Amazonas: Keine Sorge um Sauerstoff – über Artenvielfalt und Klima umso mehr
Inferno im Regenwald: die wichtigsten Irrtümer, Fragen und Antworten. Von Christian Schwägerl
AnthropoScene bei RiffReporter: Journalistische Expeditionen in unsere neue Erdepoche
Die Waldbrände im Amazonas beschäftigen viele Menschen – doch was sind die Hintergründe der Naturzerstörung? Wie dramatisch ist die Lage im Vergleich zu den Vorjahren? Und welche Irrtümer kursieren in sozialen Netzwerken zu den #AmazonFires?
Der Journalist und Biologe Christian Schwägerl schreibt seit vielen Jahren für Medien wie FAZ, GEO, Spiegel Online und Yale E360 über Umweltforschung und Umweltpolitik. Auf Recherchereisen hat er im Amazonas, im Kongobecken und in Indonesien die Gefahren für den tropischen Regenwald aus der Nähe erlebt.
Eine Frage vorneweg: Ist der Amazonas wirklich die „Lunge der Erde“ und produziert 20 Prozent des Sauerstoffs?
Das Sprachbild von der „Lunge" soll verdeutlichen, wie wichtig der Amazonaswald als Ökosystem ist. Benutzt hat es in den vergangenen Tagen neben vielen anderen Prominenten auch der französische Präsident Macron.
Richtig ist daran, dass der Amazonaswald von erheblicher Bedeutung für globale Artenvielfalt, Weltklima und indigene Kulturen ist. Der Tweet enthält aber zwei Fehler:
Eine „Lunge“ produziert keinen Sauerstoff, sondern nimmt diesen aus der Atemluft auf – das sprachliche Bild ist also irreführend.
Und die Zahl von 20 Prozent bezeichnen Umweltforscher als falsch. „Die Aussage ist nicht richtig und rührt von einem nur teilweisen Verständnis davon, wie Ökosysteme funktionieren", sagt Yadvinder Malhi, Direktor des Oxford Centre for Tropical Forests.
Vegetation setzt bei der Photosynthese – also bei Sonnenschein – Sauerstoff frei. Bei Dunkelheit kommt die Photosynthese aber zum Erliegen, dann atmen Pflanzen nur noch Sauerstoff ein und geben Kohlendioxid ab.
Unter dem Strich setzen Pflanzen mehr Sauerstoff frei als sie bei Dunkelheit einatmen und verstoffwechseln. Doch andere Prozesse im Ökosystem, etwa die Aktivität von Mikroben, führen dazu, dass die Nettobilanz beim Sauerstoff-Output bei Null liegt, betont Malhi (einen Link zu einer ausführlichen Erklärung gibt es in den Quellen).
Einen Anteil von 20 Prozent trägt der Amazonas zum globalen Sauerstoff-Kreislauf durch Photosynthese zudem keinesfalls bei. Malhi und andere Forscher denken, dass bei den öffentlich kursierenden Zahlen irrtümlich der Wert nur für die Landfläche zugrundegelegt wurde (also z.B. ohne das Plankton der Meere) und dass zudem stark gerundet wurde. Der reale Wert liegt eher bei 6 Prozent – und die Produktion wird wie gesagt durch den Konsum im Ökosystem wieder ausgeglichen.
In sozialen Medien wird zudem darüber spekuliert, die Brände gefährdeten unseren Sauerstoff-Vorrat zum Atmen. Dieses Risiko bestehe nicht, betont der Umweltwissenschaftler und frühere Direktor der Kalifornischen Akademie der Wissenschaftern, Jonathan Foley, einer der führenden Mahner zu Klimakrise und Artenvielfalt aus der Wissenschaft – und wie Malhi jeder Verharmlosung unverdächtig:
Foley, der zu diesem Thema selbst geforscht hat (siehe Quellen), schreibt:
Konzentrieren wir uns auf die wirklichen Probleme. Sauerstoff ist, Gott sei Dank, kein Thema, um das wir uns Sorgen machen müssen. (Und ist es nicht schön, eine Sache von der Sorgenliste zu streichen?)"
Danke, ja.
Denn die wirklichen Probleme sind groß genug: Die Entwaldung löscht Artenvielfalt aus. Sie verstärkt durch das frei werdende Kohlendioxid die Erderhitzung und sie bedroht indigene Kulturen. Dieses aktuelle BBC-Video zeigt das Ausmaß der Zerstörung (graue Fläche bzw. Bildfläche anklicken, dann können Sie das Video ansehen und in diesem Artikel bleiben):
Warum machen die Brasilianer das überhaupt?
