Sollen wir von der Erde fliehen oder tiefer in die Erde hinein?

Während der Physiker Michio Kaku unser Heil im All sieht, suchen zwei brasilianische Intellektuelle die Zukunft in innig-irdischen Beziehungen

Von Christian Schwägerl

AnthropoScene – Expeditionen in unsere neue geologische Erdepoche

Das Ende der Welt ist nah – für die einen klingt das nach einer Bedrohung, für die anderen nach Erlösung. Das Christentum etwa lebt seit 2000 Jahren dem Jüngsten Gericht entgegen. Evangelikale in den USA gehen davon aus, dass es bald soweit sein wird. Vom evangelikalen US-Außenminister Mike Pompeo berichtete die „New York Times“ jüngst, seine Nahost-Politik sei vom Glauben an ein nahendes Weltende geleitet. Doch wie genau sich so ein Weltende vollziehen würde, darüber gehen die Vorstellungen auseinander, zumal Experten gar nicht mehr sicher sind, ob die Johannes-Offenbarung wirklich die Apokalypse beschreibt oder nicht eher eine gigantische Metapher darstellt, nämlich eine Warnung für abtrünnige frühchristliche Gemeinden.

Deutlich konkreter – weil naturwissenschaftlich berechenbar oder zumindest modellierbar – sind dagegen die Vorstellungen von einem vom Menschen herbeigeführten Weltuntergang. Hier gibt es keine Todessehnsucht, keine Erlösungshoffnung. Die Szenarien der Klima- und Biodiversitätsforscher, die im Monatstakt von der Wirklichkeit bestätigt oder überholt werden, lösen vielmehr die Angst aus, unsere Zivilisation sei existentiell bedroht. „Die gefährdetste Art ist der Mensch", sagt der Artenvielfaltsforscher Josef Settele bei der Vorstellung des UN-Berichts zur Lage der Natur.

Nimmt man die wieder gestiegene Gefahr nuklearer Kriege hinzu sowie das Risiko von bakteriellen oder viralen Pandemien in einer hypervernetzten Welt, so kann einem durchaus bange werden, wenn man den Fortbestand der Menschheit als wünschenswert ansieht. 

Terraforming als Gebot der Stunde

Der Physiker Michio Kaku beginnt mit solchen Horrorszenarien sein Buch „Abschied von der Erde“: „An irgendeinem Punkt könnten wir die Tragfähigkeitsgrenzen der Erde überschreiten und uns in einem ökologischen Armageddon wiederfinden, in dem wir um die letzten verbliebenen Vorräte des Planeten konkurrieren.“

Kaku, der als Professor für Theoretische Physik an der New York City Universität arbeitet und sich mit Stringtheorie beschäftigt, bietet als Lösung eine säkulare Variante christlicher Eschatologie. Aus der Reise der Auserwählten in das Reich Gottes beim Jüngsten Gericht wird bei ihm eine technologisch getriebene Himmelfahrt: Die Menschheit müsse die Erde verlassen, das Weltall besiedeln, solle sich ausbreiten und diversifizieren, so wie es Tierarten machten, wenn der Lauf der Evolution sie auf verschiedene Inseln verschlage, argumentiert Kaku.

NASA-Konzeptstudie einer Station zur Kolonisierung des Weltalls aus dem Jahr 1976: Die Flucht von der Erde ist ein lange gehegter Traum vieler Technoutopiker. Es wäre beim momentanen Stand der Dinge aber eher die Flucht von einem Tatort.
NASA-Konzeptstudie einer Station zur Kolonisierung des Weltalls aus dem Jahr 1976: Die Flucht von der Erde ist ein lange gehegter Traum vieler Technoutopiker. Es wäre beim momentanen Stand der Dinge aber eher die Flucht von einem Tatort.
NASA

Der Autor breitet sodann ein Riesenspektrum an technischen Möglichkeiten und Szenarien aus. Im neuen „Goldenen Zeitalter der Raumfahrt“ sieht er die Chance, im Weltraum Rohstoffe zu gewinnen, aus denen sich dann Maschinen selbst zusammenbauen. Menschliche Siedlungen auf dem Mond oder dem Mars sind für ihn quasi schon eine Selbstverständlichkeit. „Terraforming“, also die Erzeugung erdähnlicher Lebensbedingungen mit technischer Hilfe, sieht er als Gebot der Stunde, um kosmische Rettungsinseln für die Menschheit aufzubauen.

