„Die Modelle der Zusammenarbeit mit Mali überdenken.“

Christian Klatt, Büroleiter der Friedrich-Ebert-Stiftung in Mali, über die Situation im Land.

Bettina Rühl Zu sehen ist ein Pick-Up in militärgrün, in Tarnfarben. Auf der Ladefläche ist ein Geschütz aufmontiert, die Luft ist von Sand verhangen. Am Geschütz stehen US-amerikanische und malische Soldaten - offensichtlich eine Trainingssituation.

Was bisher geschah: 

Im August hat ein Militärputsch Mali in die internationalen Schlagzeilen gebracht und Sorge bei Nachbarstaaten und westlichen Regierungen ausgelöst. Denn das westafrikanische Land und die angrenzenden Staaten im Sahel, dem kargen Streifen südlich der Sahara, sind seit Jahren „hotspots“ islamistischer Terrorgruppen, unter anderem Ableger des Terrornetzwerks Al-Kaida und der IS-Terrormiliz. Die Vereinten Nationen, Frankreich und die USA haben in Mali tausende Soldaten stationiert, um die Lage zu stabilisieren. Das ist gescheitert, stattdessen ist die Gewalt in den vergangenen Monaten auch in den Sahelstaaten Niger und Burkina Faso weiter eskaliert. Diverse islamistische Terrorgruppen haben ihren jeweiligen Aktionsradius ausgeweitet, die Zahl der zivilen Opfer ist in allen drei Staaten drastisch gestiegen.

Im Rahmen von Massenprotesten fordert die malische  Bevölkerung seit Jahren mehr Sicherheit, aber vor allem auch politische Antworten auf die Krise in Mali - unter anderem ein Ende der weit verbreiteten Korruption. Viele Menschen haben den putschenden Militärs applaudiert. 

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