Das Motiv: Regenwälder werden in Brand gesteckt oder gerodet, um die frei werdenden Flächen landwirtschaftlich zu nutzen. Die Asche der Bäume dient dabei als Dünger für den Anbau von Pflanzen, denn der Boden im Amazonas ist von Natur aus wenig fruchtbar für den Anbau von Kulturpflanzen.
Im niedergebrannten Amazonaswald entstehen dann entweder Grasweiden für Rinder, deren Fleisch für den Verzehr und deren Häute für die Lederproduktion verkauft werden, oder alternativ Äcker für den Anbau von Soja, das dann als Tierfutter verwendet oder exportiert werden kann.
Brasilien verdient viele Milliarden Euro pro Jahr am Export von Agrarprodukten, das Agrobusiness zählt mit einem Anteil von knapp 24 Prozent am Bruttosozialprodukt zu den wichtigsten Branchen des Landes. Haupttriebfeder für das Geschäft ist der weltweite Konsum von Fleisch, vor allem in China und Europa.
Und wie lange brennt der Amazonas schon?
Im Gegensatz zu nördlichen Waldgebieten, in denen Feuer oftmals von Natur aus vorkommen, ist der Amazonas ein Feuchtgebiet. Zwar gibt es dort auch natürlichweise Feuer, etwa nach Blitzeinschlägen. Damit es dort aber flächig brennt, muss Feuer mit Absicht gelegt werden. Das funktioniert in Brasilien in der Trockenzeit von Juni bis November.
In sozialen Medien ist zu lesen, der Amazonas brenne „seit drei Wochen“. So hat das etwa der Fußballspieler Cristiano Ronaldo auf seinem Twitteraccount seinen 79,4 Millionen Followern mitgeteilt. Das stimmt aber nicht.
Die Erschließung des Amazonasgebiets und die Zerstörung des dortigen Regenwaldes ist vielmehr ein seit Jahrzehnten laufender Prozess. Maßgeblich vorangetrieben hat ihn bereits in den 1960er-Jahren das brasilianische Militär in der Zeit der Diktatur (siehe unten). Seitdem gibt es jedes Jahr eine mehr oder weniger intensive „Feuersaison".
Wieviel Wald ist dabei schon verloren gegangen?
Insgesamt sind im brasilianischen Teil des Amazonas seit 1970 knapp 800.000 Quadratkilometer Wald zerstört worden. Das entspricht einer Fläche von 900 mal 900 Kilometern Ausdehnung oder 2,3 mal der Fläche Deutschlands.
Brechen die aktuellen Brände wirklich Rekorde?
Das ist noch nicht klar. Historische Rekorde wurden bisher nicht gebrochen. Das Ausmaß der Brände ist aber im Vergleich zum Vorjahr außergewöhnlich hoch. Noch läßt sich für das Jahr 2019 die Fläche der abgebrannten Waldflächen nicht genau bestimmen. Dazu müssen Wissenschaftler Daten von Satelliten und Beobachtungen am Boden auswerten. Was eindeutig ist: Die Zahl der vom Jahresbeginn bis zum 22. August registrierten Brände liegt 2019 deutlich höher als in den Vorjahren.
Die realen Waldverluste waren in früheren Jahren aber schon einmal deutlich höher als zuletzt. Seit etwa 2008 ist die Entwaldung deutlich zurückgegangen. Das war der aktiven Umweltpolitik in der Amtszeit der Umweltministerin Marina Silva zu verdanken. In den vergangenen fünf Jahren gingen die Werte aber wieder nach oben.
Zu erwarten ist nun, dass der Waldflächenverlust 2019 höher ausfallen wird als in den Vorjahren. Im nächsten Bild dargestellt sind die aktuellen Feuer in der Auswertung der US-Raumfahrtbehörde NASA. Der Ausschnitt ist rund 3500 Kilometer breit und zeigt im Zentrum den „Ring des Feuers" am Südrand des schwarz dargestellten Amazonas-Regenwalds. Dargestellt sind auch Feuer, die nicht unmittelbar im Primär-Regenwald liegen, sondern auf Flächen lodern, die bereits in früheren Jahren für die Landwirtschaft abgeholzt worden waren.
Sind die Feuer so groß wie die roten Flächen auf digitalen Landkarten?