Man könne die Atmosphäre des Mars mit Methan und Wasserdampf impfen, um einen künstlichen Treibhauseffekt dort auszulösen, argumentiert Kaku. An Möglichkeiten dafür bietet er an, auf dem Saturnmond Titan Methan abzubauen und zum Mars zu bringen oder eine Armada von Satelliten rund um den Mars zu installieren, die Sonnenlicht konzentriert und dafür nutzbar macht, die Polkappen abzuschmelzen. Sollte das nicht gelingen, käme auch noch die Idee des Tesla-Gründers Elon Musk in Frage, über den Polkappen des Mars Wasserstoffbomben zu zünden. Gelinge das, werde der ganze Planet von einem bis zu neun Meter hohen Ozean bedeckt. 

Unreflektierte Technikbegeisterung

Die Marsbesiedlung ist in den Augen Kakus aber nur so etwas wie ein Ausflug in die unmittelbare Nachbarschaft. Immer gewagter werden die möglichen Fluchtrouten Kapitel um Kapitel, immer verstiegener die technischen Neuerungen, die dazu nötig wären. Von Raketen mit Atombombenantrieb, die Flugkörper auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigen könnten, geht es schnurstracks zum Warp-Antrieb, der sich die Krümmung von Zeit und Raum zunutze macht.

Der Autor bietet eine für ihn typische Mischung aus fundierter Naturwissenschaft, Anleihen bei meist amerikanischen Science-Fiction-Filmen und Spekulation. Das ist durchaus faszinierend und unterhaltsam, doch auch in den Schlusskapiteln kommt Kaku über eine letztlich doch einfältige Technikbegeisterung nicht hinaus.

Die Frage nämlich, was die Treibkraft dafür ist, dass wir unseren Heimatplaneten ökologisch zugrunderichten – und wie wir das in den Weiten des Kosmos anders machen könnten – wird erst gar nicht gestellt. Hier wird der koloniale Geist der amerikanischen Siedler quasi ins Endlose erweitert, nachdem auf Erden alle Grenzen erreicht sind und es kein erober- und zerstörbares Außen mehr gibt, nur noch ein Innen, das man eigentlich mit den anderen Erdbewohnern teilen müsste. Um das zu verhindern, muss die Raumfahrt her und unbegrenzte Expansion erlauben. Solche Ideen gibt es schon lange, in der Sowjetunion waren sie ebenso populär wie im Westen. Das Buch kommt darüber nicht wirklich hinaus.

Ausschnitt aus dem Gemälde „Der Garten der Lüste“ von Hieronymus Bosch – zu sehen ist eine Darstellung der Hölle, eine der leitenden Vorstellungen des christlichen Kulturkreises für das Leben nach der Apokalypse. Zu sehen ist das Gemälde im Prado in Madrid, woher auch die Reprouktion stammt.
Ausschnitt aus dem Gemälde „Der Garten der Lüste“ von Hieronymus Bosch – zu sehen ist eine Darstellung der Hölle, eine der leitenden Vorstellungen des christlichen Kulturkreises für das Leben nach der Apokalypse. Zu sehen ist das Gemälde im Prado in Madrid, woher auch die Reprouktion stammt.
Prado Madrid / Wikimedia / gemeinfrei

