Lösung. 

Der Umbau des Bahnhofsareals spielt im Mobilitätsplan der Stadt eine wichtige Rolle. Früher lag der Bahnhof am Rand der Innenstadt. Das Wachstum hat ihn in den vergangenen Jahren aber immer mehr ins Zentrum gerückt. Bislang haben die Gleise die Stadt regelrecht zerschnitten. Wer vom Osten in den Westen der Stadt wollte, musste einen Umweg von 1,6 Kilometer in Kauf nehmen. Die Moreelsebrug verbindet nun die beiden Seiten der Stadt: den gleichnamigen Park und die Altstadt im Westen mit dem wachsenden Stadtteil und dem neuen Businessviertel im Osten.

Stadtansicht aus einer erhöhten Position mit Blick auf die Brücke für Fußgänger und Radfahrer. Sie geht an einem Hochhaus vorbei. Im Hintergrund ist eine Kirche zu sehen.
Die neue Fußgänger- und Radfahrerbrücke überspannt in zwei weich geschwungenen Wellen die Schienen.
Cepezed/ Lucas van der Wee
Auf dem Treppenaufgang und auf der Brücke selbst sind Spaziergänger in beiden Richtungen unterwegs. Sie tragen dicke Jacken, die Bäume im Hintergrund sind kahl.
Die Brücke lädt zum Bummeln und Verweilen ein
Leon van Woerkom | cepezed
Auf dem Mittelstreifen der Brücke, der mit kleinen Bäumen bepflanzt ist. Auf der linken Spur sind Radfahrer zu sehen.
Mehr Promenade als Brücke - mit den Bäumen wird in neun Metern Höhe der angrenzende Moreelsepark fortgesetzt
Lucas van der Wee
Blick auf die spärlich frequentierte Fußgänger- und Radfahrerbrücke zu einer kalten Jahreszeit bei bedecktem Himmel.
Abkürzung: Die Brücke erspart Radfahrern und Fußgängern einen 1,6 km langen Umweg
Leon van Woerkom | cepezed
Abendliche Stadtansicht mit Blick auf dem Aufgang zur Fußgänger- und Radfahrerbrücke. Ein paar Menschen sind auf der Treppe zu sehen.
Eine Rampe fehlt. Radfahrer müssen schieben oder den Aufzug nutzen
Jannes Linders
Nächtliche Stadtansicht mit Blick auf die Fußgänger- und Radfahrerbrücke. Sie ist beleuchtet. Unter ihr sind ein Zug und Busse zu erkennen.
Nachts wird die Brücke zum Licht-Kunstwerk
Jannes Linders

Die Brücke ist ausschließlich für Fußgänger und Radfahrer konzipiert worden und überspannt in zwei weich geschwungenen Wellen die Schienen. Obwohl sie 312 Meter lang ist und zehn Meter breit, wirkt sie filigran und bildet einen Ruhepol zwischen den beiden Stadtteilen. 

Die großzügigen Wege für Radfahrer und Fußgänger werden neben Markierungen zusätzlich durch 15 große Bäume auf der Brücke voneinander getrennt. Mit den Bäumen soll der angrenzenden Moreelsepark auf der Brücke fortgesetzt werden - in neun Metern Höhe. Das durch die Bäume geschaffene kleine Stück Natur lädt sofort zum Verweilen ein. Viele Fußgänger und Radfahrer bleiben kurz stehen oder rollen im Schritttempo weiter. Sie beobachten den Zugverkehr oder genießen den unverstellten Blick auf die Stadt. Auf der Moreelsebrug nehmen sie sich eine kurze Auszeit vom Rummel in der Stadt.

Die Bäume sind die einzigen senkrechten Elemente auf dem Bauwerk. Auf Laternen oder Masten haben die Architekten verzichtet. Sie wollten den Passanten einen unverstellten Blick gewähren. Der weite Ausblick wird durch das gläserne Geländer noch verstärkt. 

Die LED-Beleuchtung ist in der Balustrade, den Pfosten und am Geländerboden integriert. So entstehen nachts keine dunklen Spots für Fußgänger und Radfahrer; außerdem wird die Brücke auf diesem Weg sobald es dämmert, in ein Licht-Kunstwerk verwandelt. Die von unten angestrahlten Bäume setzen hier noch einen besonderen Akzent. Um auf die Brücke zu gelangen, können Radfahrer entweder Aufzug fahren oder die Räder die Rampe neben der Treppe hinaufschieben.

Radfahren ist auf der Moreelsebrug und in dem Fahrradparkhaus am Utrechter Hauptbahnhof weit mehr als sicher, praktisch und komfortabel. Die Mischung aus Modernität und Komfort machen den Charme der beiden Bauwerke aus. Sie stehen für die Stadt der Zukunft. Hier ist es leicht und attraktiv, nachhaltig unterwegs zu sein. 

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