Glücklicherweise nein. Bei der Interpretation digitaler Darstellungen ist Vorsicht geboten. Auf digitalen Landkarten müssen Marker eine gewisse Größe haben, um für den Betrachter sichtbar zu sein. Diese Größe ist aber nicht unbedingt gleich der Größe des Feuers. Satelliten sind sehr gut darin, selbst kleine Brände zu detektieren. Sie erfassen zum Beispiel auch das Abfackeln von Erdgas auf Ölplattformen im Meer. Wenngleich hinter jedem eingetragenen Punkt ein detektiertes Feuer steckt, variieren die Brände in ihrer realen Größe. Der Eindruck eines Flächenbrands täusch aber – es wäre geboten, dass die Webdesigner der NASA-Datenbank FIRMS hier für eine bessere und weniger mißverständliche Darstellung sorgen. Ganz gewiss steht zum Glück nicht halb Südamerika (oder Afrika) in Flammen. Vielmehr handelt es sich um Zehntausende große und kleine Brände. Das ist schlimm genug – die Dramatik bleibt groß. Die Folgen der Entwaldung für Klima, biologische Vielfalt und indigene Kulturen sind katastrophal. Das zeigt allein schon die Warnung des Amazonas-Ornithologen Mario Cohn-Haft vor dem Aussterben von Vogelarten, die erst frisch entdeckt wurden (der Link zum Interview mit Cohn-Haft von Claudia Ruby im RiffReporter-Projekt „Die Flugbegleiter" steht auch in den Quellen).
Wie stark ist der brasilianische Amazonaswald schon beschädigt?
Wer denkt, dass der größte zusammenhängende Regenwald der Welt bereits weitgehend zerstört ist, liegt zum Glück falsch. Die bisherige Ausdehnung der Agrarflächen seit 1970 hat rund 20 Prozent des brasilianischen Teils des Regenwalds beseitigt.
Erleichtert? Die Probleme werden dadurch aber nicht kleiner.
Die Zerstörung des Amazonas-Waldes ist auch in diesen Dimensionen eine ökologische und humanitäre Katastrophe. Zu den negativen ökologischen Effekten zählt der Verlust von zahlreichen Tier-, Pflanzen- und Pilzarten, die in den betroffenen Regionen leben. Hinzu kommen große Mengen Kohlendioxids, die als Treibhausgas beim Abbrennen von Wäldern freigesetzt werden. In einem insgesamt trockeneren Klima kann die bisherige Entwaldung das Ökosystem verletzlicher für die Effekte der globalen Erderhitzung machen.
Wissenschafler warnen vor einer langfristig dauerhaften Verwandlung des gesamten Amazonas in eine Savanne, sollte die Erderhitzung für trockeneres Gesamtklima sorgen und die Entwaldung weitergehen. Der Amazonas ist eines der gefürchteten „Kippelelemente im Erdsystem".
Eine humanitäre Katastrophe ist die Agrarexpansion, weil vielfach die Menschenrechte indigener Kulturen mit Füßen getreten und den indigenen Gruppen irreversibler Schaden zugefügt wird.
So sieht dem wissenschaftlichen Großprojekt „Global Forest Change" an der University of Maryland zufolge die Situation in den Jahren 2000 bis 2018 aus. Auf dem Bild dargestellt sind auch Vegetationsverluste in den südamerikanischen Cerrado-Savannen. Im Gegensatz zu den Darstellungen der Brände, wo Marker größer ausfallen können als die betroffenen Flächen, sind die hier in diesen Landkarten eingezeichneten Flächen real. Es handelt sich um Auswertungen von Satellitendaten über viele Jahre hinweg. Dabei können Änderungen in der Vegetation sehr genau erfaßt werden.
Plötzlich ist das Thema Amazonas überall. Wieso haben sich nicht schon lange mehr Menschen über die Regenwaldzerstörung aufgeregt?
In sozialen Medien ziehen viele Menschen Vergleiche zum Brand der Kathedrale Nôtre Dame, von dem die ganze Welt aufgeschreckt worden ist. Warum Betroffenheit über die knapp 900 Jahre alte Kathedrale, aber nicht, wenn der größte Regenwald der Welt, Ergebnis einer Millionen Jahre währenden Evolution, brennt?
Das kann man sich in der Tat fragen.
Aber man kann nicht behaupten, es hätte in den vergangenen Jahren an Informationen gemangelt.
Manche junge Umweltaktivisten wird das schockieren: Bereits in den 1980er-Jahren gab es ganz ähnliche Schlagzeilen zum Amazonas wie heute. Damals wurde sogar zum Boykott von Firmen aufgerufen, die mit der Regenwaldzerstörung Geld verdienen, von Holzimporteuren bis zu Motorsägenherstellern. In Deutschland engagiert sich zum Beispiel seit 1986 der Verein „Rettet den Regenwald" – und auch die großen Umweltverbände haben zur Entwaldung regelmäßig Alarm geschlagen.