Nach der Lektüre von „Abschied von der Erde“ bleibt deshalb ein schaler Geschmack zurück wie nach dem Verzehr eines McDonald‘s-Menüs. Man wünscht sich einen frischen Salat. Und der wird in diesem Frühjahr in reichlich unwahrscheinlicher Form präsentiert. Die Sprache von „In welcher Welt leben? Ein Versuch über die Angst vor dem Ende“ des brasilianischen Autorenduos Deborah Danowski, Professorin für Philosophie an der Päpstlich Katholischen Universität von Rio de Janeiro, und Eduardo Viveiros de Castro, ein bekannter Anthropologe, ist zwar schwergängig. Das Werk der beiden, die zur intellektuellen Elite Brasiliens zählen, kommt eher als akademische Studie daher denn als Versuch, ein breites Publikum zu erreichen.

Doch dahinter wartet ein erfrischender Gedanken- und Ideenreichtum. Während Kaku der Erde aus dem Raketenrückspiegel zuwinkt, erzählen Danowski und Viveiros de Castro ihre Geschichte vom drohenden Weltuntergang radikal aus der Perspektive von Erdbewohnern, die auf ihrem Planeten bleiben wollen.

Kartierte Apokalypsen

Ihre Argumentation setzt dort an, wo der „humanistische Optimismus“ endet, der die Geschichte des Westens in den letzten drei oder vier Jahrhunderten dominiert habe. Die Geschichte sei nicht länger ein „Epos des Geistes“, sondern drohe in den Untergang einer Zivilisation zu münden, in die von Isabelle Stenger beschriebene „kommende Barbarei“, die noch barbarischer ausfallen werde, je schonungsloser das dominierende techno-ökonomische System seine Flucht nach vorne fortsetze. Das Buch erscheint, auch wenn es das nicht ist, wie eine direkte Replik auf die platten Technophantasien Kakus, wenn die Autoren die ökologische Krise genialisch als „gewaltsamen Wiedereintritt der westlichen Noosphäre in die Erdatmosphäre“ beschreiben.

Die erste Hälfte des Buchs bietet einen Überblick zeitgenössischer Ideen zur drohenden Selbstzerstörung der Zivilisation – von Vorstellungen, die Erde werde nach dem Verschwinden des Menschen wieder heilen bis zu Szenarien einer vollkommenen technischen Überformung der Menschheit, von nüchternen Beschreibungen einer leblosen Erde bis zu Denkern, die den Untergang geradezu leidenschaftlich herbeisehnen.

Das Anthropozän, also die aus der Naturwissenschaft kommende Idee einer vom Menschen geprägten geologischen Erdepoche, darf dabei nicht fehlen. Danowski und Viveiros de Castro gehen im Gegensatz zu anderen Geisteswissenschaftlern nüchtern und sachlich an diese Ideen heran und fällen kein vorschnelles Urteil – wie überhaupt eine tiefes Verständnis demonstrierende Analysekraft zu den Stärken dieses Buches zählt.

Doch im zweiten Teil wird „In welcher Welt leben?“ dann doch programmatisch, und hier bekommen wir Zugang zu einem wahren Schatz. Die Autoren bringen, gründend auf der anthropologischen und ethnographischen Arbeit von Viveiros de Castro, indigene Vorstellungen vom Ende der Welt ein. Der berühmte, in esoterischen Kreisen beliebte Maya-Kalender spielt dabei nur eine Nebenrolle, und auch eine romantische Verklärung indigener Völker liegt den Autoren fern.

MIndestens dreihundert Millionen Menschen weltweit gehören indigenen Gruppen an – und sie treten wie hier in Australien für ihre Rechte ein. Bei dem Protest im Januar 2019 ging es darum, die Eroberung Australiens durch europäische Kolonialisten nicht länger als Nationalfeiertag zu begehen. Deborah Danowski und Eduardo Viveiros de Castro argumentieren in ihrem Buch, dass sich manche indigene Völker aufgrund der Gräuel der Kolonialzeit in einer Art Post-Apokalypse befinden.
MIndestens dreihundert Millionen Menschen weltweit gehören indigenen Gruppen an – und sie treten wie hier in Australien für ihre Rechte ein. Bei dem Protest im Januar 2019 ging es darum, die Eroberung Australiens durch europäische Kolonialisten nicht länger als Nationalfeiertag zu begehen. Deborah Danowski und Eduardo Viveiros de Castro argumentieren in ihrem Buch, dass sich manche indigene Völker aufgrund der Gräuel der Kolonialzeit in einer Art Post-Apokalypse befinden.

