Gläubige gegen Gewalt

Wie Muslime im Niger gegen religiösen Extremismus kämpfen

Im Sahel radikalisieren sich immer Muslime. In der Republik Niger ist die Lage vergleichsweise stabil, aber die Zahl sehr strenggläubiger Muslime nimmt zu. Und Boko Haram-Mitglieder aus den Nachbarländern gewinnen an Boden. Im Niger stemmen sich viele Gläubige gegen den Trend. Sie predigen Frieden statt Krieg und Toleranz statt Hass.

Bettina Rühl Der Islam ist in der Republik Niger und dem gesamten Sahel seit Jahrhunderten verankert. Die Große Moschee von Agadez wurde im 16. erbaut.

Ein Beitrag von Bettina Rühl aus dem Online-Magazin Afrika-Reporter.

In einem der Stadtviertel von Agadez, einer Stadt im Norden der westafrikanischen Republik Niger, steht ein kleiner, sehr alter Lehmbau. Die hellgrün gestrichenen Türen weisen ihn als islamisches Bauwerk aus. Das Leben drumherum geht seinen gemächlichen Gang: Männer mit großen Schürzen bieten gegrilltes Ziegenfleisch an, gleich daneben werden Autos repariert, die Einzelteile liegen im rötlichen Staub der nicht asphaltierten Straßen. Außerdem gibt es Benzin in ehemaligen Wasserflaschen und Wasser in Kanistern. Vorbeter in der Moschee ist Mohamed Rissé, ein Mitt-Vierziger mit offenem Blick. „Ziehen Sie sich nur die Schuhe aus“, bittet er, und tritt dann zur Seite, um mir den Eingang in seinen Gebetsraum freizugeben - einer weißen Frau ohne Kopfbedeckung und in einer Hose. Der Boden der Moschee ist Teppichen ausgelegt. Ein paar Gläubige sind außerhalb der Gebetszeit gekommen, „sie hatten einen Trauerfall“, flüstert Rissé, jetzt sitzen sie schweigend da, in eigener Andacht. Der Imam stößt die Tür zum Hinterausgang auf, das helle Licht des Nachmittags flutet herein. 

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Bettina Rühl
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