Publizistisch machte und macht sich besonders das Magazin GEO mit zahlreichen Reportagen darum verdient, die Öffentlichkeit über die Gefahr für die biologische Vielfalt und für indigene Kulturen zu informieren. Auch viele andere Umweltjournalisten haben regelmäßig versucht, auf die Zerstörung des Amazonaswaldes aufmerksam zu machen. Allerdings wurde in vielen Redaktionen das Thema so behandelt, wie nun US-Präsident Trump den Klimawandel beschreiben ließ: als „Nischenthema".
In Brasilien selbst gibt es schon lange eine aktive Widerstandsbewegung, die sich für den Schutz des Waldes einsetzt. Einer ihrer früheren Anführer, der Kautschukzapfer und Gewerkschaftsführer Chico Mendes, wurde 1988 auf Geheiß von Großgrundbesitzern ermordet.
Doch trotz vieler Warnungen, Beiträge und Alarmmeldungen hat es die Öffentlichkeit bisher geschafft, das Thema weitgehend zu verdrängen – wie auch die Warnungen zur Klimakrise und die Erkenntnisse von Biologen zum Artenschwund. Nun gibt es Anzeichen für einen Bewusstseinswandel. Der Aufstieg von Protestbewegungen wie Fridays for Future und Extinction Rebellion spiegelt zumindest wider, dass das Thema sehr viele Menschen bewegt.
Und was hat der brasilianische Präsident Bolsonaro mit der Waldzerstörung zu tun?
Jair Bolsonaro ist sicherlich nicht allein für das verantwortlich, was gerade im Amazonas passiert. Ein ganzes Geflecht einflußreicher Familien, Firmen und Lobbyisten sorgt seit vielen Jahren dafür, dass die Interessen der Soja-, Fleisch- und Holzwirtschaft im Parlament und in der Regierung Gehör finden. Bolsonaro personifiziert allerdings diese Interessen,
Bisherige brasilianische Regierungen haben sich zumindest rhetorisch zum Schutz des Amazonas-Regenwaldes und seiner indigenen Bewohner bekannt. Es kamen Politiker wie Marina Silva in Regierungsämter, die sich für den Schutz des Regenwaldes engagierten. Seit der rechtspopulistische Politiker im größten Land Südamerikas an die Macht gekommen ist, dreht sich alles rückwärts. Zwar hat Bolsonaro nun angesichts internationaler Kritik demonstrativ seine „Liebe" zum Amazonas zum Ausdruck gebracht. Von allem anderen, was er bisher zum Thema gesagt hat, durften sich Holzfäller und Großgrundbesitzer aber ermutigt fühlen, die Entwaldung wieder massiver voranzutreiben.
Der frühere Fallschirmspringer Bolsonaro hat bereits in seinem Wahlkampf angekündigt, den Amazonas ins Visier zu nehmen. Damit schließt er auch in diesem Bereich an die Zeit der Militärdiktatur zwischen 1964 und 1985 an. Den Amazonas auszubeuten und seine indigenen Völker zu kontrollieren, gehörte zu den Großvorhaben des brasilianischen Militärs in dieser Zeit. Mit Projekten wie der Transamazonas-Autobahn und Subventionen für Rinderfarmer sollte der riesige Wald schon damals aggressiv erschlossen werden.
Die Erschließungspläne folgten schon während der Militärdiktatur einer streng nationalistischen Agenda, wie Bolsonaro sie nun wieder vertritt. So wurden zum Beispiel besonders jene indigenen Gruppen attackiert, deren Territorien sich über Ländergrenzen hinweg erstrecken. Man wollte damit sichergehen, dass sie sich im Fall eines Konflikts mit Nachbarländern nicht auf die Seite des Feindes schlagen.
Stramm nationalistisch ist auch, dass Bolsonaro es ablehnt, den Amazonas-Wald überhaupt als ein globales Naturerbe zu betrachten. Er wirft Industrieländern, die sich für den Schutz des Waldes aussprechen und das Thema bei Gipfeln wie dem G7-Treffen in Biarritz debattieren, eine Einmischung in innere Angelegenheit und neo-koloniales Verhalten vor. Für ihn ist das so, als würden Brasilianer über die Forstverwaltung zum Beispiel in Bayern mitbestimmen wollen.
Jetzt reden alle über Brasilien. Wird nur dort Wald zerstört?
Nein, ganz und gar nicht.
Die NASA zeigt auf der folgenden Landkarte alle Brände in Wäldern und auf Agrarflächen, die zwischen dem 15. und dem 22. August von Satelliten und Beobachtungsstationen aus registriert wurden. Deutlich zu sehen ist darauf der „Ring des Feuers", der sich quer am Südrand des brasilianischen Teils des Amazonasgebiets erstreckt. Ebenso deutlich zu sehen ist aber eine hohe Feuerintensität in Peru, Bolivien und Paraguay. In diesen Länder liegen die Zahlen ebenso wie in Brasilien deutlich über den Vorjahren.
