Klimaschutz in Zeiten des Krieges

Klimaaktivisten im Bürgerkriegsland Libyen

Bettina Rühl

Wenn man nur auf das Rauschen des Meeres hört und sich von der Klarheit des Lichtes am Mittelmeer blenden lässt, könnte man glauben, die Welt wäre perfekt. Aber Yusor Benali, Hamed Elhuni  und Sadiq Nuri lassen sich nicht blenden. Ihr Heimatland Libyen ist als Staat zerfallen, um ihre Heimatstadt Tripolis wird in diesen Tagen wieder einmal besonders heftig gekämpft. Und die Menschheit ist dabei, nicht nur Städte und Staaten zu zerstören, sondern auch den Planeten. Wenigstens dagegen können sie etwas tun, sind Yusor, Hamed und Sadiq überzeugt.

Ein Beitrag von Bettina Rühl aus dem Online-Magazin Afrika-Reporter. 

Yusor, Sadiq und Hamed wollen trotz des Kriegs in ihrer Heimat Libyen gegen den Klimawandel kämpfen.
Yusor Benal, Sadiq Nuri und Hamed Elhuni im Cafe 02 in Tripolis
Bettina Rühl

Als Treffpunkt hat die 24-jährige Yusor Benali ein Café am Strand von Tripolis vorgeschlagen, der Hauptstadt von Libyen - sofern man von einer „Hauptstadt“ reden kann in einem Staat mit zwei Regierungen und hunderten von Milizen, die unterschiedliche Herrschaftsgebiete kontrollieren. Auf der Terrasse des „Coffee 02“ sitzen ausschließlich junge Menschen, trinken Kaffee oder Säfte, diskutieren, reden und lachen. „Wir sind die Repräsentanten von Libyen“, sagt Yusor gleich nach der Begrüßung. Wenn die junge Aktivistin mit diesem Satz in jeder Hinsicht Recht hätte, wäre dem riesigen, fast menschenleeren und erdölreichen Land vermutlich geholfen. Sie meint aber nur, dass sie und ihre Freunde Libyen in der „Arabischen Jugendbewegung für das Klima“ („Arab Youth Climate Mmovement“) vertreten. Junge Menschen haben diese Bewegung in 15 arabischsprachigen Staaten im September 2012 gegründet, im Vorfeld des Weltklimagipfels in der katarischen Hauptstadt Doha. 

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Bettina Rühl
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