Vielmehr führt das Buch in eine Welt, die bereits post-apokalyptisch ist – unsere Welt, die Welt mehr als 500 Jahre nach der Eroberung Amerikas durch die Europäer, bei der Millionen Indigene getötet wurden, ob durch Waffen oder eingeschleppte Krankheiten. Bis heute wirke dieser Schock nach, und bis heute gehe die Zerstörung weiter, argumentieren die Autoren. Das geht so weit, dass zeitgenössische Ideen einer Welt-Erlösung etwa beim Volk der Mbyá-Guarini davon handelten, dass die Welt von der steinern-giftigen Schicht der Zivilisation samt ihrer Verursacher gereinigt werde,

Vom Vorsprung indigener Weltwahrnehmung

Zugleich stellen die Autoren Denkformen aus der Welt der Indigenen vor, die aus ihrer Sicht für unseren arg technokratischen Umweltdiskurs interessant sein sollten: In der Vorstellungswelt vieler indigener Völker Südamerikas gibt es das westliche Gegensatzpaar von Mensch versus Natur, das Humboldt vom „ewig unversöhnten Geschlecht“ sprechen ließ, überhaupt nicht. Vielmehr ist es ein wiederkehrendes Thema von Schöpfungsmythen, dass es am Anfang nur Menschen gegeben habe, und die Tiere und Pflanzen deren Nachfahren seien. Das ist biologisch natürlich falsch. Danowski und Viveiros de Castro sehen darin aber eine Empfehlung, wie ein Untergang unserer westlichen Zivilisation noch zu vermeiden sei: durch Anthropomorphismus statt Anthropozentrismus. Indem wir lernten, in Tieren Subjekte zu sehen statt Objekte, könnten wir die ökologische Situation grundlegend verbessern.

Danowski und Viveiros de Castro erweisen sich mit ihren Betrachtungen als würdige und produktive Nachfolger der Apokalypsephilosophie eines Günther Anders, den sie mehrfach zitieren – mit dem Unterscheid und großen Vorteil, dass sie auch Denkformen anbieten, die einen Ausweg aus dem Desaster bedeuten könnten, was gerade nach dem jüngsten desaströsen UN-Bericht zum Artensterben durchaus willkommen ist.

Während der US-amerikanische Physiker Kaku eine Flucht von der Erde empfiehlt, um neue Territorien zu erobern und der Selbstzerstörung zu entkommen, läuft das Buch der beiden Brasilianer auf eine Flucht vor ökologischer Zerstörung in die Erde hinaus. Nicht unter ihre Oberfläche in eine Höhlenwelt, sondern hin zum Inneren der Beziehungen zwischen den irdischen Lebewesen, zu einer von Respekt geprägten „Super-Subjektivität“. Dem Buch der beiden brasilianischen Intellektuellen über das Ende wohnt ein Anfang inne. 

Die Bücher:

Michu Kaku, Abschied von der Erde – die Zukunft der Menschheit, Aus dem Englischen von Monika Niehaus und Bernd Schuh, Rowohlt, Hamburg, 2019, 25€

Deborah Danowski und Eduardo Viveiros de Castro, In welcher Welt leben? Ein Versuch über die Angst vor dem Ende. Aus dem brasilianischen Portugiesisch von Clemens und Ulrich van Loyen, Matthes & Seitz, Berlin, 2019, 25€

Beim Titelbild handelt es sich um eine künstlerische Darstellung im Auftrag der NASA.

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