(Lesen Sie als Beispiel für eine positive Nachricht zum Thema Waldzerstörung in Peru auch die Reportage meiner RiffReporter-Kollegin Hildegard Willer über ein indigenes Volk, das sich mit Drohne und Smartphone gegen Holzfäller wehrt. Link in Quellen)
Die Zahl der Brände liegt 2019 bisher in ganz Südamerika deutlich höher als in den Vorjahren, wie Daten der brasilianischen Raumfahrtbehörde zeigen.
Waldzerstörung ist ein weltweites Problem. Zwar gibt es Regionen, in denen die Waldfläche zunimmt – etwa in Europa. Doch global gesehen zerstört die Menschheit unter dem Strich die globale Waldfläche. Allein zwischen 2002 und 2012 verschwanden 2,3 Millionen Quadratkilometer Wald – eine 1500 mal 1500 Kilometer große Fläche. Die folgenden Darstellungen aus dem Projekt „Global Forest Change" der University of Maryland zeigt die Entwicklung von Waldflächen in verschiedenen Teilen der Welt im Zeitraum 2000 bis 2018..
Sie sehen hier keine Ausschnitte von Regionen, sondern weite Teile von Kontinenten und mit Indonesien ein ganzes Land. Dargestellt sind keine aktuellen Feuer, sondern bestehende Waldflächen (grün), Waldverluste durch verschiedene Ursachen (rot), Waldwachstum (blau, bis 2012) und Gebiete, in denen Wald gleichzeitig verlorenging und hinzukam (rosa).
Tropisches Afrika
Indonesien
In Indonesien ist der Anbau von Ölpalmen für den heimischen Konsum und den Export auch nach Europe Hauptursache der Regenwaldzerstörung.
Nordamerika
Sibirien
Eine unangenehme Frage: Haben wir selbst etwas mit der Regenwaldzerstörung in Brasilien zu tun?
Ja, eindeutig. In Brasilien verschwindet der Wald zu einem guten Teil, um Soja für den Export anzubauen – vor allem für die Nachfrage aus China, aber auch für die Tierfütterung in Europa, inklusive Deutschland.
In einem Brief an das Wissenschaftsmagazin Science legten mehr als 600 Forscher im April 2019 dar, dass der Import von Fleisch aus Brasilien allein im Jahr 2011 zu einer Zerstörung von Wald im Umfang von 300 Fußbaldfeldern täglich geführt hat.
Diese Fläche täglich – nur für den Fleischkonsum in der EU?
Ja. Dem Verband brasilianischer Fleischerzeuger zufolge importierte die EU im Jahr 2018 rund 118.000 Tonnen Rindfleisch aus Brasilien – das entspricht ungefähr einem Steak für jeden EU-Bürger. Die EU ist nach dem Spitzenreiter China der drittwichtigste Absatzmarkt für Brasiliens Rindfleischexporteure. 640 Millionen Euro bezahlten die Europäer dafür an Brasilien. Ein Grund für die Beliebtheit des brasilianischen Fleisches: Es kostet der Zeitschrift „Agrar heute“ zufolge im Einkauf 58 Prozent weniger als Rindfleisch aus der EU.
Hinzu kommt als Ursache für Waldzerstörung der Import von Soja als Tierfutter. Die Importmengen waren schon einmal größer. Um Konflikte mit US-Präsident Trump zu vermeiden, importieren die Europäer vorsorglich mehr Soja aus den USA. Doch noch immer sind die Dimensionen atemberaubend: Das Statistische Bundesamt hat 2018 eine Studie vorgelegt, welche Anbaufläche in Brasilien allein für jene Agrarerzeugnisse benötigt wird, die von dort nach Deutschland importiert werden: Es sind etwa 122 mal 122 Kilometer, eine Fläche von der Größe Schlewsig-Holsteins.
Sind wir wirklich so fleischhungrig?
Entgegen den Empfehlungen von Medizinern – und trotz des Hypes um Vegetarismus und Veganismus – essen wir immer noch sehr viel Fleisch. Der deutsche Fleischkonsum ist mit 60 Kilogramm pro Einwohner deutlich höher, als dies durch Weidetiere und übliche Tierhaltung auf heimischen Bauernhöfen produziert werden könnte. Deshalb werden Tiere in großer Zahl in Ställen gehalten und mit Kraftfutter schlachtreif gemacht. Dazu reichen Mais und Heu von heimischen Flächen nicht aus. Folge: Wir importieren Soja.
Der einzelne Bürger kann sich beim Anblick der Bilder aus Brasilien fragen, wie er es mit dem Konsum von Fleisch und Milchprodukten aus Massentierhaltung hält. Denn bei diesen Produkten ist – im Gegensatz zu heimischer Weidehaltung – die Wahrscheinlichkeit am größten, dass man sein Geld auch in die brasilianische Waldzerstörung investiert.
Doch der heimische Konsum erklärt nur einen Teil des Problems.
Aha – und der andere Teil?
Wer denkt, Deutschland sei im Bereich der globalen Landwirtschaft ein kleiner Player, liegt komplett daneben.
Sowohl bei den Importen als auch bei den Exporten ist Deutschland jeweils auf Platz 3 – im weltweiten Ranking.
Die Agrarbranche verdient gezielt in wachsendem Maß Geld damit, Lebensmittel für den Export zu produzieren – mit Unterstützung der Bundesregierung.
Das heißt, wir importieren Tierfutter aus Brasilien, um Fleisch nach China zu exportieren?
Exakt. Der Wert deutscher Exporte von Agrargütern hat sich von 28 Milliarden Euro im Jahr 2000 auf 71,5 Milliarden Euro 2018 mehr als verdoppelt. Besonders stark zugenommen hat der Export von Schweinefleisch aus Deutschland. Das Volumen der Exporte wurde seit dem Jahr 2000 auf knapp vier Milliarden Euro mehr als vervierfacht. Ein erheblicher Teil davon geht nach China. Das sieht dann so aus:
Müsste die Bundesregierung angesichts der Brände im Amazonas ihren bisherigen Kurs überdenken?
Ja. Angesichts der Umweltkatastrophe im Amazonas stehen vor allem zwei Bundesminister vor unbequemen Fragen: Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) und Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU). Das Umweltministerium und das Entwicklungsministerium fordert bereits seit längerem deutlich mehr Engagement für den Waldschutz. Es sind Klöckner und Altmaier die nun maßgeblich darüber entscheiden, wie Deutschland auf die Amazonas-Brände reagiert:
- Soll die deutsche und die europäische Agrarpolitik weiter die Massentierhaltung und den hohen Fleischkonsum fördern?
- Will die Bundesregierung weiter mit eigenen Förderprogrammen den Export von Lebensmitteln in die Höhe treiben?
- Muss das Freihandelsabkommen „Mercosur" mit Brasilien und anderen südamerikanischen Ländern nachgebessert werden, etwa hinsichtlich einer Zertifizierung von „entwaldungsfreiem Soja", oder muss die Ratifizierung verschoben werden?
- Wie kann der Schutz des Regenwaldes und anderer Ökosysteme bei den Verhandlungen mit Brasilien ins Zentrum rücken, statt weiter eine Nebenrolle zu spielen?
- Kann die Bundesregierung nach der Streichung von Entwicklungshilfemitteln noch weitere Maßnahmen ergreifen, um die brasilianische Regierung unter Druck zu setzen?
- Können neue Finanzinstrumente geschaffen werden, um den Schutz von natürlichen Ökosystemen lukrativ zu machen?
Was tut die Bundesregierung bereits für den Waldschutz in Brasilien?
Die Bundesregierung unterstützt Brasilien bereits seit den 1990er Jahren finanziell und durch gemeinsame Projekte beim Waldschutz. Aktiv sind dabei vor allem das Bundesumweltministerium (BMU) und das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ). Das BMU hat die Zusammenarbeit beim sogenannten Amazonas-Fonds nun vorerst auf Eis gelegt. Das BMZ rechnet in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion vor, dass das derzeitige Engagement im Waldschutz in Brasilien sich auf rund 200 Millionen Euro beläuft (allerdings wird der Zeitraum nicht klar, eine Anfrage an das BMZ blieb bisher unbeantwortet).
Zudem haben die G7-Staaten bei ihrem Gipfel in Biarritz 20 Millionen US-Doller Hilfsgelder zur Brandbekämpfung angeboten. Allerdings gibt es ein erhebliches Missverhältnis zwischen solchen Hilfszahlungen und den Summen, die für Agrar-Produkte nach Brasilien fließen, bei denen das Risiko besteht, dass sie aus gerodeten Regenwaldflächen stammen (Das Euro-Symbol ist nicht maßstabsgetreu dargestellt, aber die Agrarausgaben sind 250 Mal höher als die Hilfszahlungen)
Und was machen die Vereinten Nationen?
Die Vereinten Nationen verfolgen seit mehreren Jahrzehnten das Ziel, den Schutz der Regenwälder zu verbessern.
1992 fand – mit Bedacht am Austragungsort im brasilianischen Rio de Janeiro – der UN-„Erdgipfel" statt, bei dem sich die Nationen auf eine nachhaltige Entwicklung verpflichteten.
1994 kamen zum ersten Mal die Vertragsstaaten der neu geschaffenen Konvention zum Schutz der biologischen Vielfalt (CBD) zusammen.
Im Jahr 2000 beschlossen die Staats- und Regierungschefs feierlich die „Millenium Development Goals", zu denen das Versprechen gehört, bis 2010 den Verlust an biologischer Vielfalt spürbar zu reduzieren.
Für den Zeitraum 2011 bis 2020 wurde die UN-Dekade der Biodiversität ausgerufen.
2014 einigte sich die Staatengemeinschaft im japanischen Nagoya auf zwanzig konkrete Ziele, die bis zum Jahr 2020 erreicht sein sollen. Dazu zählt das Versprechen, umweltschädliche Subventionen abzuschaffen und die Verlustrate von Ökosystemen inklusive Wäldern mindestens zu halbieren, wo möglich, auf Null zu senken.
2015 verabschiedete die UN-Generalversammlung die „Sustainable Development Goals", zu denen es gehört, den Verlust der natürlichen Vielfalt zu beenden.
Wie können Anspruch und Wirklichkeit so auseinanderklaffen?
Man kann den Vereinten Nationen Versagen vorwerfen, aber ihnen sind in mancher Hinsicht die Hände gebunden. Sie können selbst nur umsetzen, was ihre Mitgliedsstaaten beschließen und wozu sie ihnen Geld zur Verfügung stellen. Die Bundesregierung beschrieb das im Mai 2019 in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion so: „Die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen sieht keine Sanktionsmaßnahmen zur Durchsetzung der Ziele für nachhaltige Entwicklung vor.“ Es gibt eben keine „Grünhelme", wie sie der frühere Chef der UN-Umweltbehörde, Klaus Töpfer, einmal vorgeschlagen hat. Brasilien würde den Einsatz einer solchen schnellen Öko-Eingriffstruppe als Kriegserklärung auffassen.
Der Siegeszug des Rechtspopulismus in Länden wie den USA und Brasilien macht es für die UN noch schwieriger.
Schon im Zusammenspiel von Regierungen mit gutem Willen war es hart genug, Fortschritte zu erzielen. Doch nun sprechen rechtspopulistische Regierungen den Vereinten Nationen grundsätzlich das Recht ab, sich in innere Angelegenheiten einzumischen oder Auflagen für die nationale Politik zu beschließen. Trump wie Bolsonaro haben dem sogenannten „Globalismus", also global orientiertem Denken und Kooperieren, den Kampf angesagt. Es wird also schwieriger, gemeinsam die großen Menschheitsprobleme zu lösen.
Wo können Politiker jetzt zeigen, dass sie es mit Natur- und Klimaschutz ernst meinen?
Der UN-Gipfel für nachhaltige Entwicklung Ende September in New York wird sehr wichtig. Dann beraten Staats- und Regierungschefs zum ersten Mal seit fünf Jahren ausführlich darüber, wie das Ziel einer nachhaltigen Entwicklung erreicht werden kann.
Anschließend steht bei der Weltklimakonferenz in Chile das Thema der Amazonas-Brände im Fokus: Wie kann Landnutzung nachhaltig werden und zum Klimaschutz beitragen? Der Amazonas kann dort als abschreckendes Beispiel dienen – und Brasilien wird erklären müssen, was es tun will. Jair Bolsonaro hat bereits damit gedroht, aus dem Pariser Klimaabkommen auszusteigen. Deshalb werden bei der Konferenz alle Augen auf Brasilien gerichtet sein.
Zum Showdown im globalen Naturschutz kommt es dann Ende 2020 bei der großen UN-Weltnaturschutzkonferenz in China, bei der über die Frage entschieden wird, ob sich die Staatengemeinschaft bis 2030 neue Ziele für den Schutz der Ökosysteme und Arten setzt und wenn ja, welche.
China nimmt dabei eine Doppelrolle ein: als Gastgeber, der Interesse an einem Konferenzerfolg hat und als weltweit wichtigster Abnehmer von brasilianischem Soja aus dem brennenden Amazonas. Aber auch Deutschland wird dort eine wichtige Rolle spielen: als Verhandlungsführer der ganzen EU.
QUELLEN:
Produziert der Amazonas wirklich 20 Prozent des Sauerstoffs?
Jonathan Foley empfiehlt für diese Frage folgende Veröffentlichung von ihm: Jonathan A. Foley (1995) An equilibrium model of the terrestrial carbon budget, Tellus B: Chemical and Physical Meteorology, 47:3, 310-319
Eine gut verständliche Einordnung gibt es auch von Yadvinder Malhi, seit 2009 Direktor des Oxford Centre for Tropical Forests hier.
Warum brennt der Regenwald? Wie lange brennt der Amazonas schon? Brechen die aktuellen Brände Rekorde? Wie stark ist der brasilianische Amazonaswald schon beschädigt?
Der hohe Anteil des Agrargeschäfts an der brasilianischen Wirtschaftsleistung geht aus diesem Reuters-Artikel hevor.
Aktuelle Zahlen liefert die brasilianische Raumfahrtagentur INPE auf ihrer Webseite. Die älteren Zahlen stammen aus Monitoring-Projekten der Welternährungsorganisation FAO und von INPE, die bei Mongabay dokumentiert sind.
Die NASA teilt aktuelle Zahlen und Bilder auf dieser Webseite.
Zum Risiko, dass der Amazonas ein Kippelelement im Erdsystem ist, siehe diese wissenschaftliche Veröffentlichung.
Sind die Feuer so groß wie die roten Flächen auf digitalen Landkarten?
Bei der Interpretation digitaler Landkarten muss man auf Skalen und Marker-Größen achten. Es hilft schon, mit den Visualisierungen der NASA-Feuerdatenbank ein bißchen herumzuspielen.
Hier geht es zum Interview von Claudia Ruby mit dem Ornithologen Mario Corn Haft.
Was hat der brasilianische Präsident Bolsonaro mit der Waldzerstörung zu tun?
Mit der Strategie des brasilianischen Militärs für den Amazonas beschäftigt sich Luiz C. Barbosa in dem Buch „The Brazilian Amazon Rainforest: Global Ecopolitics, Development, and Democracy“ (Lanham, MD: University Press of America, 2000)
Alle reden über Brasilien. Wird nur dort Wald zerstört?
Die Wissenschaftler vom Projekt „Global Forest Change" an der University of Maryland haben ihre Erkenntnisse für den Zeitraum 2000-2012 in folgendem Artikel in „Science" veröffentlicht: M.C. Hansen et al., High-Resolution Global Maps of 21st-Century Forest Cover Change, Science, 15 November 2013, Vol. 342, no. 6160, pp. 850-853
Aktuelle Zahlen und die gezeigten Landkarten bieten die Wissenschaftler auf ihrer Projektseite.
Lesen Sie als Beispiel für eine positive Nachricht zum Thema Waldzerstörung in Peru die Reportage meiner RiffReporter-Kollegin Hildegard Willer über ein indigenes Volk, das sich mit Drohne und Smartphone gegen Holzfäller wehrt.
Wieso haben sich nicht schon lange mehr Menschen über die Regenwaldzerstörung aufgeregt?
Zur bisherigen Geschichte des Protests gegen die Regenwaldzerstörung empfehlen wir das Buch „The Burning Season: The Murder of Chico Mendes and the Fight for the Amazon Rain Forest“ von Andrew Revkin, erschienen 2004 bei Island Press.
Haben wir etwas mit der Regenwaldzerstörung in Brasilien zu tun?
In einem im Wissenschaftsmagazin „Science“ veröffentlichten Brief forderten mehr als 600 Wissenschaftler im April 2019 einen harten Kurs er EU gegenüber Brasilien in Umweltfragen. Dabei rechneten sie vor, wieviel Wald in Brasilien für europäischen Fleischkonsum zerstört wird.
Zahlen zur brasilianischen Fleischwirtschaft nennt die Branchenzeitschrift „Agrar heute“.
Die erstaunliche Berechnung des Statistischen Bundesamts zur Flächeninanspruchnahme Deutschlands in Brasilien: Marc-Dominik Schuh, Flächenbelegung durch Importe pflanzlicher Erzeugnisse, WISTA, 3/2018.
Die Zahlen zu den Agrarexporten entstammen dem Agrarexport-Bericht 2017 des Bundeslandwirtschaftsministeriums. Zudem bietet das Ministerium diesen Überblick.
Die Zahlen zum Agrarhandel zwischen EU und Brasilien kommen aus der aktuellen EU-Statistik dazu.
Was tut die Bundesregierung bereits für den Waldschutz in Brasilien?
Stellungnahme des BMU zum Einfrieren von Mitteln für Brasilien.
Kleine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion zum Waldschutz in Brasilien und Antwort der Bundesregierung: Bundestags-Drucksache 19/19943.
Was machen die Vereinten Nationen?
Das Büro der Konvention für Biologische Vielfalt der Vereinten Nationen bietet Informationen über den politischen Prozess, der Weltbiodiversitätsrat IPBES Zahlen und Fakten zum globalen Schwund von Tier- und Pflanzenarten.
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